Am 14. März 2017 richtet sich der Blick der gesamten Online-Marketing-Welt auf München: Der deutsche Suchmarketing Preis SEMY wird verliehen. Die besten Marketing-Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum kommen zusammen, um herausragende Leistungen in den Bereichen SEO, SEA und Online Marketing zu ehren. Dabei ist in der hochkarätigen Jury das who-is-who der deutsprachigen Online Marketing Szene vertreten. Von Mario Fischer (Herausgeber Website Boosting) und Martin Röttgerding (Head of SEA bei Bloofusion) bis hin zu Bastian Grimm (President Organic Search bei Peak Ace) oder Christoph Baur (Geschäftsführer Bits & Passion).

semy award 2017

Weiterlesen

Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende zu. Grund genug die gemeinsamen Erfolge zu feiern! Wir bei smec wollen vor allem den Personen danken, die zu einem Großteil für diesen Erfolg verantwortlich sind und die mit uns gemeinsam durch dieses Jahr gegangen sind: Unseren Kunden. Auch wenn die Vorweihnachtszeit für die meisten Händler die Wichtigste des ganzen Jahres ist, haben sich doch viele unserer Partner und Kunden für diesen gemeinsamen Ausklang Zeit genommen.

Auch Google nutzte die Feier um mit uns die Google Premier-Partnerschaft zu feiern und hat gleich drei Vertreter aus Dublin zu unserem Büro in Linz entsandt.

CEO Jan Radanitsch begrüßt die Gäste

Da wir seit diesem Jahr sogar Google Premier Partner sind, haben wir in Kooperation mit Google nicht nur eine einfache Weihnachtsfeier als Dankeschön organisiert, sondern auch spannende Fachvorträge vorbereitet. Dabei blickten wir auf 2016 zurück und fassten zusammen was ich in den Bereichen AdWords und Automatisierung getan hat. Gleichzeitig gaben wir einen Ausblick, was 2017 die wichtigsten Trends im Bereich des Suchmaschinen Marketings sind und wie Händler davon profitieren können.

Maureen Pfaff von Google

Maureen Pfaff von Google

Leider konnten aufgrund der stressigen Vorweihnachtszeit nicht alle unsere Kunden teilnehmen. Für alle die nicht dabei sein konnten, fassen wir im Folgenden kurz einige wichtige Kernaussagen aus den Vorträgen zusammen. Übrigens: Der gesamte Vortrag kann auch unter diesem Link heruntergeladen werden.

Teil 1: Internationalisierung mit AdWords am Beispiel von reichelt elektronik

Im ersten Teil unserer Präsentation stellte Senior Online Marketing Manager Clemens Staudinger einen spannenden Use Case zum Thema Internationalisierung mit AdWords vor. Als Praxisbeispiel diente hierbei die Expansion von reichelt elektronik nach Großbritannien.

reichelt elektronik

reichelt ist unbestritten einer der Big Player im hart umkämpften Elektronik- und Techniksektor. Eine Besonderheit ist, dass reichelt elektronik ein reiner Pure Player, also ein Händler ohne stationäre Geschäfte, ist.

clemens staudinger

Clemens Staudinger machte deutlich welche Hürden und Hindernisse selbst ein etablierter Elektronikriese bei dem Eintritt in einen neuen Markt nehmen musste:

  • Mehr als 70.000 Produkte mit hochdynamischen Preisen und Beständen
  • Herausforderung eines neuen Marktes
  • Hohe Anzahl an Marktbegleitern

Primäre Ziele der SEA Kampagnen waren neben einer generellen Unterstützung des Markeintrittes und dem Bekanntmachen der Brand, eine maximale Präsenz auf der Suchergebnisseite (SERP). Im Idealfall spielen dabei alle Kanäle zusammen: natürlich Text- und Google Shopping Anzeigen, aber auch organische Suchergebnisse.

reichelt

Um die Markenbekanntheit wurden neben Anzeigen auf der Suchergebnisseite auch auf ein Image Video gesetzt. Die Herausforderung hierbei: den sehr deutsch klingenden und im Englischen nur schwer aussprechbaren Namen „reichelt“ bekannt zu machen. Wirklich sehenswert!

Sämtliche weiteren Details wie smec den Internationalisierungsprozess nachhaltig unterstützen konnte, sind in der vollständigen Präsentation zu finden: jetzt runterladen.

