Ein kürzlich veröffentlichter Artikel über ein Gerichtsurteil betreffend Google AdWords (http://t3n.de/news/google-adwords-urteil-811290/#article) sorgt für Aufregung. Die Inhalte sind jedoch äußerst missverständlich formuliert. Die Werbung auf Namen von Wettbewerbern – also die Nutzung von Markennamen (von Mitbewerbern) als Keyword im AdWords-Account – ist nämlich weiterhin weiterhin nicht verboten. Wir haben den Juristen unseres Vertrauens Dr. Axel Anderl um seine Stellungnahme gebeten:

Neues Urteil des OLG Schleswig-Holstein zu Google AdWords

Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein hatte jüngst in einem Verfahren zweier Mitbewerber die Nutzung von Google AdWords zu beurteilen. Die (noch nicht im Volltext vorliegende) Entscheidung vom 22.3.2017 (Az. 6 U 29/15) beleuchtet weitere Aspekte für die rechtmäßige Ausgestaltung von AdWords-Kampagnen:

In der Rechtsprechung ist die Zulässigkeit der Nutzung fremder Marken als AdWords nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und einem auf und ab der Judikatur mittlerweile grundsätzlich anerkannt. Dies solange dabei beim Publikum keine Verwechslungsgefahr entsteht und – bei bekannten Marken – keine Verwässerung oder Verunglimpfung herbeigeführt wird oder die Funktionen der benutzten Marke beeinträchtigt werden. Auch bei bekannten Marken liegt ein Eingriff durch AdWords daher nur ausnahmsweise vor: Werden nämlich bloß Alternativen (und keine Nachahmungen) zu den Waren oder Dienstleistungen des Markeninhabers angeboten, fällt dies nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung bloß unter einen gesunden und lauteren Wettbewerb (EuGH C-323/09).

Die Krux: automatische Ergänzung durch Keyword-Platzhalter

Für das vorliegende Urteil hatte das OLG Schleswig-Holstein nun folgenden Sachverhalt zu beurteilen: Bei Eingabe der Marke des Klägers („W… C… T…“) erschien bei Google eine Anzeige des Beklagten. Diese war mit den Worten „Anzeigen zu W… C… T…“ überschrieben. Dadurch bestand nach Ansicht des OLG Schleswig-Holstein beim angesprochenen Publikum eine Verwechslungsgefahr. Die Krux an der Sache: Die Überschrift war jedoch nicht vom Beklagten veranlasst, sondern wurde von der Suchmaschine automatisch ergänzt. Das Gericht hatte nun zu beurteilen, ob der Markeninhaber deswegen (dennoch) einen Unterlassungsanspruch gegen den Beklagten hat.

Das OLG Schleswig-Holstein bejahte diesen Anspruch des Klägers und argumentiert, dass der Beklagte die Marke des Klägers in dem Moment kennzeichenmäßig genutzt habe, als er trotz der Kenntnis der inkriminierten Überschrift nicht eingeschritten ist.

Die Ausgestaltung der Anzeige ist entscheidend

Die Entscheidung unterstreicht die ständige Rechtsprechung, dass bei der Beurteilung von AdWords-Anzeigen insbesondere die Ausgestaltung der Anzeige und weniger das Keyword selbst ausschlaggebend ist. Der Werbende muss sich – bei Kenntnis der Umstände – aber nicht nur den eigenen Text, sondern auch etwaige automatisch generierte Überschriften sowie automatische Nutzungen fremder Kennzeichen (catch all Funktionen als Verstoß gegen § 1 UWG – OGH 4 Ob 131/05a) zurechnen lassen. Dies ist auch deshalb relevant, als die Haftung von Suchmaschinenbetreibern für AdWords-Kampagnen in der Google-France-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ausgehöhlt wurde (EuGH C-236/08 bis C-238/08). Nach dieser Entscheidung benutzt die Suchmaschine die Keywörter – anders als der Werbende – nicht markenmäßig. Zudem komme eine Haftung nach der E-Commerce-Richtlinie nur in Frage, wenn die Suchmaschine selbst eine aktive Rolle eingenommen oder die rechtswidrigen Inhalte nach Kenntnis der Rechtswidrigkeit nicht unverzüglich gesperrt hat. Nach der Entscheidung des OLG Schleswig-Holstein steht dem Markeninhaber aber unter gewissen Umständen ein alternativer Anspruch gegen den Schalter der Anzeige zu.

