Dieses Wochenende veröffentlichte Google einen neuen Beitrag zum Thema: „Richer mobile shopping experience this holiday season“. Da die Zugriffe über mobile Endgeräte stetig steigen, will Google kaufinteressierte User bereits in der Suche mit wichtigen Informationen bedienen. Oft wird von „richer mobile shopping experience“ gesprochen.

Bevor Kunden sich zum Kauf entscheiden, wollen sie detaillierte Informationen zum Produkt. Dazu gehören zum Beispiel technische Details oder Berichte anderer Käufer. User, die online nach Geschenkideen suchen, können in den Erweiterungen die nächstgelegene Filiale sehen, in der ihre Produktauswahl lagernd ist.

Local inventory ads

Händler, die ihre Produkte auch lokal verkaufen, können diese mit den sogenannten „local inventory ads“ hervorheben.

(Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Local inventory ad
(Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

 

Szenario 1 – Last-Minute-Einkäufer: Kunden, die ihr Geschenk nicht mehr pünktlich zur Weihnachtsbescherung erhalten würden, sehen in welchem nächstgelegenen Geschäft Ihr Produkt erhältlich ist.

Szenario 2 – Hochpreisige Produkte: Kunden können sich online detailliert informieren und mit dem Erlebnis im Geschäft Ihren Einkauf abschließen. Click & Collect ist eine beliebte Option, die Sie Ihren Kunden zusätzlich anbieten können.

Local storefront

Klickt der User auf eine lokal verfügbare Anzeige, gelangt er in den „local storefront“. Dort erhält er Informationen zum Geschäft wie die Adresse, Anfahrt, Telefonnummer, .. und Details zur Verfügbarkeit des Produktes.

Local storefront (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Händler bezahlen lediglich für den Klick auf ihre Anzeige, innerhalb des local storefronts werden die Klicks nicht verrechnet.

Releated items on locale storefront

Scrollt der User im local storefront, erhält er weitere verknüpfte Produkte angezeigt.

Releated items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Related items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Local inventory ad - Local Storefront - Releated Items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2013/10/google-shopping-goes-local.html)

Local inventory ad – Local Storefront – Releated Items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2013/10/google-shopping-goes-local.html)

All diese Erweiterungen sind aktuell nur für teilnehmende Händler in den USA verfügbar. Wer nicht die üblichen 1-2 Jahre warten möchte, bis diese Optionen auch für Europa freigeschalten sind, kann sich in der Zwischenzeit für die neu gelaunchten Merchant Promotions (möglich in UK, Deutschland, Frankreich, Australien und Indien) anmelden.

Merchant Promotions

Gemeinsam mit den Produktinformationen wird ein spezieller Angebotslink angezeigt. Diese Erweiterung wurde erstmals vor zwei Jahren in den USA eingeführt. Aufgrund des positiven Feedbacks können sich Händler jetzt auch in Deutschland anmelden, um die Merchant Promotions zu nutzen.

Merchant Promotions (Quelle: http://adwords-de.blogspot.co.at/2014/11/mit-merchant-promotions-auf-ihre.html)

Merchant Promotions (Quelle: http://adwords-de.blogspot.co.at/2014/11/mit-merchant-promotions-auf-ihre.html)

 

Unser Tipp

Auch wenn von den oben genannten Erweiterungen nur die Merchant Promotions in Deutschland aktiv sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Google local inventory ads und local storefront für Europa freigibt. Informieren Sie sich laufend über die neuesten Erweiterungen und melden Sie sich rechtzeitig an. Sie werden sich von der Masse abheben und Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

Das Internet ist omnipräsent – ob zum einfachen Checken der E-Mails, zur kurzen Informationsrecherche oder zum bequemen Online-Shopping. Dabei werden immer mehr Produkte über das Internet verkauft. So stieg laut dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) der Umsatz im deutschen E-Commerce von 2010 auf 2011 um über 17 % und von 2011 auf 2012 bereits um über 25 %. Dieser Trend wird sich auch weiter fortsetzen. Das bringt aber neben zu erwartenden Besucherströmen und Umsätzen auch verschiedene Herausforderungen mit sich. Denn die Konkurrenz – gerade im Internet – schläft nicht und ein ausgefeiltes Online-Konzept gehört ins Pflicht-Repertoire eines jeden Unternehmens, das einen Online-Vertriebskanal nutzt oder nutzen möchte.