 

Teil 2: Ausblick Text Ads 2017

Oliver Greifenstein, der Product Owner unserer AdEngine, übernahm den zweiten Teil und gab einen Ausblick welche Neuerungen uns 2017 erwarten. Unsere AdEngine (ein Tool um hochdynamische Textanzeigen vollautomatisch zu erstellen)  wird dabei natürlich die neuesten Trends berücksichtigen und gleichzeitig neue Maßstäbe im Bereich Automatisierung setzen.

oliver greifenstein

Schon kurz nach der angekündigten Änderung des Textanzeigen-Formates seitens Google, konnte die AdEngine als einer der ersten Tools bereits ohne Probleme mit den Expanded Text Ads umgehen.

Einer der für 2017 wichtigsten Trends im Bereich Textanzeigen sind Ad Customizer. Ad Customizer machen es möglich noch spezifischere und für den Nutzer relevantere Textanzeigen zu erstellen. Die AdEngine wird in Zukunft noch besser mit Ad Customizern umgehen. Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich: In dem unteren Beispiel konnten durch die Ad Customizer die Click-Through-Rate (CTR) um 16% gesteigert werden, während die Kosten-pro-Click (CPC) um satte 41% gesenkt wurden. Die vollautomatisierte Nutzung von Ad Customizern bei der Generierung von Textanzeigen ist damit ein weiterer Meilenstein im Bereich der Marketingautomatisierung.

adcustomizer-beispiel

Zusätzlich können Händler nun auch E-Mail Adressen ihrer Kunden für eine noch gezieltere Schaltung von Anzeigen nutzen. Wenn Nutzer mit einem Google Konto (YouTube, Gmail, Google-Suche) angemeldet sind, werden noch relevantere Anzeigen ausgespielt.

Eine weitere Neuerrung die 2017 Teil der AdEngine sein wird, ist der Ausbau des Keyword Harvesting. Das Keyword Harvesting ist eine Methode hochrelevante neue Keywords zu generieren. smec erweitert nun den bereits hervorragend funktionierenden heuristischen Ansatz um eine quantitative Methode, bei der die Suchbegriffe an Hand von festgelegten Parametern bewertet werden.

Im oben dargestellten Beispiel wird der Suchbegriff „Laufschuhe Nike Männer schwarz kaufen“ deutlich besser bewertet als das einzelne Wort „Laufschuhe“. Warum? Weil die Conversion-Wahrscheinlichkeit bei Suchbegriffen die z.B. eine Marke oder Farbangabe beinhalten signifikant höher ist. Durch den quantitativen Ansatz können in Zukunft noch validere Aussagen getroffen werden und die Relevanz der Keywords deutlich gesteigert werden.

 

Teil 3: Ausblick und Status-Quo Google Shopping

Den Abschluss des dreiteiligen Vortrages übernahm Marcel Verhofnik, Head of Customer Success & Business Operations, um die neuesten Trends und Entwicklungen bei Shopping Ads zu präsentieren.

Marcel Verhofnik

Google Shopping ist der am schnellsten und stärksten wachsende Werbekanal im Onlinemarketing. Dies hat nicht nur Google schon mehrfach betont, auch zahlreiche Studien  zeigen das enorme Potential von Shopping Ads auf.

Gleichzeitig entwickelt sich Google Shopping zu einem der am besten funktionierenden Formate auf mobilen Geräten. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass Nutzer mehr und mehr mit dem Smartphone nach Produkten suchen.

google shopping mobile

Google reagiert auf diesen Trend und wird Google Shopping 2017 nicht nur in neuen Ländern starten, sondern auch viele zusätzliche Darstellungsformen anbieten. Ein Beispiel dafür sind Showcase Shopping Ads, die vor allem für generische Suchanfragen geeignet sind.

showcase-shopping-ads

Viele weitere neue Formate wie Shopping Ads in der Google Bildersuche oder auf YouTube unterstreichen die Bedeutung. Darüber hinaus weisen Local Inventory Ads großes Potential für Händler mit Offline-Stores auf.

Marcel Verhofnik dazu:

Die Bedeutung von Google Shopping nimmt weiter zu und die doppelte Präsenz durch Shopping Ads und Textanzeigen auf der Suchergebnisseite kann extreme Potentiale freisetzen.

marcel verhofnik 2

Marcel Verhofnik erwähnt des Weiteren, dass aber für eine saubere Aussteuerung von Kampagnen die Qualität der Daten (z.B. der Produktdatenfeed) essentiell ist. Shopping Kampagnen können schnell sehr komplex werden und das Gebotsmanagement kann Marketing Manager ebenso schnell überfordern. smec bietet deshalb mit Whoop! ein spezielles Tool für das Bid Management an.

