Neue Kunden erreichen mit Amazon Ads

Auch Amazon ist mittlerweile auf den PPC-Zug aufgesprungen: Product Ads machen es Retailern möglich, qualitativ hochwertigen Traffic von Amazon in den eigenen Webshop zu leiten. Product Ads scheinen neben Produktdetailseiten auch in den Suchergebnissen und sogar im Einkaufswagenfeld auf.

Besonders wertvoll ist dieser Service für Verkäufer, die bereits über einen eigenen Webshop verfügen und somit nicht unbedingt auf die Verkaufsabwicklung über Amazon angewiesen sind. Amazon bietet hier die Möglichkeit, jene User anzusprechen, die für den Einkauf im Internet fast ausschließlich Amazon verwenden.

Amazon Product Ads
Beispiel für eine Produktanzeige auf Amazon

Amazon Product Ads sind immer mit dem Zusatz „Erhältlich auf externer Webseite“ versehen, was auch schon den größten Unterschied zwischen Product Ads und herkömmlichen Produktlistungen auf Amazon ausmacht. Der User verlässt beim Klick auf eine solche Anzeige die Site von Amazon und wird in den Webshop des Anbieters weitergeleitet. Für diesen Service verlangt Amazon eine Cost-per-Click-Gebühr, hier gibt es anders als bei Google aber einen Mindestbetrag. Dieser richtet sich nach Produktart und –preis. Für die Kategorie Spielzeug beispielsweise gibt es eine Staffelung: Produkte, die zwischen 1 Cent und 15 Euro kosten verlangen einen Mindestklickpreis von 19 Cent, zwischen 15,01 und 30 Euro sind es 27 Cent, bei teureren Produkten wird ein Mindestklickpreis von 41 Cent verrechnet. Trotzdem pendelt sich der durchschnittliche Cost-per-Click in etwa auf dem Niveau von Google Shopping Ads ein.

Amazon Product Ads auch bei kleineren Budgets empfehlenswert

Bedingt durch Amazons Popularität ist es bereits bei kleineren Sortimenten von etwa 500 Produkten möglich, bis zu 650.000 Impressionen pro Woche zu erzeugen – besonders interessant auch aus dem Blickwinkel der Markenstärkung. Bezahlt wird jedoch nur bei einem Klick auf eine solche Anzeige. Im Vergleich zu den Klickraten sind die Conversion Rates mit etwa 2% als sehr gut einzuschätzen und auf Grund relativ niedriger Klickpreise auch durchaus rentabel – man kann also auch mit einem kleineren Budget bereits einen guten Return on Investment erwirtschaften!

Die zu bewerbenden Kategorien sind vielfältig, von Beautyartikeln über Computer & Zubehör bis hin zu Lebensmitteln. Amazon bietet diesen Service bisher in den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland an.

Wie kann ich Amazon Product Ads nutzen?

Nach dem Erstellen eines Verkäuferkontos gibt es für den Werbenden die Möglichkeit, seinen Produktkatalog mittels FTP oder manuell hochzuladen. Anhand der übermittelten Daten erstellt Amazon die Anzeigen, im Anschluss muss man nur noch ein Tagesbudget festlegen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Amazon Ads empfehlen sich vor allem als Ergänzung zu Google Shopping Ads, da diese beiden Plattformen gerade für Produktrecherche am häufigsten genutzt werden und man so seinen potenziellen Kundenstamm vergrößern kann. Außerdem eignet sich der zur Erstellung von Shopping Ads benötigte Datenfeed auch zur Erstellung von Amazon Product Ads.

Für nähere Informationen zu dieser spannenden Neuerung bei Amazon empfehlen wir die entsprechende Service-Seite: (http://services.amazon.de/programme/produktanzeigen/wie-es-funktioniert.html) oder auch die direkte Kontaktaufnahme mit Smarter Ecommerce.