Ein kürzlich veröffentlichter Artikel über ein Gerichtsurteil betreffend Google AdWords (http://t3n.de/news/google-adwords-urteil-811290/#article) sorgt für Aufregung. Die Inhalte sind jedoch äußerst missverständlich formuliert. Die Werbung auf Namen von Wettbewerbern – also die Nutzung von Markennamen (von Mitbewerbern) als Keyword im AdWords-Account – ist nämlich weiterhin weiterhin nicht verboten. Wir haben den Juristen unseres Vertrauens Dr. Axel Anderl um seine Stellungnahme gebeten:

Neues Urteil des OLG Schleswig-Holstein zu Google AdWords

Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein hatte jüngst in einem Verfahren zweier Mitbewerber die Nutzung von Google AdWords zu beurteilen. Die (noch nicht im Volltext vorliegende) Entscheidung vom 22.3.2017 (Az. 6 U 29/15) beleuchtet weitere Aspekte für die rechtmäßige Ausgestaltung von AdWords-Kampagnen:

In der Rechtsprechung ist die Zulässigkeit der Nutzung fremder Marken als AdWords nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und einem auf und ab der Judikatur mittlerweile grundsätzlich anerkannt. Dies solange dabei beim Publikum keine Verwechslungsgefahr entsteht und – bei bekannten Marken – keine Verwässerung oder Verunglimpfung herbeigeführt wird oder die Funktionen der benutzten Marke beeinträchtigt werden. Auch bei bekannten Marken liegt ein Eingriff durch AdWords daher nur ausnahmsweise vor: Werden nämlich bloß Alternativen (und keine Nachahmungen) zu den Waren oder Dienstleistungen des Markeninhabers angeboten, fällt dies nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung bloß unter einen gesunden und lauteren Wettbewerb (EuGH C-323/09).

Die Krux: automatische Ergänzung durch Keyword-Platzhalter

Für das vorliegende Urteil hatte das OLG Schleswig-Holstein nun folgenden Sachverhalt zu beurteilen: Bei Eingabe der Marke des Klägers („W… C… T…“) erschien bei Google eine Anzeige des Beklagten. Diese war mit den Worten „Anzeigen zu W… C… T…“ überschrieben. Dadurch bestand nach Ansicht des OLG Schleswig-Holstein beim angesprochenen Publikum eine Verwechslungsgefahr. Die Krux an der Sache: Die Überschrift war jedoch nicht vom Beklagten veranlasst, sondern wurde von der Suchmaschine automatisch ergänzt. Das Gericht hatte nun zu beurteilen, ob der Markeninhaber deswegen (dennoch) einen Unterlassungsanspruch gegen den Beklagten hat.

Das OLG Schleswig-Holstein bejahte diesen Anspruch des Klägers und argumentiert, dass der Beklagte die Marke des Klägers in dem Moment kennzeichenmäßig genutzt habe, als er trotz der Kenntnis der inkriminierten Überschrift nicht eingeschritten ist.

Die Ausgestaltung der Anzeige ist entscheidend

Die Entscheidung unterstreicht die ständige Rechtsprechung, dass bei der Beurteilung von AdWords-Anzeigen insbesondere die Ausgestaltung der Anzeige und weniger das Keyword selbst ausschlaggebend ist. Der Werbende muss sich – bei Kenntnis der Umstände – aber nicht nur den eigenen Text, sondern auch etwaige automatisch generierte Überschriften sowie automatische Nutzungen fremder Kennzeichen (catch all Funktionen als Verstoß gegen § 1 UWG – OGH 4 Ob 131/05a) zurechnen lassen. Dies ist auch deshalb relevant, als die Haftung von Suchmaschinenbetreibern für AdWords-Kampagnen in der Google-France-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ausgehöhlt wurde (EuGH C-236/08 bis C-238/08). Nach dieser Entscheidung benutzt die Suchmaschine die Keywörter – anders als der Werbende – nicht markenmäßig. Zudem komme eine Haftung nach der E-Commerce-Richtlinie nur in Frage, wenn die Suchmaschine selbst eine aktive Rolle eingenommen oder die rechtswidrigen Inhalte nach Kenntnis der Rechtswidrigkeit nicht unverzüglich gesperrt hat. Nach der Entscheidung des OLG Schleswig-Holstein steht dem Markeninhaber aber unter gewissen Umständen ein alternativer Anspruch gegen den Schalter der Anzeige zu.

