Gastbeitrag: Social Media & Recht – Stolperfallen im Web 2.0

Social Media Dienste wie Facebook, Twitter & Co haben längst im Alltagsgebrauch Einzug gehalten – auch im Unternehmensbereich. Eine Facebook Fan-Page zu betreiben ist mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr. Online-Retailer, Politiker und sogar große B2B-Unternehmen veröffentlichen regelmäßig Tweets, Facebook-Beiträge oder YouTube Videos.

smec-socialNicht verwunderlich, ist es doch so möglich, Kunden und Interessenten mit relativ geringem Aufwand direkt anzusprechen und mit Unternehmensneuigkeiten zu versorgen. Diese nach außen so locker wirkende Umgebung täuscht gerne mal über eine wesentliche Tatsache hinweg: das Web 2.0 ist kein rechtsfreier Raum.

Die Bestimmungen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) gelten genauso wie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), das Urheberrechtsgesetz (UrhG) oder das Strafgesetzbuch (StGB).

Besonders heikel sind hier z.B. die Verbreitung von unwahren Tatsachen und das Vortäuschen von größerer Beliebtheit, wie etwa „falsche“, gekaufte Facebook-Freunde. Impulsive Äußerungen können also erhebliche rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Auch beim Benutzen von fremden Bildern ist Vorsicht geboten: es mag verlockend wirken, ein gegoogeltes Foto schnell als visuelle Abrundung an einen Facebook-Beitrag zu hängen oder im eigenen Blog zu verwenden. Dass im Internet gefundene Bilder Allgemeingut sind, ist jedoch ein Irrglaube, der nicht zu unterschätzende Konsequenzen haben kann. Unterschätzt werden darf letztlich auch nicht die Verwendung von Personenfotos zu Werbezwecken auf Social Media Plattformen.

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