Google Analytics IP-Anonymisierung einbauen und überprüfen – Classic Analytics ga.js (Legacy)

Dieser Artikel ist nicht mehr up to date, weil er sich mit einer älteren Version von Google Analytics befasst. Den aktuellen Artikel zur IP-Anonymisierung in Verbindung mit der DSGVO finden Sie hier!

Kein neues Thema, trotzdem wieder aktuell: Google Analytics und der datenschutzkonforme Einbau des GA-Trackers.
In Bayern wurden laut einer Pressemeldung vor kurzem 13.000 Websites überprüft und ermahnt – mit ernüchterndem Ergebnis.

In Google Analytics die IP-Adresse anonymisieren

Google Analytics bietet seit einiger Zeit eine entsprechende Funktion zum Anonymisieren (genauer: Löschen des letzten Oktets der IP-Adresse vor dem Speichern) an.
Der typische Schnippsel sieht dann meist so aus:


var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push (['_setAccount', 'UA-XXXXXXX-YY']);
_gaq.push (['_gat._anonymizeIp']);
_gaq.push (['_trackPageview']);

(Quelle)

Zu beachten ist hier nur, dass die anonymizeIp-Funktion vor dem trackPageview in die GA-Queue gereiht wird.

Google Analytics IP-Adressen-Anynomisierung überprüfen

Wie kann man nach dem Einbau einfach überprüfen, ob die IP-Anonymisierung aktiv ist?

Am einfachsten schnappt man sich eines der mächten Browser-Entwicklertools ala Firebug und prüft den GA-Zählpixel-Request daraufhin ab, ob ein Request-Parameter namens aip=1 gesetzt ist:
Mit den Chrome-Developertools sieht so ein Kurzcheck dann z.B. so aus:

Zusammenfassung

Der Einbau und die Überprüfung der IP-Adressen-Anonymisierung ist eine Angelegenheit von 5 Minuten. Durch Verwendung der _anonymizeIp-Funktion maskiert Google die letzten 8-Bit vor dem Speichern und Verarbeiten – nicht der Übertragung.

Dadurch kann die maskierte IP nicht mehr einer Person direkt zugeordnet werden (256 IP-Adressen teilen dieselbe maskierte IP-Adresse).