Automatische Updates der Google Places Einträge

Bereits im Herbst startete Google in den USA damit, Unternehmenseinträge bei Google Places automatisch zu aktualisieren. In den letzten Wochen treffen Meldungen zu diesen automatic updates auch bei Places-Inhabern im deutschsprachigen Raum immer häufiger ein.

Für die Aktualisierungen greift Google zum einen auf verschiedenste Quellen im Web zurück, zum anderen wird aber auch Feedback, welches von Usern direkt im Places Eintrag abgegeben werden kann, herangezogen. Wie auf der Google Support Seite ersichtlich, sind davon der Unternehmensname, die Adressen und Telefonnummern, die Website-URL und Pin Marker Location (also der tatsächlich angezeigte Standort in der Karte) sowie der Hinweis “dieser Standort/Betrieb ist geschlossen”.

Feedback Möglichkeiten bei Google Places Einträgen

Google überprüft diese Meldungen auf Plausibilität, wobei nicht bekanntgegeben wird in welchem Umfang dies geschieht. Befindet Google dieses Feedback als relevant oder geben mehrere Nutzer dasselbe Feedback ab, wird der Places-Eintrag adaptiert. Um zu verhindern, dass die Places Einträge fälschlicherweise aktualisiert werden, erhält der Inhaber des Places Accounts eine Mitteilung, dass bestimmte Einträge in den nächsten Wochen geändert werden. Diese können dann im Places Konto manuell abgelehnt oder überarbeitet werden.

Wie dieser Artikel aus der New York Times veranschaulicht, führte das Update während der ersten Monate nach dem Launch zu erheblichen Problemen weil zahlreiche Brancheneinträge als “dauerhaft geschlossen” markiert wurden obwohl die Inhaber noch eifrig ihrem Geschäft nachgingen.

Da viele Unternehmen ihre Google Places Einträge stiefmütterlich zu behandeln scheinen, kann den automatischen Updates wohl auch ein wesentlicher Nutzen zugesprochen werden. In Zukunft sollten Hinweis-Emails von Google jedoch noch aufmerksamer gelesen werden.