Das erste Mal – Werbeplanung.at Summit

Genau eine Woche ist es her, da durfte der Werbeplanung.at Summit (#wpsummit) mich zum ersten Mal und viele andere Werbetreibende bereits zum insgesamt fünften Mal begrüßen. Am Sisi-Museum vorbei führte der Weg in die Wiener Hofburg, wo die Besucher mit (zwei) wehenden Fahnen begrüßt wurden.

Unter die knapp 2.000 Teilnehmer (#Besucherrekord) mischte sich die 5-köpfige smec-Crew mit dem Ziel den 104 Referenten, verteilt auf 30 Vortragspanels, so gut wie möglich zu folgen und Neues zu erfahren. Jan Radanitsch konnte nicht nur als Besucher, sondern auch als Moderator des Commerce-Panels am Donnerstag und als “Live-Hacker” am Freitag Nachmittag wertvolle Beiträge zum Summit beisteuern.

(Quelle: Werbeplanung.at Flickr)
(Quelle: Werbeplanung.at Flickr)

In aller Kürze

Auch wenn die Österreicher die faulsten Europäer sind … wenn es ums twittern geht, so wurde doch fleißig rund um den #wpsummit gezwitschert. Mit tatkräftiger Unterstützung von Thomas Koch aus Deutschland. So konnten die Daheimgebliebenen exklusiv erfahren, dass das Smartphone die Erweiterung der Sinnesorgane ist, jeder zweite Offlinekauf auf Onlineresearch basiert (#ropo), und dass echte Männer für sich shoppen lassen @Outfittery.

Tag 2 im Detail

Das Abendprogramm im Volksgarten am Donnerstag hatte offensichtlich viel Anklang gefunden und auch einige Opfer gefordert, wie die freien Sitzreihen am Freitag Vormittag vermuten ließen. Was die Langschläfer verpasst haben war Armin Wolfs (begründete) Angst vor einem Turnschuh, sowie die interessante Prognose einer Gartner-Studie – laut der bis 2017 die CMOs mehr Geld für IT ausgeben werden als die CIOs. Nicht zu vergessen die Keynote von Andreas Helios (Adobe Systems), der unglücklicherweise während der Präsentation von seinem Flashplayer die Aufforderung erhielt, ihn doch bitte zu aktualisieren.

Natürlich war auch der zweite Tag mit schönen Zitaten gespickt – darunter “The best minds of my generation are thinking about how to make people click ads” von Jeffrey Hammerbach. Das Highlight bei “Multiscreen Advertising” war nicht die Casestudy von VW, die durchaus sehr beeindruckend ist, sondern die Wortspenden und vor allem die Energie von Dietmar Dahmen, der den Konsumenten nicht mit Masse, sondern mit Individualität gewinnen möchte.

Freitag Nachmittag ist ein hartes Pflaster für Vortragende. Wunderschönes Sommerwetter in einer der schönsten Städte des Erdballs, sowie gesättigte Teilnehmer, sei es von den vielen Informationen der vorangegangenen Panels oder des sogenannten “Schnitzelkomas” nach der Mittagspause – wie es Philipp Rosenthal so schön formulierte – verlangten den Referenten einiges ab. Diejenigen, die beim Live-Hacking ihre Fragen an Jan richteten und somit viele Ideen für die Verbesserung ihres Onlineportals erhielten waren die klaren Winner, (diejenigen, die die Möglichkeit verpasst haben sollten sich schnell bei mir melden und einen Termin ausmachen, um auch noch auf der Sonnenseite des Onlinelebens zu stehen 😉 )

Fazit

Wie sieht die Conclusio zu meinem ersten Mal Werbeplanung.at Summit aus? Klasse statt Masse! Maßgeschneiderte Anzüge passen immer besser, so auch maßgeschneiderte Werbekampagnen. Gezielt werben macht Endkonsumenten und Werbetreibende glücklicher. Auch wenn das nicht der allgemeine Tenor einiger Protagonisten auf der Bühne war.

Also nicht viel Neues für mich – aber trotzdem interessant zu sehen wie andere denken und versuchen zu lenken.

Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!
Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!