Fifteen Seconds: Rückblick auf das Event der Vordenker

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Mit #thinkahead16 und dem Slogan „Challenging the commercial future“ ging auch heuer wieder das Fifteen Seconds Festival (ehem. Marketing Rockstars) über die Bühne. Die Veranstaltung von Freunden für Freunde des Marketings vereint in Graz internationale Vordenker aus den unterschiedlichsten Marketing-Bereichen. Ein Zwei-Tage-Marathon an Master Classes, Keynotes und einer Expo verspricht vieles – und hält vor allem, was er verspricht. Themen wie „Wohin geht der Handel“, die ewige Frage der „Channel-Silos“, How-To’s zu Programmatic, Shopping Erlebnis vs. Einkaufen, und Fragen wie „Wohin führt die exponentielle Innovation im digitalen Service“ werden weitgehend analysiert.

Auf meiner Agenda standen u.a. die Google Tracks und die berühmt-berüchtigten Keynotes zum Online-Handel, UX & Service Design und digitale Disruption in allen Bereichen des Marketings. 

Google Track

Mit vielversprechenden Headlines, wie z.B. “From Myth to Action: Making Programmatic Data Work”, waren die Google Vorträge überaus gut besucht. Hauptthemen waren das Aufbrechen von Daten- und Channel-Silos – und vor allem die Big-Picture-Sicht für Werbetreibende auf ihren Customer-Lifetime-Value. Best-Practices mit Youtube und Mobile-Strategies bei Google gaben den Vorträgen den Extra-Touch an Expertise. Die Graphic Recordings dazu gibts hier.

Keynotes & Master Classes

Zusätzlich zu den bekannten KPIs aus dem Performance-Marketing, stand dieses Jahr vielmehr der User im Vordergrund. Viele Elemente aus dem Service Design, wie z.B Personas erstellen und Vorteile des Fast-Prototypings, wurden diskutiert. Viele der Keynotes drehten sich um das Thema der tatsächlichen Verwendung und dem Umgang mit digitalen Produkten, digitalen Dienstleistungen und vor allem Technologien im Alltag.

„People don’t buy what you do – they buy why and how you do it.“

Das trifft nicht nur auf Advertiser und Marketer zu, sondern auch auf jeden individuellen Online-Shop. Eine benutzerzentrierte Sichtweise rückt immer weiter in die Aufmerksamkeitsspanne von Advertisern und Online-Shops – besonders in einer schnellen, feature-getriebenen Umgebung wird der User bzw. Käufer wieder wichtiger. Die Fragestellung „Was ist ein digitales Produkt und was ist, darauf aufbauend, ein digitaler Service oder digitales Erlebnis?“ wird sehr gut auf die einzelnen Faktoren herunter gebrochen. Um online Geld zu verdienen, reicht das innovative Produkt oder Service nicht mehr aus. Die geheime Formel dazu lautet „angeblich ;-)”:

Innovation = Erfindung + Team + Geschäftsmodell

UND: ist es (die Erfindung – Produkt, Service, Problemlösung) überhaupt für jemanden relevant? Zusammenfassend: Viele Ansichten und Blickwinkel auf bereits bekannte Themen und Probleme. Meet & Greet with great people. Keine Egos, keine Titel, einfach wunderbar.