Alle Inhalte finden sie hier zum Download in einem PDF:

Download

Erfolge gemeinsam feiern

Aber nicht wir wollten an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. Viel wichtiger sind uns unsere Kunden. Deswegen war es nach dem fachlichen Teil Zeit sich in gemütlicher Atmosphäre persönlich auszutauschen. Vor allem sehr beliebt: der hauseigene Wein unseres Online Marketing Managers Martin Kirchknopf. Wer hat schon den Luxus einen eigenen Winzer im Team zu haben?

martin kirchknopf

Online Marketing Manager und Winzer in einer Person: Martin Kirchknopf

Aber nicht nur für Freunde des guten Weins wurde gesorgt. Bekocht wurden unsere Gäste von Österreichs erstem skandinavisch-asiatischen Restaurant.

smec essen

 

Was sagen unsere Kunden?

Besonders hat uns gefreut das unsere Gäste diesen schönen Jahresausklang genauso genossen haben wie wir. Hier einige Stimmen:

Es waren wirklich sehr interessante und spannende Vorträge.

Alexander Stöger & Hans Peter Hasewend- WIFI Oberösterreich/Wien

wifi wien

 

Das war wirklich ein tolles Event. Nächstes Jahr bestimmt wieder!

Markus Österreicher – WEIN & CO

 

Der Vortrag war sehr spannend. Die Kombination von geballtem Fachwissen und einem freundschaftlichen Austausch passt einfach. Genau dafür steht für mich die smec!

Dominik Robotka – PBS Holding AG

logo-pbs-holding-ag.companybig

 

Ein Highlight 2017: Umzug in die Tabakfabrik Linz

Nach einem überaus erfolgreichen Jahr und einem personellen Wachstum von über 150% freuen wir uns alle auf das kommende Jahr. Besonderes Highlight wird der Umzug in die Tabakfabrik Linz – das neue Zentrum der Kreativwirtschaft im Herzen von Linz. Einen kleinen Ausblick wie es dort aussehen wird, gibt es in unten stehendem Video.

 

Wir sagen Danke und freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2017!

 

frohe weihnachten

 

 

Übrigens: die gesamte Bilderstrecke zu unserer Feier finden sie auf unsere Facebook Seite.

 

logo-dotexeNeuer Name, altbekannt hohe Qualitätsansprüche – die E-Commerce-Konferenz des bevh heißt in seiner mittlerweile vierten Ausführung .EXE – für Ecommerce Experts Exchange.

.EXE E-Commerce Experts Exchange
26. & 27. April 2016
Emporio Hamburg, 23. Etage

Josephine Schmitt vom bevh meint zu uns:

„Wie der Name schon beschreibt tauschen sich auf der „.EXE – E-Commerce Experts Exchange“ Experten über genau das aus, was im E-Commerce wirklich zählt und wirkt. Mit einer unbedingten Ausrichtung an der Praxis. Zugleich hat die „Dot-Echse“ auch eine symbolischen Charakter. Die Zukunft des E-Commerce lebt von der Personalisierung. E-Commerce verschmilzt mit der Umwelt und passt sich den  Lebensumstände des Kunden an. Unternehmer lernen also, was sie mitbringen müssen, um zukünftig und dauerhaft am Markt erfolgreich zu sein: ein agiles und flinkes anpassen an den Kunden.“

Keynote von smec am 27.4. – Chilli, Neujahrsvorsätze und Melkmaschinen

Auch smec ist wieder mit dabei, dieses Mal mit einer Keynote von Chris Scharmüller. Mit dem klingenden Titel „Chilli, Neujahrsvorsätze und Melkmaschinen – Spannende Statistik, teure Fehler und was Ihnen Ihre Google-Kampagnen sonst noch verraten“ wird er den zweiten Konferenztag einläuten und den Zuhörern einen Auszug aus den witzigsten und unglaublichsten Suchen aus hunderten Google-AdWords-Konten bieten.

Doch der Vortrag verspricht mehr als nur unterhaltsam zu werden: auch statistische Fehlinterpretationen sollen angesprochen werden. Vorsicht ist bei der Interpretation einer Fülle von Daten geboten, besonders wenn wichtige Unternehmensentscheidungen auf deren Basis getroffen werden sollen. Schon kleine Fehlinterpretationen können bei entsprechendem Volumen zu großen Umsatzverlusten führen.

smec-Special: Für alle Kurzentschlossenen gibt’s außerdem noch einen Last-Minute-Rabatt von 100 Euro auf alle normalen Tickets*!

So einfach geht’s: Vor Kaufabschluss „Smarter Ecommerce“ ins Mitteilungsfeld eingeben. Der Rabatt wird dann manuell abgezogen.

Wir freuen uns auf zwei spannende und lehrreiche Konferenztage über den Dächern Hamburgs (der Ausblick allein verspricht so einiges 😉 ) und natürlich speziell auf regen Austausch mit Branchenkollegen.

