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Ulf Weihbold

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Head of Profit Development

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Ulf ist das smec-interne E-Commerce Labor, das meist forscht und hofft das die Konzepte und Ideen, die dabei herauskommen, auch andere gut finden. Er mag keine Rosinen aber dafür Milchreis umso mehr.

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Infographic - Facebook in Österreich

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Google Wave Invites zu vergeben!


Ulf Weihbolds Einträge

9.September 2010

K2 Mountain und Foursquare - wie Christian Stangl zum Meme wurde

K2_Stangl.jpg Christian Stangl war nicht auf dem K2, das haben einige Medien wie Der Standard oder der ORF bereits ausgehende berichtet. Doch im Internet ist ein Meme daraus etwas entstanden!

Ich denke es begann mit diesem Tweet:

Mayor_of_K2.jpg

mit diesem zugehörigen Bild:

k2_mayor.jpg

(Quelle: http://twitpic.com/2me999)

Ich habe dann nur kurz gefragt, warum es dazu noch keinen Spot auf Foursquare gibt:

K2_foursquare.jpg

Soviel hat gereicht um ein Meme zu kreieren!

Der Spot K2 - Mountain of Mountains Summit auf foursquare war schnell angelegt, und da Digital Affairs kreativ sind, war auch schnell die Idee zur virtuellen Gipfelbesteigung geboren! Ein Facebook Event und eine Fanpage wurde gegründet und die socialisten bauten noch (in alter LOLCats Manier) die Website IcanhazK2.com dazu. Auf dieser Seite kann man über seinen Foursquare Account am virtuellen "Gipfel" des K2 einchecken.

Der Erfolg kann sich sehen lassen:

k2-checkins.jpg

Bisher (Stand mit 09. September, ca. 13:00) haben bereits 843 unterschiedliche User den K2 Gipfel bestiegen!

Aus Marketer Sicht sind Phänomene wie diese mehr als interessant, denn sie beweisen wie unglaublich stark (und vorallem schnell!) die Macht der viralen Verbreitung sein kann! Immerhin konnten innerhalb von 24 Stunden fast 1000 Menschen dazu gewonnen werden etwas bestimmtes zu tun, und darüber anderen zu erzählen.

Wann oder wie etwas zu einem viralen Hit werden kann können nicht einmal Experten genau sagen: Ricky van Veen (Cofounder von CollegeHumor.com) hat dazu eine ähnliche Meinung bei seinen 10 Web Content Urban Legends: Denn seine #10 ist:

”People will create good content for you: This is the biggest myth of all.”

Wenn aber etwas einmal beginnt sich viral zu verbreiten ist diese Verbreitung kaum aufzuhalten. Das kann genau so in die verkehrte Richtung losgehen, wie vergangene Beispiele (z.B. Nestle mit Palmöl) mehrmals gezeigt haben. Begriffe wie Online Reputation Management werden hier in Zukunft immer wichtiger werden!

P.S.: Sollte meine Historie etwas unstimmig sein, bitte ich um Berichtigung in den Kommentaren!

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1.September 2010

E-Commerce in Österreich: einige Daten und Fakten

Cart.jpgDer durchschnittliche E-Shopper in Östereich ist: Student zwischen 25 und 34 Jahre alt, kommt aus dem Burgenland und bestellt Bücher und Magazine im Ausland!

So in etwa sieht der durchschnittliche E-Shopper in Österreich aus. 

Im Jahr 2009 haben innerhalb der EU27 37% aller Einwohner (Altersgruppe 16 - 74) mindestens einmal Services oder Produkte über das Internet erworben.

Österreich liegt dabei etwas über dem Schnitt mit 41%.

Wie teilen sich diese 41% nun genauer auf?

Die Altersverteilung:

E-Shopper_Alter.jpg

Wie erwartet ist die stärkste Altersgruppe von 25 - 34, interessant dabei ist Österreich in nahezu jeder Altersgruppe über dem EU27 Schnitt liegt, lediglich die "Silver Surfers" liegen unter dem Schnitt.

Herkunft:

E-Shopper_Bundesland.jpg

Die im Internet aktivsten Bundesländer sind klar im Osten Österreichs. Offensichtlich herrscht in Österreich ein Ost-West Gefälle, denn Tiroler und Vorarlberger kaufen nicht gerne im Internet ein wie Wiener oder Burgenländer.

Aufteilung nach Kategorien:

E-Shoppers_Kategorien.jpg

Diese Auswertung ist etwas schwierig zu interpretieren, denn die Angaben beziehen sich nicht auf Umsätze oder auf die Summe an Käufen. Offensichtlich werden von Österreichern lieber Bücher, Magazine, Kleidung und Sportgeräte im Internet gekauft, als Produkte aus dem Bereich Touristik. Interessant wäre es hier Umsätze der einzelnen Kategorien zu vergleichen, Daten wie diese sind jedoch nur bedingt verfügbar bzw. ungenau. Aus diesem Grund sollte diese Auswertung nur bedingt als valide interpretiert werden.