Allerdings scheint die vorliegende Entscheidung im Widerspruch mit einer früheren Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 23.4.2013 (Az. 20 U 159/12) zu stehen. Dort hatte das Gericht noch entschieden, dass die Überschrift „Anzeigen zu …“ nur das widergibt, was tatsächlich passiert, nämlich dass Werbungen zum Suchbegriff dargestellt werden. Es bestehe daher keine Verwechslungsgefahr. Endgültige Klärung kann daher nur eine Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs oder des EuGH bringen.

Im Ergebnis ist weiterhin die konkrete Ausgestaltung der Werbung und nicht bloß der Umstand der Werbung mit einer fremden Marke entscheidungswesentlich.

Werbende sollten bei Kenntnis der Verwechslungsgefahr ihrer eigenen Werbung aber auch dann aktiv einschreiten, wenn der Umstand der Verwechslungsgefahr nicht selbst hervorgerufen wurde, sondern Dritte – insbesondere der Suchmaschinenbetreiber – dafür verantwortlich sind.

Eine österreichische Entscheidung zu einem vergleichbaren Sachverhalt existiert – soweit ersichtlich – bislang nicht. Damit bleibt bloß die Möglichkeit der Orientierung an den deutschen, zum konkreten Thema aber widersprüchlichen, Leitentscheidungen. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte daher die konkreten mit Suchworten ausgelösten Anzeigen von Zeit zu Zeit prüfen und gegebenenfalls mögliche kritische Themen proaktiv aus der Welt schaffen.

Axel Anderl/Bernhard Heinzl

Dr. Axel Anderl, LL.M. (IT-Law) ist Partner bei DORDA Rechtsanwälte und Leiter des IP/IT-Desks; Mag. Bernhard Heinzl LL.M. (Cambridge) ist Associate in seinem Team.

Oftmals werden viele Events leichtfertig als “Pflichtevent” oder “einzigartig” gebrandmarkt. Aber: es gibt nicht viele Veranstaltungen, die diesen Superlativen gerecht werden. Aber wenn es ein Event im Bereich Suchmaschinemarketing gibt, das diese Vorschusslorbeeren verdient hat, dann ist es das SEAcamp in Jena. Kaum ein anderes Format schafft es, so viele PPC-Enthusiasten zusammenzubringen und ein durchwegs hohes Talk-Niveau zu halten.

Wie schon in der Vergangenheit wollten wir uns das SEACamp auch dieses Jahr nicht entgehen lassen. Denn am 27.04.2017 war Jena das Zentrum aller PPC-Experten im deutschsprachigen Raum. Weiterlesen

Nicht nur Amerikaner, sondern die ganze Welt war vom Wahlausgang der 2016er presidential elections der United States überrascht. Leider kursierten immer wieder Gerüchte über Bots, welche im Zuge des doch sehr „schmutzigen“ Wahlkampfes Social Media Kanäle, Zeitungen usw. mit falschen Meldungen überfluteten.

Wir wollen an dieser Stelle keine Verschwörungstheorien aufkommen lassen – Fakt ist jedoch, dass sich diverse Probleme in vielen Google Analytics Konten ergeben haben. Es ist zwar nichts gröberes, aber einige Kunden haben bzw. hatten in diversen Auswertungen wie „Sprache“ oder „Referrer“ die Quelle „Secret.ɢoogle.com You are invited! Enter only with this ticket URL. Copy it. Vote for Trump!“.

Screenshot

Screenshot einer der „Vote Trump“ Spam URL in Google Analyitcs.

Hier ist es einigen Spammern gelungen, die URL ɢoogle.com zu registrieren. Es wird versucht, Besucher auf Spam-Seiten zu locken. Diese beinhalten u.a. folgende Adressen:

money.get.away.get.a.good.job.with.more.pay.and.you.are.okay. money.it.is.a.gas.grab.that.cash.with.both.hands.and.make.a.stash. new.car.caviar.four.star.daydream.think. i.ll.buy.me.a.football.team.money. get.back.i.am.alright.jack.ilovevitaly.com

Bitte die URLs auf keinen Fall besuchen. Es sollte zwar nichts passieren, aber dennoch ist es besser das Problem zu umgehen und hier Filter einzustellen, damit diese Spam-Link-Adressen nicht mehr auftauchen.