Im World Wide Web von den Kunden gefunden zu werden, ist eine Aufgabe für sich; dass die Kunden aber dann das gesuchte Produkt auch im eigenen Online-Shop finden und schlussendlich kaufen, ist für Händler von überragender Bedeutung. In einem Google-getriebenen Internet-Zeitalter haben sich die Kunden daran gewöhnt, spontan schnell suchen und in kürzester Zeit auch das Gewünschte finden zu können. Dessen sind sich auch die Online-Händler bewusst, denn fast drei Viertel der von ibi research befragten Unternehmen halten eine Suchfunktion im Online-Shop für sehr wichtig (vgl. Abbildung 1).

Für wie wichtig halten Sie die Suche/Suchfunktion in einem Online-Shop

Für wie wichtig halten Sie die Suche/Suchfunktion in einem Online-Shop

Abbildung 1: Bedeutung der Suchfunktion im Online-Shop
Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Aber obwohl sie diese für sehr wichtig halten, sind nur 16 % der Unternehmen, die eine Suchfunktion in ihrem Shop einsetzen, damit auch sehr zufrieden (vgl. Abbildung 2).

Wie zufrieden sind Sie mit der Suchfunktion in Ihrem Shop

Wie zufrieden sind Sie mit der Suchfunktion in Ihrem Shop

Abbildung 2: Zufriedenheit mit der Suchfunktion im eigenen Online-Shop
Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Eine gute Suchfunktion muss damit umgehen können, dass der Nutzer bei der Eingabe Tipp- oder Rechtschreibfehler begeht oder ob er nach Begriffen im Branchenjargon, wie z. B. Daddelmaschine anstatt Spielkonsole, sucht. Er muss einfach „verstanden“ werden. Eine einfache Suchfunktion kann das nicht mehr erfüllen. Daher ist es unabdingbar, anstatt einer einfachen eine optimierte, „intelligente“ Suche im eigenen Online-Shop einzusetzen, um den Kunden schnell zum gewünschten Produkt zu führen. Das haben auch die Unternehmen erkannt. Drei Viertel der Befragten halten es für nötig bzw. sehr nötig, eine optimierte Shop-Suche bei sich einzuführen (vgl. Abbildung 3).

Speziell in Ihrem Shop: Für wie nötig halten Sie es, in Ihrem Shop eine optimierte bzw. intelligente Suche einzusetzen

Speziell in Ihrem Shop: Für wie nötig halten Sie es, in Ihrem Shop eine optimierte bzw. intelligente Suche einzusetzen

Abbildung 3: Notwendigkeit zur Einführung einer optimierten bzw. intelligenten Suche im eigenen Online-Shop

Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Die Shop-Betreiber, die bereits eine solche Suche bei sich einsetzen, berichten größtenteils von zufriedeneren Kunden, mehr Besuchern, die bei ihnen bestellen und wiederkehren, und allgemein von mehr Umsatz.

Welche Verbesserungen erleben Sie bei dem Einsatz der optimierten Shop-Suche / Suchfunktion

Welche Verbesserungen erleben Sie bei dem Einsatz der optimierten Shop-Suche / Suchfunktion

Abbildung 4: Verbesserungen beim Einsatz der optimierten Suche
Quelle: ibi research 2012: Die Shop-Suche auf dem Prüfstand – Wie stehen Online-Händler dazu? (www.ecommerce-leitfaden.de)

Um die Shop-Suche auch als verkaufsförderndes Mittel bei sich im Unternehmen einsetzen zu können, gilt es in erster Linie, wesentliche Funktionen einer guten Suche zu kennen:

  • Geeignete Platzierung des Suchfeldes
    Es ist dem Leseverhalten der rechtsläufigen Schriften geschuldet, dass die Besucher einer Website das Suchfeld i. d. R. auf der Website oben rechts und an zweiter Stelle oben links suchen. Daher muss es gut platziert und als Suchfeld an sich deutlich erkennbar sein. Gängig ist ein weißes Feld, neben dem beispielsweise der Such-Button beschriftet mit dem Wort „Suche“ oder „los“ steht. Aber auch das Lupen-Symbol auf dem Button anstatt eines Wortes ist inzwischen üblich.
  • Treffsichere Fehlertoleranz
    Bei der Eingabe eines Suchbegriffes muss man davon ausgehen, dass dies nicht immer fehlerfrei erfolgt. Es ist sogar eher an der Tagesordnung, dass sich Tipp­ und Rechtschreibfehler einschleichen, verschiedene Schreibweisen (z. B. Photo/Foto) verwendet werden oder nach einem Begriff im Singular oder im Plural gesucht wird. Daher muss die Suchfunktion diverse „Fehlerarten“ tolerieren. Der Einsatz von Wortlisten kann hierbei zwar die Treffsicherheit verbessern, da sie Synonyme und Aliasse enthalten können, aber eine optimierte bzw. intelligente Suche basiert auf komplexen Algorithmen.
  • Beeinflussung der Suchergebnisse
    Eine gute Suchfunktion zeichnet sich auch dadurch aus, dass der Online-Händler selbst die Platzierung der Suchergebnisse beeinflussen kann (Ranking). Dies kann z. B. zum Abverkauf von Produkten oder zum Anpreisen von Topsellern eingesetzt werden.
  • Fehlertolerante Auto-Vervollständigung
    Die Auto-Vervollständigungs-Funktion zeigt während der Eingabe des Suchbegriffs bereits Treffervorschläge in einer Drop-down-Box an. Hierbei wird der Nutzer gleich bei der Eingabe aktiv beraten und „an die Hand genommen“. Die bei der Auto-Vervollständigung vorgeschlagenen Produkte können für eine bessere Usability auch mit kleinen Produktvorschaubildern versehen werden.
  • Dynamische Filternavigation
    Steht nach der Suche die Trefferliste parat, erweist es sich als zielführend und komfortabel, dem Kunden eine Filternavigation anzubieten (Preis, Größe,…), mit der er seine Suchergebnisse nochmals deutlich einschränken kann, um schneller das gewünschte Produkt zu finden.
  • Aussagekräftiges Reporting
    Nur wer auch weiß, was gesucht, was gefunden und was vor allem nicht gefunden wurde, kann seine Suchfunktion auch stetig verbessern. So können bspw. Aussagen darüber, wie oft die Auto-Vervollständigung für welches Produkt genutzt wird, eine Basis für eine spezielle Produktkampagne bieten.

Da aber i. d. R. die Standardsuche vieler Shop-Systeme diese Funktionen nicht alle anbietet, ist es ratsam, sich näher mit Drittlösungen zu beschäftigen. Es empfiehlt sich beispielsweise häufig der Einsatz einer Cloud-Lösung mit redundantem Hosting, das dem Shop-Betreiber ermöglicht, Aufwand und Kosten bezüglich Integration, Wartung usw. möglichst gering zu halten. Da es unterschiedliche Anbieter hierfür gibt, die sich unter anderem hinsichtlich der Qualität der Suchergebnisse stark unterscheiden, muss man bereits im Vorfeld selbst genau wissen, was man sich von der idealen Lösung verspricht. Ein erster Schritt könnte sein, Referenz-Shops der Drittanbieter selbst in einem Quick-Check auf die obigen Anforderungen zu testen.

Weitere Informationen, Studien und Veranstaltungshinweise rund um die Themen Shop-Suche, Online-Handel, Payment und vieles mehr stehen unterwww.ecommerce-leitfaden.de zur Verfügung.

 

Die Produktsuche ist einer der wesentlichen Conversion-Treiber jedes Online-Shops. Wussten Sie, dass Besucher, die die Suchfunktion nutzen, eine bis zu viermal höhere Conversion Rate aufweisen als andere Besucher? Was eine gute Shopsuche unbedingt können soll, erfahren Sie in diesem Webinar.