* ausgenommen ermäßigter Preis für bevh-Mitglieder

Mit dem Statement „Marketers need more insights, not more data“ kündigt Google die neue Analytics 360 Suite an, eine Marketing Analyse Plattform für Werbetreibende. Nachdem das Potential von „Big Data“ und deren Möglichkeiten in vielen Firmen schon seit längerem erkannt wurde, will Google nun die Möglichkeit bieten, dieses auch entsprechend zu nutzen.

Die Nutzung von Big Data bzw. deren Handhabung war bis dato Usern von Datenmanagement Plattformen, wie Adobe Marketing Cloud, SAP, Oracle etc. vorbehalten, bei welchen die Integration von Google Produkten wie AdWords oder DoubleClick nicht optimal ist. Google setzt sich nun das Ziel, einen Kunden „360 Grad“ betrachten zu können – das heißt, den Kunden und dessen Wünsche zu erkennen und darauf zu reagieren. Der gesamte geräteübergreifende Kaufprozess wird beleuchtet und es werden Daten geliefert, wo und wie man den Kunden am idealsten abholt. AdWords und Double Click sind optional integrierbar.

Die Analytics Suite 360 besteht aus 6 Produkten, wobei 3 davon noch in einer Beta-Phase sind. Wirklich viel Informationen zu den einzelnen Produkten und vor allem zum Zusammenspiel untereinander sind noch nicht vorhanden, Google hält sich hier noch sehr bedeckt.

  • Analytics 360 (davor Google Analytics Premium): Inkudiert nach wie vor Implementeriungs-Support, einen eigenen Account Manager sowie weitere Premium Leistungen. Laut einigen Quellen wird Google Analytics Premium auf Analytics 360 kommenden Mai umgestellt werden.
  • Tag Manager 360: Prinzipiell wie der aktuelle Tag Manager aufgebaut, allerdings soll dieser eine vereinfachte Datenerfassung und leistungsstärkere APIs besitzen, um die Datengenauigkeit zu erhöhen und Arbeitsabläufe zu optimieren. Es wird allgemein eine Enterprise Version vermutet, das heißt ein erweitertes Interface und besserer Support.
  • Optimize 360: Ein „stand-alone“ A/B Testing Tool, welches aber auch Personalisierungsmöglichkeiten beinhaltet. Ein Pendant zu Optimizely oder Adobe Target.
  • Attribution 360: Das von Google aufgekaufte Adometry integriert das Unternehmen nun auch in die 360 Suite. Damit werden dem Kunden Erkenntnisse über verschiedenen Kanäle, vor allem dem Tracking von TV Spots und Offline-Kampagnen, noch genauer zu Verfügung gestellt.
  • Audience Center 360: Eine Data Management Plattform, um den Kunden genau analysieren zu können – mit Anbindungen an DoubleClick, Ad Words und auch 3rd Datenprovider.
  • Data Studio 360: Reporting und Data-Visualisierungs-Tool – formt aus allen Daten der Suite interaktive Reports und Dashboards.

Obwohl es doch einige neue Produkte sind, ist eines der wichtigsten Merkmale in jedem Fall die einfache Handhabung der Google Analytics Suite 360. Es sollen genaue Customer Journey Einsichten und brauchbare Insights geliefert werden und nicht noch mehr Daten.

Im Gegensatz zu Universal Analytics oder den Tag Manager handelt es sich um ein kostenpflichtiges Produkt. Preise sind aktuell noch nicht bekannt. Man sollte aber mit Kosten rechnen, vor allem wenn man bedenkt, dass der Preis für Analytics Premium derzeit im Bereich von 150.000 US-Dollar pro Jahr liegt. Betrachtet man jedoch die Funktionsweisen und die Möglichkeiten, die mit Big Data und genauen Insights realisierbar sind, dann sollte man sich Gedanken über eine Integration machen.

Im Online-Handel herrscht ein starker Wettbewerb und durch die permanenten Shopweiterentwicklungen und -optimierungen sowie neue Player auch eine hohe Dynamik. Im Rahmen der Erfolgsfaktorenstudie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband, Google Austria sowie der Österreichischen Post wurden 2.308 Online-Shopper befragt, um die Erfolgsfaktoren für Online-Shops zu identifizieren.

