Adwords-Tipp#1: Überprüfen Sie Keywords mit niedriger Klickrate

Damit Sie in der komplexen und hochdynamischen Welt von Google Adwords halt finden, werden wir Ihnen mit der “Adwords-Tipps”-Serie nun laufend erfolgserprobte Verbesserungsstrategien und Tipps anbieten und Sie somit vom Know-How der smec Suchmaschinenmarketer profitieren lassen. Die Serie startet mit der Behandlung von Keywords mit niedrigen Klickraten!

Unser erster Adwords-Tipp soll zur Verbesserung von Click-Through-Rates (Klickraten) dienen und Ihnen helfen unpassende Suchanfragen abzuwehren. Daraus resultierend können Sie massiv Kosten sparen und dabei noch gezielter auf Ihr gewünschtes Publikum eingehen. In diesem Beitrag lernen Sie, wie Sie:

  • Kosten sparen, indem Sie unpassende Suchanfragen abwehren
  • Zusätzliche relevante Klicks generieren
  • und Ihren Qualitätsfaktor für betreffende Keywords erhöhen

Eine niedrige Click-Through-Rate (ca. unter 2 %) kann durch vielerlei Gründe entstehen. Eine Erklärung wäre, dass Sie auf ein Keyword im Broad-Match bieten und demnach für sehr viele unterschiedliche Suchanfragen Ihre Textanzeige ausgelöst wird. Die Krux an der Sache ist, das wohl manche dieser Suchanfragen nicht relevant für Ihr (Produkt-)Angebot sind, unnötig die Click-Through-Rates drücken und teilweise auch massiv Kosten verursachen. Eine zweite mögliche Erklärung ist eine mangelhafte Relevanz der ausgelösten Textanzeige zu der jeweiligen Suchanfrage.

Um zu beginnen wählen Sie im Google Adwords-Interface jene Kampagne(n) aus, die Sie optimieren wollen. Mit einem Klick auf den Tab “Keywords” werden nun alle Keywords, die sich in der selektierten Kampagne befinden, angezeigt. Nutzen Sie nun die Filter-Option um Keywords zu selektieren, die unter 2 % Click-Through-Rate aufweisen. Sortieren Sie dann diese Auswahl nach der Anzahl an Klicks in absteigender Reihenfolge. In folgender Grafik können Sie diese Vorgehensweise erkennen:

keywords-1.png

Anhand dieses Beispiels sehen Sie, dass für das Keyword “Schneeketten” (Broad Match) nur 1,60 % CTR erreicht wurde. Das lässt vermuten, dass hier Verbesserungspotential besteht. Sehen wir uns nun das Keyword beziehungsweise die Suchanfragen, die für dieses Keyword eingetroffen sind, genauer an. Dies geschieht mit einer Selektion des Keywords und einem Klick auf die Schaltfläche “Suchbegriffe anzeigen – ausgewählt”. So erhalten Sie einen Suchanfragebericht wie folgt:

suchanfragebericht-1.png

Der Anbieter in diesem Beispiel verkauft Schneeketten für Autos. Sofort stechen die Suchanfragen mit “Pewag” ins Auge. Da unser Anbieter diese Marke nicht führt, werden wir “pewag” als negatives Keyword in Form eines Phrase-Matches in die Anzeigengruppe aufnehmen. Mit Hilfe von negativen Keywords werden diese Suchanfragen unterbunden. Sollte ein Schneekettenhändler diese Marke dennoch führen empfiehlt es sich für Pewag-Schneeketten eine neue Anzeigengruppe mit genau auf Pewag gezielte Textanzeigen zu erstellen. Hier kann dann mit Sicherheit die Klickrate nochmals gesteigert werden. Dabei sollte man beachten in der ursprünglichen Anzeigengruppe den Begriff “Pewag” als negatives Phrase-Match Keyword einzubuchen.

Da unser Anbieter auch keine Schneeketten für Stapler oder Traktoren führt, werden auch die Keywords “Stapler” und “Traktor” als negatives Phrase-Match Keyword aufgenommen. Nun haben wir hier einen Einblick bekommen und fügen zusätzlich das negative Phrase-Match Keyword “LKW” hinzu, da auch diese Ketten nicht geführt werden. Schrittweise kann man sich nun mit diesen Optimierungsvorgängen einer relevanteren Textanzeigen-Performance nähern.

Hat man nun diese unpassenden Suchanfragen bereinigt, kann auch das CPC-Gebot erhöht werden um mehr Impressionen zu erzielen. Dieses Gebot sollte jedoch mit Bedacht festgelegt werden, sodass ein anvisierter Cost-per-Order nicht überschritten wird.

Wir hoffen dieser Tipp hilft Ihnen bei Ihrer Adwords-Kampagne weiter und freuen uns Ihnen nächste Woche den Adwords-Tipp#2 zu präsentieren!