Ähnliches passierte auch mit dem Verweis-Spam „Vitaly rules google ☆*:。゜゚・*ヽ(^ᴗ^)ノ*・゜゚。:“ usw. Hier wurde über die Domain blackhatworld.com Spam in Analytics verteilt. Das sind auch keine wirklichen Besuche, sondern nur ein Anpingen der Analytics Property. Was heißt das? Um die Erreichbarkeit und den Weg zwischen verschiedenen Rechnern zu testen, gibt es das sogenannte „pingen“. Einem Rechner kann ein „ping“ geschickt werden, um zu testen, ob das Netzwerkgerät oder der Rechner läuft und erreichbar ist. Es dürften hier auch noch weitere Spam-Verweise im Umlauf sein, teilweise mit russischen Adressen, die Thematik ist aber meistens die selbe.

All dies ist aber kein Grund zur Panik: Unter anderem hat Anubhav Tiwari von Niswey eine sehr gute Anleitung geschrieben, wie man dieses Problem in den Griff bekommen kann:

Neuen Filter erstellen in GA

„Vitaly rules…“ – Eine weitere „Problem URL“ in der „Sprache“ Übersicht in Google Analyitcs.

Verweise ausschließen (je nach Spam Referrer)

Unter dem Punkt „Verwaltung“ im Bereich Datenansicht einen neuen Filter erstellen.

Verweise ausschließen (je nach Spam Referrer)

Im Filter Bereich dann einfach die Verweise ausschließen (je nach Spam Referrer)

Damit ist die erste Gefahr gebannt, es kann natürlich passieren, dass hier weitere Spam-Seiten erkannt werden. Um dies zu verhindern sollte man seine Analytics Konten regelmäßig durchsehen und sofort reagieren.

Am 14. März 2017 richtet sich der Blick der gesamten Online-Marketing-Welt auf München: Der deutsche Suchmarketing Preis SEMY wird verliehen. Die besten Marketing-Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum kommen zusammen, um herausragende Leistungen in den Bereichen SEO, SEA und Online Marketing zu ehren. Dabei ist in der hochkarätigen Jury das who-is-who der deutsprachigen Online Marketing Szene vertreten. Von Mario Fischer (Herausgeber Website Boosting) und Martin Röttgerding (Head of SEA bei Bloofusion) bis hin zu Bastian Grimm (President Organic Search bei Peak Ace) oder Christoph Baur (Geschäftsführer Bits & Passion).

semy award 2017

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Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende zu. Grund genug die gemeinsamen Erfolge zu feiern! Wir bei smec wollen vor allem den Personen danken, die zu einem Großteil für diesen Erfolg verantwortlich sind und die mit uns gemeinsam durch dieses Jahr gegangen sind: Unseren Kunden. Auch wenn die Vorweihnachtszeit für die meisten Händler die Wichtigste des ganzen Jahres ist, haben sich doch viele unserer Partner und Kunden für diesen gemeinsamen Ausklang Zeit genommen.

Auch Google nutzte die Feier um mit uns die Google Premier-Partnerschaft zu feiern und hat gleich drei Vertreter aus Dublin zu unserem Büro in Linz entsandt.

CEO Jan Radanitsch begrüßt die Gäste

Da wir seit diesem Jahr sogar Google Premier Partner sind, haben wir in Kooperation mit Google nicht nur eine einfache Weihnachtsfeier als Dankeschön organisiert, sondern auch spannende Fachvorträge vorbereitet. Dabei blickten wir auf 2016 zurück und fassten zusammen was ich in den Bereichen AdWords und Automatisierung getan hat. Gleichzeitig gaben wir einen Ausblick, was 2017 die wichtigsten Trends im Bereich des Suchmaschinen Marketings sind und wie Händler davon profitieren können.

Maureen Pfaff von Google

Maureen Pfaff von Google

Leider konnten aufgrund der stressigen Vorweihnachtszeit nicht alle unsere Kunden teilnehmen. Für alle die nicht dabei sein konnten, fassen wir im Folgenden kurz einige wichtige Kernaussagen aus den Vorträgen zusammen. Übrigens: Der gesamte Vortrag kann auch unter diesem Link heruntergeladen werden.