Lange Zeit galt die Aussage, dass online nur der Preis entscheidend sei. Wie im Einzelhandel insgesamt ist das Preis-Leistungsverhältnis für Kunden auch wichtig, aber Tarek Müller (Collins) sagt sehr treffend „Amazon ist trotz Buchpreisbindung der absolute Marktführer der Buchbranche geworden. Es geht also eher um Convenience, also Komfort für den Käufer.“[1] Wie kann Convenience im Online-Handel aber erreicht werden, was ist Komfort für den Kunden? Die wichtigsten Erfolgskriterien zeigen, dass es tatsächlich Schnelligkeit und Bequemlichkeit sind, die dem Kunden wichtig sind – und zwar über den gesamten Kaufprozess hinweg: Rückgaberecht und unkomplizierte Retourenabwicklung, das Vorhandensein der präferierten Zahlungsmethode, ein intuitiver und schneller Bestellprozess sowie eine Artikelverfügbarkeit, die schnell und gut erkennbar ist. Auch die Transparenz ist entscheidend: Im Warenkorb allgemein und speziell in Sachen Kosten sowie bei den Produktbeschreibungen.

top wichtigkeiten

Top-Wichtigkeiten für Online-Shopper

 

Aber eines wird ganz deutlich: Auch wenn die untersuchten Online-Shops das Zufriedenheitsniveau ihrer Kunden weiter steigern konnten, muss die eigene Zielgruppe und ihre Bedürfnisse ganz genau betrachtet werden. Hierbei reichen klassische Kundentypen oftmals nicht mehr aus. Interessant ist: Österreicher sind häufig zufriedener als Deutsche, wenn Online-Shops betrachtete werden, die in beiden Ländern untersucht wurden. Beispielsweise bei Thalia ist dies zunächst verwunderlich, da der Online-Shop auf dem gleichen Mandaten läuft. Neben unterschiedlichen Ausgestaltungsmerkmalen der Online-Shops kann also auch ein unterschiedliches Anspruchsniveaus die Ursache für die unterschiedlichen Beurteilungen sein. Neben einer intensiven Zielgruppenanalyse müssen zudem Entwicklungen und Trends im Auge behalten werden: Die nächste Entwicklungsstufe des Online-Handels steht bereits in den Startlöchern – Service und Erlebnis werden für die Online-Shops in Zukunft entscheidend. Um sich langfristig vom Wettbewerb abzugrenzen, einen USP zu schaffen und die Kunden zu binden, dürfen Händler sich davor nicht verschließen.

[1] „Der Kunde ist schon weiter“, brand eins, Ausgabe 04/2015 – Schwerpunkt Handel, http://www.brandeins.de/archiv/2015/handel/tarek-mueller-im-interview-der-kunde-ist-schon-weiter/

 

Willkommen zu unserer neuen Rubrik des E-Commerce und Online-Marketing round-up. Hier berichten wir regelmäßig über interessante Beiträge aus der Blogosphäre zu den Themen E-Commerce, Onlinemarketing, SEA und SEM.

Auch in den vergangenen Tagen gab es wieder viele interessante Blogposts und Artikel die wir hier kurz und knackig vorstellen wollen.

1. Save the date: Google AdWords Event mit Livestream

Das Google AdWords-Team hat für den 5. Mai 2015 ein Event angekündigt bei dem es um Neuigkeiten im AdWords Bereich gehen soll.
Die Schwerpunkte liegen dabei auf mobiler Nutzererfahrung, cross-device Messungen sowohl on- als auch offline und wie AdWords personalisiert und an eigene Bedürfnisse angepasst werden kann.
Dabei sein kann jeder, hier können sich Interessierte zu einem Livestream anmelden: AdWords Livestream 2015

2. “Content + Commerce”: Contentmarketing im E-Commerce

Storytelling und editorial content treffen auf Online-Shop: getelastic.com zeigt positive und negative Beispiele von Contentmarketing im Onlinehandel.

“Content + Commerce” is a hot trend, as more online retailers are creating editorial content, instructive and story-telling video, merchandised photographs that show products in context, and “lo-fi” content crafted specifically for social networks.

Link: http://www.getelastic.com/closing-the-gaps-in-the-content-commerce-trend/

3. Fakten über den SHEcommerce

65% aller Kunden die regelmäßig Online-Einläufe tätigen sind Frauen. Carpathia hat einen kurzen Beitrag mit dem Thema SHEcommerce veröffentlicht. Sehr interessante Fakten, wobei der Vergleich bzw. Unterschiede mit männlichen Kunden auch interssant wäre um eine ganzheitliche Strategie abbilden zu können.

Link: http://blog.carpathia.ch/2015/04/07/shecommerce-female-commerce-gendermarketing-und-e-commerce/

4. Mehr Konversionen durch Personalisierung

75 % der Verbraucher mögen es, wenn sie personalisierte Nachrichten und Angebote erhalten. Netzaktiv.de hat sich mit der Personalisierung in Online-Shops beschäftigt und kommt zu dem Ergebnis, dass eine ausführliche Personalisierung mit der richtigen Strategie ein wahrer Konversionsbooster sein kann.