In diesem Webinar erfahren Sie…

  • Was Ihre Shopsuche zum Conversion-Treiber macht & wie Sie die Bounce Rate senken können
  • Wie Sie die Shopsuche auch als Vertriebstool nutzen können
  • Welche Metriken Sie beobachten sollten & wie Sie Synergien mit Google AdWords erreichen können
  • Wie Sie selbst „Zero Hit“-Ergebnisse in positive Kundenkommunikation umwandeln können

Unsere E-Commerce-Experten beantworten im Anschluss wie immer alle auftauchenden Fragen.

Hier geht’s zur Anmeldung!

webinar-shopsuche

Details auf einen Blick:

Datum | Donnerstag, 7. November 2013
Uhrzeit | 14:00 Uhr (MESZ)
Dauer | Vortrag ca. 30-40min, danach F&A Session

Wie vielen bereits bekannt ist, sind hohe Seitenladezeiten einer der wesentlichsten „Conversion-Killer“. Nachfolgende Fakten wurden in exemplarischen Studien erhoben und  sollen die konkreten Auswirkungen auf die Konversionsraten veranschaulichen. Einige Daten wurden von OnlineGraduatePrograms.com in einer anschaulichen Infographic zusammengefasst.
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Sie betreiben professionelles online Marketing, haben gute Click-Rates bei ihren Google AdWords und Facebook Werbeanzeigen, die Conversion-Rate ihres Webshops hält sich jedoch in Grenzen? Gut möglich, dass Sie mit der folgenden Checkliste zur Conversion-Optimierung den Grund dafür finden.

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Hat Ihre Website viele Besucher aber nur wenige Conversions bzw. eine hohe Bounce-Rate dann liegt das oft an der Landing Page. Hier finden Sie Tipps, wie Sie die Landing Page Ihrer Website optimieren können sodass Ihre Besucher länger auf der Website verweilen und die Conversion Rate steigt.

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Das iPad hat sich bereits in das Alltagsleben integriert und ist somit als wichtiges Element in jeder Werbestrategie zu berücksichtigen. Die iPad Verwendung über den Tag zeigt dessen vielseitigen Gebrauch, unterschiedliche Werbemöglichkeiten und -positionierungen auf.

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Im Zuge einer schnellen Analyse hinsichtlich SEO und Usability möchte ich hier ein paar Potentiale des Webshops der Wirtschaftskammer Österreich darstellen.

Der Webshop der Wirtschaftskammer ist unter der Adresse http://webshop.wko.at/ erreichbar.

Aufbau der Seite:

Die Startseite ist auf den ersten Blick ganz übersichtlich, die „Neuerscheinungen“ im oberen Banner wirken jedoch ein wenig dominant.

Wie bei Google ersichtlich http://browsersize.googlelabs.com/ sehen ungefähr 90% aller Besucher den Content bis zu den Worten „Herzlich Willkommen“, die Überschrift des zweiten Eintrags „Verkaufserfolge durch gezielte Schulungen“ sehen allerdings weniger als 9% aller Besucher ohne scrollen zu müssen.

Das noch einmal in einem Bild veranschaulicht:

WKO-Startseite.jpg

Da Google Analytics eingesetzt wird, gehe ich davon aus, dass hier ein Auswertung auf Basis der Bildschirmauflösungen der vergangenen Besucher gemacht worden ist. Ein Auswertung dieser Art lässt zwar Rückschlüsse auf die Grösse des Destops zu, jedoch nicht auf die durchschnittlichen Grössen der geöffneten Browserfenster.

1. Duplicate Content

Auf ein Problem bin ich bei den (nicht vorhandenen) redirects gestossen: Die Domain http://www.webshop.wko.at leitet nicht weiter auf webshop.wko.at. Das führt dann zwingend zu Problemen mit duplicate Content wie auf den 2 folgenden Screenshots ersichtlich:

dupe1-1.jpg

dupe2-1.jpg

2. Meta Tags:

Auf der Startseite sind für SEO relevante Tags wie die meta description zwar angeführt, jedoch nicht befüllt. Auch wurde der H1 Tag meiner Meinung nach etwas zu oft vergeben; So wurde auch der erste H1 Tag an das Logo in der linken oberen Ecke vergeben, relevanten Text vermisst man bei einem Bild jedoch.

