Neue Enhanced ABS-Filter: Sale Price & Price Range optimal nutzen

In den letzten Monaten haben wir uns darauf fokussiert, die Funktionalitäten von Enhanced Advanced-Bid-Strategien (ABS) zu erweitern. Das neueste Feature-Set erlaubt es Ihnen, nun sehr spezifische Ziele entsprechend der Produktfilter zu setzen – ohne dabei Ihre Kampagnen-Struktur zu verändern. Gleichzeitig ist es möglich, Ihre Unternehmensdaten via Custom Labels einzugliedern. Zu den bereits für Sie zur Verfügung stehenden Erweiterungen zählen ABS Scheduling, ABS Performance-Berichte und die kürzlich hinzugekommene Funktionalität ABS Bulk Export/Import

Jetzt wird das Feature-Set um eine preisbezogene Filteroption ergänzt, die Sie bei der Erstellung Ihrer individuellen Advanced-Bid-Strategien anwenden können. Sie können nun Produkte auf Basis von einer von Ihnen gewählten Preisspanne (price range) und nach Produkten im Abverkauf (sale price) filtern. Sie können außerdem beide Filter miteinander oder mit anderen Filteroptionen kombinieren – für benutzerdefinierte Regeln, passend zu Ihren Unternehmensanforderungen.

Sehen wir uns nun die beiden neuen ABS-Filter genauer an.

Sale Price

Was sich ändert:

Whoop!s ABS-Filteroptionen wurden erweitert. Was dazu gekommen ist? Ein Filter, der es Ihnen erlaubt, nach Produkten zu selektieren, die im Abverkauf – on sale – sind. Die Datenquelle dieses Filters ist das in Ihrem Datenfeed integrierte Attribut sale_price.

ABS-Filter: Sale Price
ABS-Filter: Sale Price

Wer profitiert davon: 

  • alle Händler, die das Attribut sale_price nutzen, um den beworbenen Abverkaufspreis (sale price) ihrer Produkte festzulegen
  • alle Händler, die unterschiedliche Strategien verfolgen – abhängig davon, ob ein Produkt im Abverkauf ist oder nicht
  • speziell Händler, die regelmäßig Promotions schalten bzw. diese sich über einen Großteil ihres Sortiments erstrecken

Was es bewirkt:

Die zugrunde liegende Annahme ist, dass Produkte mit einem ansprechenden Angebotspreis eine höhere Conversion Rate aufweisen. Daher ist es auch naheliegend, unterschiedliche ROAS-Ziele zu verfolgen oder verstärkt auf die Bewerbung von Produkten im Angebot zu setzen. Je nach Sortiment und Zielgruppe haben Sie womöglich andere oder zusätzliche Rückschlüsse, die Sie aus dem Attribut sale_price ziehen. Ein Beispiel wäre die Annahme, dass es einen Zusammenhang zwischen Verkaufspreis und höherem AOV gibt. Durch das einfache Filtern Ihrer Produkte mittels der neu integrierten Filteroption können Sie jetzt genau das machen – sich auf Produkte fokussieren, die Sie aggressiver pushen und verkaufen möchten. 

Warum Sie diesen ABS-Filter nutzen sollten:

  • Sie können das sale_price Attribut (in Ihrem Datenfeed) in Verbindung mit einem bestimmten Produkttyp oder einer Brand verwenden, um unterschiedliche Rabatte festzusetzen. Je nach erwarteter Kaufabsicht und des tatsächlichen Kaufverhaltens Ihrer Kunden können Sie diese Rabattangebote variieren und unterschiedlich ausrichten. Anders ausgedrückt, Sie könnten zum Beispiel am Wochenende 20% Rabatt auf ausgewählte Fernsehgeräte und 10% auf dazu passendes Fernsehzubehör anbieten. 

