Google veröffentlicht den neuen AdWords Editor 12 und tritt der “Coalition for Better Ads” bei

 

Der Google Inside Adwords Blog befasste sich mit dem neuen AdWords Editor 12, der jetzt den Werbetreibenden weltweit in einem neuen Design und mit verbesserten Features zur Verfügung steht, um ihr tägliches Kampagnenmanagement zu vereinfachen. Unter den erweiterten Features befinden sich auch die sogenannten “Custom Rules”, die es erlauben, basierend auf den eigenen Erfahrungen oder Google Best-Practice-Beispielen gewisse Kampagnenregeln zu definieren.

So wird es möglich zu überprüfen, ob Kampagnen und Anzeigengruppen einem gewissen Standard in Bezug auf Sitelink-Erweiterungen, Erweiterungen mit Zusatzinformationen, Search Partner Targeting, Anzeigenrotation, Remarketing, Ad Variations, Conversion-Tracking und Inactive Audiences entsprechen. Das ist vor allem für diejenigen von Bedeutung, deren AdWords-Textanzeigen Optimierungspotenzial haben. Sollte es Probleme bei der Generierung hoch relevanter Textanzeigen geben oder jemand auf der Suche nach einem robusten und skalierbaren Tool sein, ist es sehr wahrscheinlich, dass die smec AdEngine eine bessere Lösung darstellt. Die smec AdEngine generiert nicht nur optimale Textanzeigen für produktspezifische Suchanfragen auf Grundlage individualisierter Vorlagen, sondern identifiziert auch hochrelevante Keywords für die Zielgruppen.

Auch wenn die abgebildete Grafik nur einen kleinen Einblick in die AdEngine bietet, zeigt sie den essenziellen Teil des Optimierungsprozesses: Durch sogenannte “Cleaning Rules” werden die Produkttitel im Datenfeed bereinigt (vereinfacht auf der linken Seite dargestellt), um sie regulären Suchanfragen anzupassen (Stichwort: “Used Keywords”).

Google tritt der “Coalition for Better Ads” bei

Eine weitere Neuerung, die alle betrifft, die aktiv im Google Display-Netzwerk werben, ist, dass Google der “Coalition for Better Ads” beigetreten ist. Dieses Bündnis hat es sich zum Ziel gesetzt, Werbung, die von Nutzern als aufdringlich oder nervend empfunden wird, aus dem Internet zu verbannen. Forschungsergebnisse bildeten die Basis für eine Liste an Werbestandards, die dabei helfen sollen, die Qualität von Display-Anzeigen und damit die Nutzererfahrung zu verbessern. Anzeigen sollen den Nutzern einen Mehrwert bieten und nicht mehr als unangebracht empfunden werden. Das Bündnis hat eine guten Grund: Werbende und Personen, die finanziell vom Schalten der Display-Anzeigen auf ihren Webseiten abhängig sind, fühlen sich durch die rasante Verbreitung von AdBlockern bedroht.

Werbung soll wertvolle Inhalte, starken Journalismus und soziale Verknüpfungen im Internet unterstützen. Werbung, welche das Nutzererlebnis unterbricht oder verlangsamt, führt hingegen vermehrt zu Frustration unter den Konsumenten. – Coalition for Better Ads

Wie werden sich die neuen Standards auswirken? Google stellt seit kurzem einen “Ad Experience Report” zur Verfügung, der einen guten Überblick darüber bietet, welche Anzeigen von Nutzern häufig als störend empfunden werden und daher verbessert werden sollten. Zusätzlich wird bald die Möglichkeit bestehen, AdBlocker-Nutzer vor die Wahl zu stellen: AdBlocker deaktivieren und Werbung anzeigen oder für einen werbefreien Zugriff bezahlen. Von großer Bedeutung werden auch die Pläne von Google angesehen, nach denen Google Chrome ab 2018 nur mehr Werbung zulässt, die die Better Ads Standards erfüllt. Darum macht es definitiv Sinn, sich schon jetzt mit den Standards vertraut zu machen!

Intelligentes Navigieren durch die anspruchsvolle Welt der Display-Anzeigen

Auch wenn Display-Anzeigen nicht so hohe Conversion-Rates wie Anzeigen in Suchmaschinen aufweisen, bringen sie doch unbestrittene Vorteile und Nebeneffekte mit sich, die eine gute Online-Strategie perfekt abrunden – denn Bilder prägen sich ein und somit auch der Name des Unternehmens.

Während wir bei der Smarter Ecommerce kein All-in-one-Display Werbepaket anbieten, unterstützen wir ausgewählte Kunden beim Bewerben ihrer Display-Kampagnen im Google Display-Netzwerk. Wir modifizieren die Kampagnen nach Zielgruppen, passen die Performance Kriterien an, verstärken den Branding-Effekt und assistieren in der Auswahl passender Keywords, Nutzergruppen und Inhalte.

Smarter Ecommerce hält den Schritt von Google und anderen führenden Unternehmen, dem Bündnis beizutreten, für gut. Die Verwendung von AdBlockern ist über die Jahre gestiegen und die Coalition for Better Ads stellt einen wesentlichen Schritt dar, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Zusätzlich dürfte der Mobile Shopping Trend dazu geführt haben, dass doppelt so viele Standards für mobile Endgeräte formuliert wurden wie für Desktop-Werbung.

Fazit: Obwohl die Werbestandards des Bündnisses zurzeit keine Verpflichtungen darstellen, bieten sie doch einen guten Überblick für Digital Marketers, um ihr Anzeigenformat zu optimieren und dadurch einen positiven Branding-Effekt zu erzielen und ihre Zielgruppe von der Verwendung von AdBlockern abzubringen. Welche Auswirkungen die Standards langfristig haben werden, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nur erahnen. Eins steht jedoch fest: Sobald Google anfängt, Worten Taten folgen zu lassen und die Standards aktiv durchsetzt, wird eine Veränderung der digitalen Welt erkennbar werden. Wir haben es uns bereits jetzt zum Ziel gesetzt, Klienten und Leser über Best Practices und aktuelle Standards zu informieren, damit sie bestmögliche Display-Kampagnen und Resultate erzielen.