Teil 1: Internationalisierung mit AdWords am Beispiel von reichelt elektronik

Im ersten Teil unserer Präsentation stellte Senior Online Marketing Manager Clemens Staudinger einen spannenden Use Case zum Thema Internationalisierung mit AdWords vor. Als Praxisbeispiel diente hierbei die Expansion von reichelt elektronik nach Großbritannien.

reichelt elektronik

reichelt ist unbestritten einer der Big Player im hart umkämpften Elektronik- und Techniksektor. Eine Besonderheit ist, dass reichelt elektronik ein reiner Pure Player, also ein Händler ohne stationäre Geschäfte, ist.

clemens staudinger

Clemens Staudinger machte deutlich welche Hürden und Hindernisse selbst ein etablierter Elektronikriese bei dem Eintritt in einen neuen Markt nehmen musste:

  • Mehr als 70.000 Produkte mit hochdynamischen Preisen und Beständen
  • Herausforderung eines neuen Marktes
  • Hohe Anzahl an Marktbegleitern

Primäre Ziele der SEA Kampagnen waren neben einer generellen Unterstützung des Markeintrittes und dem Bekanntmachen der Brand, eine maximale Präsenz auf der Suchergebnisseite (SERP). Im Idealfall spielen dabei alle Kanäle zusammen: natürlich Text- und Google Shopping Anzeigen, aber auch organische Suchergebnisse.

reichelt

Um die Markenbekanntheit wurden neben Anzeigen auf der Suchergebnisseite auch auf ein Image Video gesetzt. Die Herausforderung hierbei: den sehr deutsch klingenden und im Englischen nur schwer aussprechbaren Namen „reichelt“ bekannt zu machen. Wirklich sehenswert!

Sämtliche weiteren Details wie smec den Internationalisierungsprozess nachhaltig unterstützen konnte, sind in der vollständigen Präsentation zu finden: jetzt runterladen.

 

Teil 2: Ausblick Text Ads 2017

Oliver Greifenstein, der Product Owner unserer AdEngine, übernahm den zweiten Teil und gab einen Ausblick welche Neuerungen uns 2017 erwarten. Unsere AdEngine (ein Tool um hochdynamische Textanzeigen vollautomatisch zu erstellen)  wird dabei natürlich die neuesten Trends berücksichtigen und gleichzeitig neue Maßstäbe im Bereich Automatisierung setzen.

oliver greifenstein

Schon kurz nach der angekündigten Änderung des Textanzeigen-Formates seitens Google, konnte die AdEngine als einer der ersten Tools bereits ohne Probleme mit den Expanded Text Ads umgehen.

Einer der für 2017 wichtigsten Trends im Bereich Textanzeigen sind Ad Customizer. Ad Customizer machen es möglich noch spezifischere und für den Nutzer relevantere Textanzeigen zu erstellen. Die AdEngine wird in Zukunft noch besser mit Ad Customizern umgehen. Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich: In dem unteren Beispiel konnten durch die Ad Customizer die Click-Through-Rate (CTR) um 16% gesteigert werden, während die Kosten-pro-Click (CPC) um satte 41% gesenkt wurden. Die vollautomatisierte Nutzung von Ad Customizern bei der Generierung von Textanzeigen ist damit ein weiterer Meilenstein im Bereich der Marketingautomatisierung.

adcustomizer-beispiel

Zusätzlich können Händler nun auch E-Mail Adressen ihrer Kunden für eine noch gezieltere Schaltung von Anzeigen nutzen. Wenn Nutzer mit einem Google Konto (YouTube, Gmail, Google-Suche) angemeldet sind, werden noch relevantere Anzeigen ausgespielt.

Eine weitere Neuerrung die 2017 Teil der AdEngine sein wird, ist der Ausbau des Keyword Harvesting. Das Keyword Harvesting ist eine Methode hochrelevante neue Keywords zu generieren. smec erweitert nun den bereits hervorragend funktionierenden heuristischen Ansatz um eine quantitative Methode, bei der die Suchbegriffe an Hand von festgelegten Parametern bewertet werden.

Im oben dargestellten Beispiel wird der Suchbegriff „Laufschuhe Nike Männer schwarz kaufen“ deutlich besser bewertet als das einzelne Wort „Laufschuhe“. Warum? Weil die Conversion-Wahrscheinlichkeit bei Suchbegriffen die z.B. eine Marke oder Farbangabe beinhalten signifikant höher ist. Durch den quantitativen Ansatz können in Zukunft noch validere Aussagen getroffen werden und die Relevanz der Keywords deutlich gesteigert werden.