Das Arbeitsverhältnis:

E-Shopper_Arbeit.jpg

Wieder liegt Östereich generell über dem EU27 Schnitt, besonders Österreichs Studenten scheinen fleissige E-Shopper zu sein!

Die Einkommensverteilung:

E-Shopper_Einkommen.jpg

Auch hier gibt es wenig überraschendes obwohl Haushalte im 1. Quartil im Schnitt mehr Internet kaufen, vielleicht lässt sich das auf den hohen Anteil an Studenten unter den E-Shoppern zurückführen.

Herkunftsländer der E-Tailer

E-Shoppers_Herkunftland.jpg

Hier verhalten sich Österreichs E-Shopper etwas anders als der durchschnittliche Europäer. Generell ist ein Trend zu beobachten, dass je kleiner das Land ist umso mehr wird in anderen Ländern gekauft, ein Extrembeispiel ist Luxenburg in dem 38% aller Käufe im Ausland getätigt werden. 

Datenquelle: EUROSTAT: Information Society

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30.August 2010

Facebook Places: So sieht es aus!

Facebook_Places.jpg Facebook Places: Wie Places funktioniert und welche Möglichkeiten sich für Online-Marketer eröffnen.

Im Moment ist es nur möglich Facebook Places über iPhone Applikation oder über touch.facebook.com zu erreichen.

Wie funktioniert Facebook Places?

Am iPhone sieht Facebook Places folgendermassen aus:

Hinzufügen einer neuen Location:

FB_Places_addplace.jpg

Diese erscheint dann als "Nearby Place":

FB_Places_nearbyplace.jpg

nach dem Check In:

FB_Places_placecheckin.jpg

und der Status wird im Profil gepostet:

FB_Places_checkin.jpg

Eine einfache Möglichkeit die bestehenden Beschränkungen für User ausserhalb der USA zu umgehen ist mittels einer US IP-Adresse auf das Service zuzugreifen. Ein einfaches Service dazu ist das Hotspot Shield.

Wie werden Facebook Places angelegt?

Facebook gibt in der Hilfe an, dass viele Locations bereits automatisch angelegt wurden, wahrscheinlich wurden diese aus den Adressdaten der bestehenden Fanpages generiert.

Falls die Location noch nicht angelegt wurde, ist es einfach möglich diese anzulegen: Einfach bei einer bestimmten Location auf den Check-In gehen und wie in den Screenshots oben eine neue Location anlegen. In der Hilfe wird von Facebook auch angegeben, dass immer mehr "Places" von Zeit zu Zeit hinzugefügt werden. Dies könnte auch bedeuten, dass bestehende Locations von anderen LBS-Netzwerken, wie foursquare oder Gowalla im Laufe der Zeit übernommen werden.

Was unterscheidet Facebook Places von Fanpages?

Folgende Informationen sind auf der Seite einer Location verfügbar:

  • Eine Landkarte, wo die Location ist
  • eine Liste an Personen, die hier eingecheckt haben
  • ein "Friend Activity Stream" von anderen die in der Vergangenheit eingecheckt haben

FB_Places_Smec.jpg

Wenn man bei einer bestimmten Location eincheckt, bedeutet dass nicht zwangsläufig, dass man sofort ein "Fan" davon wird. Mann kann Locations allerdings, genau wie Fanpages "liken".

Zur Erklärung der Privatsphären Einstellungen gibt es ein gutes Video von Facebook selber.

Was bedeutet Facebook Places für Online Marketer?

Nachdem ein Eigentümer oder Repräsentant die eigene Location geclaimt hat, wird es möglich sein eine bestehende Fanpage mit der Facebook Places Location zu verschmelzen.

Derzeit ist es noch nicht möglich Facbook User zu targeten, die bei einer bestimmten Location eingecheckt haben. Ich bin mir allerdings sicher, dass die Funktion in Zukunft noch kommen wird! Es ist jedoch möglich eigene Places in der Facebook Anzeigen Plattform zu bewerben.

Die Zukunft wird spannend werden!

Mit diesem neuen Produkt könnte man hyperlocal werben: Also das klassische Targeting nach geografischen und altersspezifischen Faktoren hinter sich lassen und zu einer community-basierten Herangehensweisen wechseln. Denn oft kommt es vor, dass User mit den selben demografischen Kriterien vollkommen unterschiedliche Interessen und Neigungen haben. Wenn man nun alle Informationen (Likes, Interessen, Places,..) von Usern aggregiert kann man ein wesentlich spezifischeres Profil erzeugen und so viel zielgenauer ansprechen!