Link: http://www.netzaktiv.de/personalisierung-im-online-shop-top-oder-flop/

5. Bid Management Tool Whoop! jetzt auch in Englisch

Zum Schluss ein kurzer Hinweis: Das Bid Management Tool Whoop! für automatisiertes Bid Management spricht auf seiner Website jetzt auch Englisch.

Link: http://shopping-ads.com/en/

logo_werbeakademie

Mit September 2014 geht an der Werbe Akademie des WIFI Wien ein neuer Lehrgang an den Start – der zweisemestrige Diplomlehrgang E-Commerce Management. Anwender aus der Handelsbranche (oder solche, die es werden wollen), lernen in zwei Semestern das nötige Werkzeug für den erfolgreichen Betrieb eines Online-Shops kennen und bedienen.

Wir freuen uns darüber, dass smec Geschäftsführer Jan Radanitsch die Leitung des Lehrgangs sowie die Konzeption der Inhalte übernehmen wird. Jan zum Thema:

„Als E-Commerce  Manager/-in sind Sie für Planung und Steuerung sämtlicher E-Commerce Aktivitäten verantwortlich. Dieser Lehrgang vermittelt Unternehmern und Angestellten in Handelsbetrieben Theorie und das notwendige Handwerkszeug. Durch Vortragende aus der Praxis unterschiedlichster Handelszweige bekommen Sie eine tatsächlich auf der Höhe der Zeit stehende handlungsorientierte Ausbildung.“

Was erwartet Interessenten bei dem Lehrgang?

In zwei Semestern werden angefangen bei den Grundlagen eines Online-Shops über Logistikprozesse bis hin zu UI/UX alle Themengebiete abgehandelt, die im Alltag eines E-Commerce-Verantwortlichen an der Tagesordnung stehen. Experten aus allen Bereichen des E-Commerce werden zu den theoretischen Teilen des Stundenplans Wissen aus der Praxis beisteuern.

Am 5. Juni 2014 findet für alle Interessenten eine kostenlose Infoveranstaltung in den Räumlichkeiten des WIFI Wien statt.

Kursdetails

Infoveranstaltung | 5. 6. 2014, 19 Uhr, WIFI Wien | Anmeldung
Lehrgang | 15. 9. 2014 – 27. 5. 2015, Mo & Mi 18:30 – 21:30 Uhr | Bewerbung

newsletter-hero-shopsuche2014

Im 2. Webinar unserer Reihe zum Thema Shopsuche gehen wir darauf ein, wieso eine optimierte Shopsuche so wichtig für Kundenzufriedenheit ist, und beleuchten speziell die aktuellsten Trends – wie etwa die Integration von Point-of-Sale-Daten in die mobile Suche. Achtung: Als Bonus erhalten alle Teilnehmer mit Online-Shop einen kostenlosen Usability-Quickcheck ihrer bestehenden Shopsuche!

Folgende Punkte werden unsere E-Commerce-Experten behandeln:

  • Was Ihre Shopsuche zum Conversion-Treiber macht
  • Nutzung von PoS-Daten für die mobile Suche
  • Vermeidung von Stolpersteinen, die Ihre potentiellen Kunden am Kaufabschluss hindern könnten
  • Best Practice Beispiele zur nachhaltigen Steigerung der Conversion Rate
  • Features , dieInteressenten zu Käufern und einmalige zu wiederkehrenden Kunden machen

Jetzt anmelden – die Teilnahme ist wie immer kostenlos.

Details auf einen Blick
Datum | Donnerstag, 20.3. 2014, 14:00 Uhr
Ort | Online (Live-Übertragung über Software, Details im Bestätigungsmail)
Zielgruppe | Online-Shop-Betreiber, E-Commerce-Verantwortliche
Dauer | Vortrag ca. 30-40min, danach F&A Session

Social Media Dienste wie Facebook, Twitter & Co haben längst im Alltagsgebrauch Einzug gehalten – auch im Unternehmensbereich. Eine Facebook Fan-Page zu betreiben ist mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr. Online-Retailer, Politiker und sogar große B2B-Unternehmen veröffentlichen regelmäßig Tweets, Facebook-Beiträge oder YouTube Videos.

smec-socialNicht verwunderlich, ist es doch so möglich, Kunden und Interessenten mit relativ geringem Aufwand direkt anzusprechen und mit Unternehmensneuigkeiten zu versorgen. Diese nach außen so locker wirkende Umgebung täuscht gerne mal über eine wesentliche Tatsache hinweg: das Web 2.0 ist kein rechtsfreier Raum.