    Vielleicht möchten Sie unterschiedliche Strategien für Fernsehgeräte verfolgen, die im Abverkauf sind im Vergleich zu jenen, die es nicht sind. Außerdem möchten Sie eventuell auch die beworbenen Fernsehgeräte anders behandeln als das beworbene Zubehör – da die Höhe des Rabatts unterschiedlich ist und sich auch die Zielgruppe unterscheidet. 
  • Durch das Kombinieren des ABS-Sale-Price-Filter mit Brand oder Produkttyp können Sie sich auf unterschiedliche grundlegende Margen konzentrieren und das in den Entscheidungsprozess hinsichtlich Ihrer Zielsetzungen einfließen lassen. Ein Beispiel: Sie haben einen einheitlichen Rabatt in Höhe von 15% auf alle Ventilatoren, aber die Margen von Deckenventilatoren und Fensterventilatoren sind komplett unterschiedlich. Daher ist es umso wichtiger hier zu differenzieren, um Ihr Endergebnis zu maximieren.
  • Sie können ermitteln, ob der angebotene Rabatt bei einem bestimmten Produkttyp oder einer Brand wettbewerbsfähiger ist. Vielleicht haben Sie eine Brand, die kaum im Angebot ist. Oder Sie haben einen Rabatt in der Höhe von 10% auf mehrere Produkttypen, der in einem attraktiveren Endpreis für beispielsweise Schuhe verglichen mit T-shirts resultiert – das wiederum führt zu einer noch höheren erwarteten Conversion Rate. Behalten Sie Faktoren wie diese beim Optimieren Ihrer Kampagnen im Hinterkopf. 

Price Range 

Was sich ändert: 

Whoop!s ABS-Filter wurden um einen weiteren Filter ergänzt. Was noch dazu gekommen ist? Ein Filter, der es Ihnen erlaubt, maßgeschneiderte Preisspannen (z.B. von €25 bis €75) zu definieren, und basierend darauf Ihre ABS zu erstellen. Auch hier ist die herangezogene Datenquelle Ihr Datenfeed und die darin ohnehin angeführte Preisinformation. Falls Sie für einen vergleichbaren Effekt zuvor ein Custom Label eingesetzt haben, können Sie dieses Custom Label nun anderweitig einsetzen und mit anderen Informationen speisen.

ABS-Filter: Price Range
ABS-Filter: Price Range

Wer profitiert davon: 

  • alle Händler, insbesondere jene mit stark variierenden Preisen (potenziell weniger geeignet bei der Preisgestaltung für ein luxuriöses Sortiment oder Discounter)

Was es bewirkt:

Beim Umsetzen von Strategien zum Pushen von bestimmten Produkten, Produkttypen oder Brands kann die Berücksichtigung der Preisspanne ein zentraler Faktor sein – nicht zuletzt, um ungenutztes Potenzial an die Oberfläche zu bringen. 

Warum Sie diesen ABS-Filter nutzen sollten:

  • Da es oftmals einen Zusammenhang zwischen Preisspanne und Zielgruppe gibt, sind Sie womöglich gewillt, für Kunden mit höherer Zahlungsbereitschaft (und höherem CLV/AOV) auch mehr Geld auszugeben. Abhängig von Ihren Zielen können Sie zum Beispiel einen niedrigeren ROAS für kostspielige Produkte anstreben und entsprechend an die Endresultate oder Marktentwicklungen anpassen. Niedrige Preisklassen korrelieren oft positiv mit CTR – ein weiterer Punkt, den Sie sich merken sollten. 
  • Relative Margen sind innerhalb eines bestimmten Produkttyps oft ähnlich. Betrachtet man nun eine Mittelklasse-Stehlampe und eine günstige Stehlampe mit jeweils 25% Marge, dann wäre die absolute Marge höher beim teureren Artikel. Das könnte unter anderem ein entscheidendes Kriterium bei der Differenzierung von Gebotsstrategien sein.

Schlusswort

Enhanced ABS bieten Ihnen eine verbesserte User Experience, mehr Flexibilität und neue Möglichkeiten. Das bedeutet: mehr Kontrolle über Ihre Shopping Kampagnen im Einklang mit Ihren Unternehmenszielen – ergänzt durch preisbezogene Filteroptionen.

Um das neue Feature zu nutzen, fügen Sie ganz einfach die ABS-Filter für Preisspanne/Abverkaufspreis (price range/sale price) bei der Erstellung einer ABS Strategie hinzu. Das übergeordnete Ziel: Das Bewerben von Produkten Ihres Sortiments nach Unternehmenszielen, bei denen der Faktor Preis eine Rolle spielt. Oben habe ich nur ein paar der praktischen Anwendungsfelder angeschnitten – noch viel mehr ist möglich. Nutzen Sie das Potenzial beider Filteroptionen strategisch und kreativ, berücksichtigen Sie die damit verbundenen (möglichen) Auswirkungen auf Ihre Konkurrenz, Kundenakquise, Marge und binden Sie auch zusätzliche für Sie relevante Bereiche in Ihre Überlegungen ein.


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