 

Teil 3: Ausblick und Status-Quo Google Shopping

Den Abschluss des dreiteiligen Vortrages übernahm Marcel Verhofnik, Head of Customer Success & Business Operations, um die neuesten Trends und Entwicklungen bei Shopping Ads zu präsentieren.

Marcel Verhofnik

Google Shopping ist der am schnellsten und stärksten wachsende Werbekanal im Onlinemarketing. Dies hat nicht nur Google schon mehrfach betont, auch zahlreiche Studien  zeigen das enorme Potential von Shopping Ads auf.

Gleichzeitig entwickelt sich Google Shopping zu einem der am besten funktionierenden Formate auf mobilen Geräten. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass Nutzer mehr und mehr mit dem Smartphone nach Produkten suchen.

google shopping mobile

Google reagiert auf diesen Trend und wird Google Shopping 2017 nicht nur in neuen Ländern starten, sondern auch viele zusätzliche Darstellungsformen anbieten. Ein Beispiel dafür sind Showcase Shopping Ads, die vor allem für generische Suchanfragen geeignet sind.

showcase-shopping-ads

Viele weitere neue Formate wie Shopping Ads in der Google Bildersuche oder auf YouTube unterstreichen die Bedeutung. Darüber hinaus weisen Local Inventory Ads großes Potential für Händler mit Offline-Stores auf.

Marcel Verhofnik dazu:

Die Bedeutung von Google Shopping nimmt weiter zu und die doppelte Präsenz durch Shopping Ads und Textanzeigen auf der Suchergebnisseite kann extreme Potentiale freisetzen.

marcel verhofnik 2

Marcel Verhofnik erwähnt des Weiteren, dass aber für eine saubere Aussteuerung von Kampagnen die Qualität der Daten (z.B. der Produktdatenfeed) essentiell ist. Shopping Kampagnen können schnell sehr komplex werden und das Gebotsmanagement kann Marketing Manager ebenso schnell überfordern. smec bietet deshalb mit Whoop! ein spezielles Tool für das Bid Management an.

Alle Inhalte finden sie hier zum Download in einem PDF:

Download

Erfolge gemeinsam feiern

Aber nicht wir wollten an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. Viel wichtiger sind uns unsere Kunden. Deswegen war es nach dem fachlichen Teil Zeit sich in gemütlicher Atmosphäre persönlich auszutauschen. Vor allem sehr beliebt: der hauseigene Wein unseres Online Marketing Managers Martin Kirchknopf. Wer hat schon den Luxus einen eigenen Winzer im Team zu haben?

martin kirchknopf

Online Marketing Manager und Winzer in einer Person: Martin Kirchknopf

Aber nicht nur für Freunde des guten Weins wurde gesorgt. Bekocht wurden unsere Gäste von Österreichs erstem skandinavisch-asiatischen Restaurant.

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Was sagen unsere Kunden?

Besonders hat uns gefreut das unsere Gäste diesen schönen Jahresausklang genauso genossen haben wie wir. Hier einige Stimmen:

Es waren wirklich sehr interessante und spannende Vorträge.

Alexander Stöger & Hans Peter Hasewend- WIFI Oberösterreich/Wien

wifi wien

 

Das war wirklich ein tolles Event. Nächstes Jahr bestimmt wieder!

Markus Österreicher – WEIN & CO

 

Der Vortrag war sehr spannend. Die Kombination von geballtem Fachwissen und einem freundschaftlichen Austausch passt einfach. Genau dafür steht für mich die smec!

Dominik Robotka – PBS Holding AG

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Ein Highlight 2017: Umzug in die Tabakfabrik Linz

Nach einem überaus erfolgreichen Jahr und einem personellen Wachstum von über 150% freuen wir uns alle auf das kommende Jahr. Besonderes Highlight wird der Umzug in die Tabakfabrik Linz – das neue Zentrum der Kreativwirtschaft im Herzen von Linz. Einen kleinen Ausblick wie es dort aussehen wird, gibt es in unten stehendem Video.

 

Wir sagen Danke und freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2017!

 

frohe weihnachten

 

 

Übrigens: die gesamte Bilderstrecke zu unserer Feier finden sie auf unsere Facebook Seite.