Die Bestimmungen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) gelten genauso wie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), das Urheberrechtsgesetz (UrhG) oder das Strafgesetzbuch (StGB).

Besonders heikel sind hier z.B. die Verbreitung von unwahren Tatsachen und das Vortäuschen von größerer Beliebtheit, wie etwa „falsche“, gekaufte Facebook-Freunde. Impulsive Äußerungen können also erhebliche rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Auch beim Benutzen von fremden Bildern ist Vorsicht geboten: es mag verlockend wirken, ein gegoogeltes Foto schnell als visuelle Abrundung an einen Facebook-Beitrag zu hängen oder im eigenen Blog zu verwenden. Dass im Internet gefundene Bilder Allgemeingut sind, ist jedoch ein Irrglaube, der nicht zu unterschätzende Konsequenzen haben kann. Unterschätzt werden darf letztlich auch nicht die Verwendung von Personenfotos zu Werbezwecken auf Social Media Plattformen.

Lesen Sie in unserem Whitepaper mehr über häufige Fallkonstellationen, deren mögliche Konsequenzen und Praxistipps für E-Commerce-Betreiber:

>> Zum Whitepaper-Download <<

Das Internet ist omnipräsent – ob zum einfachen Checken der E-Mails, zur kurzen Informationsrecherche oder zum bequemen Online-Shopping. Dabei werden immer mehr Produkte über das Internet verkauft. So stieg laut dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) der Umsatz im deutschen E-Commerce von 2010 auf 2011 um über 17 % und von 2011 auf 2012 bereits um über 25 %. Dieser Trend wird sich auch weiter fortsetzen. Das bringt aber neben zu erwartenden Besucherströmen und Umsätzen auch verschiedene Herausforderungen mit sich. Denn die Konkurrenz – gerade im Internet – schläft nicht und ein ausgefeiltes Online-Konzept gehört ins Pflicht-Repertoire eines jeden Unternehmens, das einen Online-Vertriebskanal nutzt oder nutzen möchte.

Im World Wide Web von den Kunden gefunden zu werden, ist eine Aufgabe für sich; dass die Kunden aber dann das gesuchte Produkt auch im eigenen Online-Shop finden und schlussendlich kaufen, ist für Händler von überragender Bedeutung. In einem Google-getriebenen Internet-Zeitalter haben sich die Kunden daran gewöhnt, spontan schnell suchen und in kürzester Zeit auch das Gewünschte finden zu können. Dessen sind sich auch die Online-Händler bewusst, denn fast drei Viertel der von ibi research befragten Unternehmen halten eine Suchfunktion im Online-Shop für sehr wichtig (vgl. Abbildung 1).

Für wie wichtig halten Sie die Suche/Suchfunktion in einem Online-Shop

Für wie wichtig halten Sie die Suche/Suchfunktion in einem Online-Shop

Abbildung 1: Bedeutung der Suchfunktion im Online-Shop
Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Aber obwohl sie diese für sehr wichtig halten, sind nur 16 % der Unternehmen, die eine Suchfunktion in ihrem Shop einsetzen, damit auch sehr zufrieden (vgl. Abbildung 2).

Wie zufrieden sind Sie mit der Suchfunktion in Ihrem Shop

Wie zufrieden sind Sie mit der Suchfunktion in Ihrem Shop

Abbildung 2: Zufriedenheit mit der Suchfunktion im eigenen Online-Shop
Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Eine gute Suchfunktion muss damit umgehen können, dass der Nutzer bei der Eingabe Tipp- oder Rechtschreibfehler begeht oder ob er nach Begriffen im Branchenjargon, wie z. B. Daddelmaschine anstatt Spielkonsole, sucht. Er muss einfach „verstanden“ werden. Eine einfache Suchfunktion kann das nicht mehr erfüllen. Daher ist es unabdingbar, anstatt einer einfachen eine optimierte, „intelligente“ Suche im eigenen Online-Shop einzusetzen, um den Kunden schnell zum gewünschten Produkt zu führen. Das haben auch die Unternehmen erkannt. Drei Viertel der Befragten halten es für nötig bzw. sehr nötig, eine optimierte Shop-Suche bei sich einzuführen (vgl. Abbildung 3).

Speziell in Ihrem Shop: Für wie nötig halten Sie es, in Ihrem Shop eine optimierte bzw. intelligente Suche einzusetzen

Speziell in Ihrem Shop: Für wie nötig halten Sie es, in Ihrem Shop eine optimierte bzw. intelligente Suche einzusetzen

Abbildung 3: Notwendigkeit zur Einführung einer optimierten bzw. intelligenten Suche im eigenen Online-Shop

Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Die Shop-Betreiber, die bereits eine solche Suche bei sich einsetzen, berichten größtenteils von zufriedeneren Kunden, mehr Besuchern, die bei ihnen bestellen und wiederkehren, und allgemein von mehr Umsatz.

