Ein neuer Weg beginnt immer mit einem ersten Schritt: Was macht smec im Land der aufgehenden Sonne?

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Japan hat im Bereich E-Commerce und Online-Shopping viel Potential. Obwohl Google-Nippon (noch) nicht die dominante Suchmaschine im Land ist, ist Japan in Bezug auf Werbeausgaben für Google Shopping-Ads der viertgrößte Markt weltweit – und zeigt sich ähnlich groß wie die DACH-Region (Nr. 3) mit hohen Wachstumsraten. Der japanische Online-Markt ist in einer starken Umbruchsstimmung. Retailer verkauften in der Vergangenheit hauptsächlich über namhafte Shopping-Plattformen, wie Rakuten und Amazon.

Die Veränderung im Markt geht hin zu den eigenen Online-Shops der Retailer und Brands, und folglich auch zu den klassischen Suchmaschinen. Die beste Voraussetzung für smec mit Whoop!, dem weltweit ersten Bid-Management-Tool speziell für Google Shopping-Ads, die Markteinführung in Angriff zu nehmen.

So begaben sich die smec Geschäftsführer Christian Gorbach und Jan Radanitsch auf smec-loves-japan-Tour. Auf der Agenda standen, neben dem Pioneers Asia Festival, hochkarätige Termine mit den wichtigsten japanischen Agenturen und Online-Shops. Termine mit Politik, Inkubatoren und Investoren haben eine intensive Woche hervorragend abgerundet. Ein Besuch bei Google-Nippon durfte natürlich nicht fehlen und brachte smec wichtige Einsichten in den Markt. An dieser Stelle ein Danke an die österreichische Außenhandelsstelle und der Botschaft in Tokyo für die Organisation und die tolle Unterstützung vor Ort. Neben den wichtigen B2B-Gesprächen, gab es wertvolle Einblicke in die japanische und internationale Startup-Szene. Nicht zuletzt wurden auch die Verbindungen zu unseren befreundeten Start-Ups und Investoren aus good old Austria gestärkt, die mit smec diese herausragende Reise angetreten hatten: u.a. Anyline, Parkbob, SpeedInvest und ISki.

„Awesome“ und „amazing“ waren die ersten Reaktionen auf Whoop!. Wir freuen uns sehr über die gezeigte Offenheit – das ist im sonst eher verschlossenen Japan nicht immer selbstverständlich. Es hat sich rasch offenbart, dass Online-Händler im Grunde weltweit dieselben Probleme haben, wenn es um die Nutzung von Long-Tail-Potentialen geht: feed-basiertes Produktdatenhandling und automatisiertes Bid-Management, das wirklich funktioniert. Da konnte Whoop! punkten.

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Was bleibt, sind tolle Eindrücke von freundlichen Menschen und ausgezeichnetem Essen – viele Fotos und schöne Stories – wertvolle Market-Insights und viele Follow-Ups für die ersten Whoop!-Tests in Japan! Arigatō gozaimasu! Sayōnara.

Bemerkung am Rande: Rakuten spricht man auf Japanisch so etwa aus wie „Rakten” – mit Betonung auf dem R und kurzem A – das “U” wird auf Japanisch nur angehaucht, kaum ausgesprochen, und schon gar nicht betont. Wer in Japan nach der eingedeutschten Version von Rakuten mit langem betontem “U” fragt, erntet nur ungläubiges Kopfschütteln und wird definitiv nicht verstanden – obwohl im Grunde jedes Kind „Rakten“ kennt. 😉