 

Erweiterte Textanzeigen (auch ExpandedTextAds – ETA genannt) sind die neue Generation der AdWords Standard-Textanzeigen. Dieser neue Anzeigentyp ermöglicht längere und besser steuerbare Werbeaussagen in den Anzeigen. Seit kurzem wird die Möglichkeit zur Erstellung von ETAs sukzessive in den AdWords-Konten released. Als Spezialist für feedbasierte, hochskalierende Kampagnen, gehört smec zu den Pionieren im Rahmen der API-basierten Erzeugung dieser Werbemittel. ExpandedTextAds können von uns nun automatisiert generiert und mit dynamischen Feed-Elementen angereichert werden.

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FullSizeRender

Mit #thinkahead16 und dem Slogan „Challenging the commercial future“ ging auch heuer wieder das Fifteen Seconds Festival (ehem. Marketing Rockstars) über die Bühne. Die Veranstaltung von Freunden für Freunde des Marketings vereint in Graz internationale Vordenker aus den unterschiedlichsten Marketing-Bereichen. Ein Zwei-Tage-Marathon an Master Classes, Keynotes und einer Expo verspricht vieles – und hält vor allem, was er verspricht. Themen wie „Wohin geht der Handel“, die ewige Frage der „Channel-Silos“, How-To’s zu Programmatic, Shopping Erlebnis vs. Einkaufen, und Fragen wie „Wohin führt die exponentielle Innovation im digitalen Service“ werden weitgehend analysiert.

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Am gestrigen Google Performance Summit wurden einige Neuerungen für AdWords- und Analytics-Kunden vorgestellt, z.B. ein neues Textanzeigenformat mit längeren Überschriften und Beschreibungen, Anzeigen in Google Maps, Responsive Display Ads und Updates für das neue Interface von Google AdWords. Die wichtigsten Updates haben wir hier für unsere Leser zusammengefasst:

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Frisch daheim in Österreich angekommen vom diesjährigen SEAcamp, möchten wir kurz über den gestrigen Tag reflektieren. Marcel Verhofnik, Alexander Voura und ich, als Autor dieses Recaps, waren erneut überrascht über die hohe Qualität der Vorträge, Gespräche, Diskussionen und auch der Organisation. Lasst es mich kurz in einigen Absätzen zusammenfassen:

Vorträge / Sessions

Leider viel zu viele qualitativ hochwertige Vorträge für nur so wenig Zeit. Ich musste mich also für die für mich spannendsten entscheiden, was sich als keine leichte Herausforderung herausstellte.

Einen guten Einstieg bot die Session „Datenfeed 1-2-3“ von David Binninger, der einen lebhaften Vergleich zwischen einer Freundin (also Partnerin) und der Optimierung von Datenfeeds herstellte. So sind vor allem die inneren Werte wichtig, die Attraktivität der Partnerin (vor allem gegenüber Google im Sinne des Feeds) und vor allem wie man mit ihren/seinen Fehlern umgeht. Insgesamt ein spannender, unterhaltsamer Vortrag der es schaffte die Basics der Datenfeed-Optimierung gut darzustellen.

Darauf folgte die Session von Marc Höft mit dem Thema „Rüstet eure Accounts für automatisiertes Bidding“. Sehr viele wahre Worte und eine gewisse Korrektur der Erwartungen gegenüber einem Bid-Management-Tool, sofern nicht die richtigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zum Einsatz eines Bid-Management-Tools vorherrschen. Wir vertreten für Google Shopping als auch generell für Google Adwords Konten einen ähnlichen Ansatz. Je granularer ein Account aufgesetzt ist und je exakter die Keywords eingebucht sind, desto besser sollte ein Bid-Management-System in der Lage sein die entsprechenden Optimierungshebel zu bedienen.

Nach dem Mittagessen (bzw. auch zwischen den Pausen) habe ich mich mit einigen Partnern/SEA-ficionados und Kunden unterhalten und war echt begeistert auf welch hohem Niveau man sich austauschen bzw. gemeinsam arbeiten kann – so macht das richtig Spaß! Dahingehend verpasste ich auch eine komplette Session, die Zeit verging einfach wie im Flug.

Um 15.00 hielt ich meine Session über „Google Shopping Advanced“ und versuchte einige Tipps zur Strukturierung von Shopping Kampagnen mitzugeben. Auch einige Ansätze, die wir als Best-Practice ansehen um Google Shopping auf ein neues Level zu heben, waren dabei enthalten. Diese umfassen beispielsweise die Strukturierung der Kampagnen und Anzeigengruppen nach SKU, Suchanfragetyp und Device um die wichtigsten Optimierungshebel freizulegen und für ein Bid-Management-Tool vorzubereiten. Danke auch nochmal an die rege Teilnahme an der Session und die vielen Gespräche auch im Nachgang dazu – ich war echt erstaunt wie groß das Interesse an dem Thema war.