Welche Verbesserungen erleben Sie bei dem Einsatz der optimierten Shop-Suche / Suchfunktion

Welche Verbesserungen erleben Sie bei dem Einsatz der optimierten Shop-Suche / Suchfunktion

Abbildung 4: Verbesserungen beim Einsatz der optimierten Suche
Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Um die Shop-Suche auch als verkaufsförderndes Mittel bei sich im Unternehmen einsetzen zu können, gilt es in erster Linie, wesentliche Funktionen einer guten Suche zu kennen:

  • Geeignete Platzierung des Suchfeldes
    Es ist dem Leseverhalten der rechtsläufigen Schriften geschuldet, dass die Besucher einer Website das Suchfeld i. d. R. auf der Website oben rechts und an zweiter Stelle oben links suchen. Daher muss es gut platziert und als Suchfeld an sich deutlich erkennbar sein. Gängig ist ein weißes Feld, neben dem beispielsweise der Such-Button beschriftet mit dem Wort „Suche“ oder „los“ steht. Aber auch das Lupen-Symbol auf dem Button anstatt eines Wortes ist inzwischen üblich.
  • Treffsichere Fehlertoleranz
    Bei der Eingabe eines Suchbegriffes muss man davon ausgehen, dass dies nicht immer fehlerfrei erfolgt. Es ist sogar eher an der Tagesordnung, dass sich Tipp­ und Rechtschreibfehler einschleichen, verschiedene Schreibweisen (z. B. Photo/Foto) verwendet werden oder nach einem Begriff im Singular oder im Plural gesucht wird. Daher muss die Suchfunktion diverse „Fehlerarten“ tolerieren. Der Einsatz von Wortlisten kann hierbei zwar die Treffsicherheit verbessern, da sie Synonyme und Aliasse enthalten können, aber eine optimierte bzw. intelligente Suche basiert auf komplexen Algorithmen.
  • Beeinflussung der Suchergebnisse
    Eine gute Suchfunktion zeichnet sich auch dadurch aus, dass der Online-Händler selbst die Platzierung der Suchergebnisse beeinflussen kann (Ranking). Dies kann z. B. zum Abverkauf von Produkten oder zum Anpreisen von Topsellern eingesetzt werden.
  • Fehlertolerante Auto-Vervollständigung
    Die Auto-Vervollständigungs-Funktion zeigt während der Eingabe des Suchbegriffs bereits Treffervorschläge in einer Drop-down-Box an. Hierbei wird der Nutzer gleich bei der Eingabe aktiv beraten und „an die Hand genommen“. Die bei der Auto-Vervollständigung vorgeschlagenen Produkte können für eine bessere Usability auch mit kleinen Produktvorschaubildern versehen werden.
  • Dynamische Filternavigation
    Steht nach der Suche die Trefferliste parat, erweist es sich als zielführend und komfortabel, dem Kunden eine Filternavigation anzubieten (Preis, Größe,…), mit der er seine Suchergebnisse nochmals deutlich einschränken kann, um schneller das gewünschte Produkt zu finden.
  • Aussagekräftiges Reporting
    Nur wer auch weiß, was gesucht, was gefunden und was vor allem nicht gefunden wurde, kann seine Suchfunktion auch stetig verbessern. So können bspw. Aussagen darüber, wie oft die Auto-Vervollständigung für welches Produkt genutzt wird, eine Basis für eine spezielle Produktkampagne bieten.

Da aber i. d. R. die Standardsuche vieler Shop-Systeme diese Funktionen nicht alle anbietet, ist es ratsam, sich näher mit Drittlösungen zu beschäftigen. Es empfiehlt sich beispielsweise häufig der Einsatz einer Cloud-Lösung mit redundantem Hosting, das dem Shop-Betreiber ermöglicht, Aufwand und Kosten bezüglich Integration, Wartung usw. möglichst gering zu halten. Da es unterschiedliche Anbieter hierfür gibt, die sich unter anderem hinsichtlich der Qualität der Suchergebnisse stark unterscheiden, muss man bereits im Vorfeld selbst genau wissen, was man sich von der idealen Lösung verspricht. Ein erster Schritt könnte sein, Referenz-Shops der Drittanbieter selbst in einem Quick-Check auf die obigen Anforderungen zu testen.

Weitere Informationen, Studien und Veranstaltungshinweise rund um die Themen Shop-Suche, Online-Handel, Payment und vieles mehr stehen unterwww.ecommerce-leitfaden.de zur Verfügung.