3. Die Kategorieübersichtsseiten

Hier sehe ich mehrere Potentiale:

  • nice URLS: Die URL Struktur ist nicht hierarchisch aufgebaut, im Moment werden nur URL Parameter angezeigt (Beispiel: Die URL für die Kategorie Marketing ist: https://webshop.wko.at/index.php?idp=1&idpm=2894 und nicht https://webshop.wko.at/kategorie/marketing)
  • Der Title Tag ist auf jeder Seite nur „WKO Webshop“; Hier wäre es wahrscheinlich besser eine Struktur wie „WKO Webshop – Kategorie Marketing“ oder ähnliches anzugeben.
  • mehrfache Vergabe des H1, H2 und H3 Tags: in folgendem Bild habe ich die einzelnen Tags beispielhaft markiert:

H-Tags.jpg

Die H1 Tags sind rot markiert, H2 grün und H3 blau;

Auf der Beispielseite (https://webshop.wko.at/index.php?idp=1&idpm=3131) wurde der H1 Tag insgesamt 7 mal vergeben, H2 4 mal, H3 11mal vergeben.

Besser wäre es mit den H-Tags etwas geiziger umzugehen.

4. Artikeldetailseiten

Auf den Artikeldetailseiten ist der Call to Action („in den Warenkorb“) sehr klassisch angeführt:

Artikeldetail.jpg

Ich würde das Warenkorbsymbol und den dazugehörigen Text etwas kräftiger (Farbe und Grösse) gestalten, da dieser in der bestehenden Ausführung beinahe untergeht. Gerade weil die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Besuchers auf einer beliebigen Artikeldetailseite im Schnitt unter 10 Sekunden liegt ist es besonders hier wichtig, einem potentiellen Käufer sehr klar und deutlich zu vermitteln wo der Call to Action auf der Seite ist.

Soviel zu einer schnellen Analyse des Webshops der Wirtschaftskammer. Sicher gäbe es noch weitere Punkte im Bereich SEO und Usability, auf jedes Detail möchte ich hier jedoch nicht eingehen.

Ich habe vor in Zukunft einige solcher Analysen zu posten, falls jemand eine Website dazu vorschlagen will, bitte ich um Posting in den Kommentaren.

Rücksendungen sind im Online-Handel ein wesentlicher Kostenfaktor. Gerade bei kleineren Online-Shops entscheidet die Retourenquote oft über Erfolg oder Misserfolg.

Paket.jpgDen sehr interessanten Originalartikel zu diesem Titel finden Sie auf www.unternehmerweb.de. Durchlesen lohnt sich auf jeden Fall. Untersuchungen sprechen in einzelnen Branchen von bis zu 50% Rücksendungen. Man kann sich also lebhaft vorstellen, welch großen Einfluss diese auf die Logistikkosten eines Online-Shops haben. Und gerade die „versandkostenfreie“ Lieferung und Rücksendung, oder deren rasche Abwicklung, sind oft entscheidend für ein positives Image in den Bereichen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung.

Zu den wesentlichsten Gründen für Retouren zählen laut dem o.a. Artikel:

  • Defekter oder beschädigter Artikel
  • Ungeeignete Verpackung und später Versand
  • Kundenbezogene Aspekte

Zu diesen „Kundenbezogenen Aspekten“ zählen subjektives Missfallen oder eine nicht passende Produktbeschreibung. Die Produktauswahl und die Produktpräsentation beeinflussen also ganz wesentlich die Höhe der Retourenquote.

Ziel muss demnach sein, dem Kunden das zu verkaufen, wonach er auch tatsächlich gesucht hat. Unser Ansatz zu dieser Thematik ist die smec Sales-Intelligence-Engine mit den Produktmodulen Recommendation-Engine und Landingpage-Generator. Die Recommendation-Engine wählt für jeden User das für ihn passende Produkt. Der smec Landingpage-Generator ermöglicht die Nachfrage orientierte Gestaltung der Angebote auf eigens dafür geschaffenen Seiten, die Produkt und Kundenwunsch in den Mittelpunkt stellen. So erhöht smec nicht nur die tatsächlichen Verkäufe sondern trägt auch bei, die Rücksendungen zu reduzieren.