 

 

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24.August 2010

Infographic - Facebook in Österreich

facebook_logo_big_f.pngFacebook in Österreich? Es gab bisher wenig Informationen darüber wieviele Österreicher auf Facebook sind oder wo in Österreich am meisten User angemeldet sind. Doch nun gibt es mehr:

In dieser kleinen Infographic sind einige, bisher wenig bekannte Fakten über Facebook in Österreich aufgelistet:

Mit August 2010 sind insgesamt 2,1 Mio. User auf Facebook angemeldet, die Österreich als Land angegeben haben. Die Geschlechterverteilung liegt, wie erwartet ungefähr bei 50/50, lediglich weniger als 1% aller User haben kein Geschlecht angegeben.

Interessant ist die Altersverteilung in der jüngsten Altersgruppe zwischen 13 und 17 Jahren, der überwiegende Teil der User (ca. 90%) ist hier männlich. Interessant ist auch, dass die stärkste Altersgruppe im Moment zwischen 35 und 44 liegt. Das sehe ich als Zeichen dafür, dass bei der kommende Generation an "Digital Natives" das Medium Facebook weit nicht so stark wie erwartet ist. Dies erklärt auch, dass mehr als 10 mal so viele Uni-Absolventen als Studenten auf Facebook in Österreich angemeldet sind.

Die geografische Verteilung zeigt einen klaren Trend in Richtung Wien: Es gibt sogar mehr User mit der Angabe "Wien" als Heimatort, als es Einwohner im gesamten Bundesland gibt. Diese Zahl ergibt auch die Durchdringung von über 100%, welche "faktisch" eigentlich nicht möglich ist. Auch 89% aller User mit Stadtangabe haben Wien angegeben, Linz (4%), Salzburg (3%) und Graz (2%) hinken hier hinterher.

Gerade im Marketing wird Facebook immer als sehr junges Medium mit einer sehr jungen Zielgruppe wahrgenommen, die tatsächlichen Zahlen sprechen jedoch das Gegenteil:

Facebook ist erwachsen geworden!

Diese Differenz in der Wahrnehmung der Marketer und der Facebook Realität hat Martina Müllner gut in ihrem letzten Eintrag im Webmarketingblog: "Ganz ruhig: Das Leben ist keine Disco" zusammengefasst.

Republishing der Grafik ist ausdrücklich erwünscht!

 

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17.August 2010

Übersicht über Google Zertifizierungen

Google bietet einige Zertifizierungen an, welche dass genau sind und was einzelne bedeuten ist jedoch nicht immer ganz klar.

certification_program_logo.jpg

Dazu habe ich eine kleine Grafik erstellt:

Die am meisten verbreiteten Zertifizierungen sind auf drei Produkte aufgeteilt:

  • Google Analytics
  • Google Adwords
  • Google Website Optimizer

Für Google Analytics und Adwords gibt es "kleinere" Zertifizierungen für Einzelpersonen, für den Website Optimizer nicht. Für den Website Optimizer kann sich nur ein Firma zertifizieren lassen.

Was wichtig bei der Auswahl einer Adwords Agentur ist (Zertifizierungen,.) hat Olaf Kopp der von SEM Agentur SEM-Deutschland schön in einer Artikelreihe im deutschen Inside-Adwords Blog zusammengefasst. Dort schreibt er:

"Die zwei wohl bekanntesten Zertifikate, die Er fahrung und Professionalität im Umgang mit Google AdWords bescheinigen, sind das Google Adwords Certification Program Zertifikat von Google und das SEA Zertifikat des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft). Dies ist kein Ausschlusskriterium, sollte aber bei Unsicherheit betreffend der jeweiligen Agentur herangezogen werden. Das bisherige AdWords Qualified Company und AdWords Qualified Individual Zertifikat von Google läuft zum Oktober aus und wird durch das zuvor erwähnte Google AdWords-Programm ersetzt."

Die Königsklasse der Zertifizierungen ist der Google Conversion Professional:

Lt. Google Conversion Infocenter ist das ein:

Von Google akkreditierte Experten für das Steigern Ihres AdWords ROI und Ihrer Website Conversion Raten, die Kunden jeder Größe und aus jeder Branche unterstützen.

Diese Zertifizierung wurde aber bisher von keiner österreichischen Agentur erreicht. Alle derzeitigen Partner können im Conversion Infocenter abgerufen werden.

Smarter Ecommerce ist Google Adwords Certified Partner und erfüllt somit alle Qualitätskriterien.

Quellangaben:
Google Adwords: Google Certification Program
Google Analytics: Google Analytics Certified Partner (GACP) Program
Google Website Optimizer: Website optimizer Authorized Consultant (WOAC) Program

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