Nach mir folgte Marcel Verhofnik mit der Session „Performance Automation mit Datenfeeds“. Auch Marcels Session schaffte es in den großen Raum wo auch sehr viele interessierte Zuhörer lauschten. Marcel lieferte einen anschaulichen Vergleich zwischen verschiedenen Automatisierungsansätzen und vor allem wo die Grenzen dieser Ansätze liegen. An dieser Stelle möchte ich auch die sehr genialen Sketch-Notes erwähnen, die im Zuge der Sessions gezeichnet wurde. Sehr gute Idee, die man sicher nächstes Jahr wiederholen sollte!

Performance Automation mit Datenfeeds

Sketch-Notes zu Marcels Session

 

Abgeschlossen wurde der Tag für mich mit der Session „Anzeigentests“ von Martin Röttgerding. Wie immer ein sehr spannender Vortrag von Martin mit der Präsentation eines Splittests, welcher 280 Tage lief (wenn ich mich jetzt nicht irre). Das interessante dabei war, dass es sich um keinen A/B-Splittest handelte, sondern um einen A/A-Test. Das bedeutet, dass komplett identische Anzeigen gegeneinander getestet und dabei auch noch signifikante Testergebnisse bei Einzelbetrachtung der Anzeigengruppen erreicht wurden. Sehr gut aufbereitet, das Publikum auch mit schöner Dramaturgie hinters Licht geführt, aber dann auch sehr strukturiert wieder „vor das Licht geführt“ und die vorherrschende Problematik erklärt.

Der große Trugschluss in der Splittest-Betrachtung liegt meiner Ansicht nach an der Grundannahme dass die Impressions der Anzeigen (bzw. durch die Anzeigenauslieferung bei „rotate evenly“) als unabhängige Ereignisse betrachtet werden. Es besteht aber zweifelsohne eine gewisse Abhängigkeit, vor allem durch die Veränderung von QualityScore-Bestandteilen auf Anzeigen-Ebene, die kurzfristigen Schwankungen unterliegen können. Damit kann eine Anzeige potentiell an Auktionen mit besserer Aussicht auf eine hohe Klickrate teilnehmen was einen sehr hinkenden Vergleich mittels eines Splittests nach sich zieht. Das gute dabei: Google hat hohes Interesse daran hohe Klickraten zu bevorzugen bzw. Anzeigen zu selektieren, die hohe Klickraten gegenüber Konkurrenzanzeigen (auch wenn es eine eigene ist) liefern. Das fließt natürlich maßgeblich in die Yield-Optimization der SERP ein um ein maximales Ergebnis pro Impression erzeugen zu können. Also besonders in diesem Aspekt kann man Google vertrauen, dass hier ein guter Job gemacht wird und man die Klickraten-Optimierung via Googles angebotenen Einstellungen durchführen kann.

Location und Verpflegung

Ausgesprochen angenehme Location im Hotel Steigenberger Esplanade in Jena. Ein sehr großer Raum (besser Saal) steht neben zwei weiteren mittleren und einem kleinen Raum für Sessions zur Verfügung. Je nach Interesse an den Sessions werden diese an die entsprechenden Raumgrößen vergeben. Diesmal 24 Sessions. Ebenso war die Verpflegung spitze, begonnen vom Frühstück bis abends zur Party.

Community / Stimmung / Party

Absolutes Lob an die tolle Community, die sich hier rund um das Thema SEA gebildet hat. Offene Gespräche mit Top-Experten, wahre Brancheninsights und unglaublich sympathische Leute quer durch die Bank. Darum der Tipp: Früh genug ein Ticket für das nächste SEAcamp 2017 sichern, es lohnt sich definitiv.

An dieser Stelle noch ein großes Lob an Thomas, Olaf, David und Andreas (sowie allen namentlich nicht genannten Mithelfern) für die reibungslose Organisation und danke für die zwei tollen Speakerpokale! Wir freuen uns darauf diese nächstes Jahr verteidigen zu können 😉

SEAcamp 2016 Speakerpokal

Mein SEAcamp 2016 Speakerpokal