Allerdings scheint die vorliegende Entscheidung im Widerspruch mit einer früheren Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 23.4.2013 (Az. 20 U 159/12) zu stehen. Dort hatte das Gericht noch entschieden, dass die Überschrift „Anzeigen zu …“ nur das widergibt, was tatsächlich passiert, nämlich dass Werbungen zum Suchbegriff dargestellt werden. Es bestehe daher keine Verwechslungsgefahr. Endgültige Klärung kann daher nur eine Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs oder des EuGH bringen.

Im Ergebnis ist weiterhin die konkrete Ausgestaltung der Werbung und nicht bloß der Umstand der Werbung mit einer fremden Marke entscheidungswesentlich.

Werbende sollten bei Kenntnis der Verwechslungsgefahr ihrer eigenen Werbung aber auch dann aktiv einschreiten, wenn der Umstand der Verwechslungsgefahr nicht selbst hervorgerufen wurde, sondern Dritte – insbesondere der Suchmaschinenbetreiber – dafür verantwortlich sind.

Eine österreichische Entscheidung zu einem vergleichbaren Sachverhalt existiert – soweit ersichtlich – bislang nicht. Damit bleibt bloß die Möglichkeit der Orientierung an den deutschen, zum konkreten Thema aber widersprüchlichen, Leitentscheidungen. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte daher die konkreten mit Suchworten ausgelösten Anzeigen von Zeit zu Zeit prüfen und gegebenenfalls mögliche kritische Themen proaktiv aus der Welt schaffen.

Axel Anderl/Bernhard Heinzl

Dr. Axel Anderl, LL.M. (IT-Law) ist Partner bei DORDA Rechtsanwälte und Leiter des IP/IT-Desks; Mag. Bernhard Heinzl LL.M. (Cambridge) ist Associate in seinem Team.

Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende zu. Grund genug die gemeinsamen Erfolge zu feiern! Wir bei smec wollen vor allem den Personen danken, die zu einem Großteil für diesen Erfolg verantwortlich sind und die mit uns gemeinsam durch dieses Jahr gegangen sind: Unseren Kunden. Auch wenn die Vorweihnachtszeit für die meisten Händler die Wichtigste des ganzen Jahres ist, haben sich doch viele unserer Partner und Kunden für diesen gemeinsamen Ausklang Zeit genommen.

Auch Google nutzte die Feier um mit uns die Google Premier-Partnerschaft zu feiern und hat gleich drei Vertreter aus Dublin zu unserem Büro in Linz entsandt.

CEO Jan Radanitsch begrüßt die Gäste

Da wir seit diesem Jahr sogar Google Premier Partner sind, haben wir in Kooperation mit Google nicht nur eine einfache Weihnachtsfeier als Dankeschön organisiert, sondern auch spannende Fachvorträge vorbereitet. Dabei blickten wir auf 2016 zurück und fassten zusammen was ich in den Bereichen AdWords und Automatisierung getan hat. Gleichzeitig gaben wir einen Ausblick, was 2017 die wichtigsten Trends im Bereich des Suchmaschinen Marketings sind und wie Händler davon profitieren können.

Maureen Pfaff von Google

Maureen Pfaff von Google

Leider konnten aufgrund der stressigen Vorweihnachtszeit nicht alle unsere Kunden teilnehmen. Für alle die nicht dabei sein konnten, fassen wir im Folgenden kurz einige wichtige Kernaussagen aus den Vorträgen zusammen. Übrigens: Der gesamte Vortrag kann auch unter diesem Link heruntergeladen werden.

Teil 1: Internationalisierung mit AdWords am Beispiel von reichelt elektronik

Im ersten Teil unserer Präsentation stellte Senior Online Marketing Manager Clemens Staudinger einen spannenden Use Case zum Thema Internationalisierung mit AdWords vor. Als Praxisbeispiel diente hierbei die Expansion von reichelt elektronik nach Großbritannien.

reichelt elektronik

reichelt ist unbestritten einer der Big Player im hart umkämpften Elektronik- und Techniksektor. Eine Besonderheit ist, dass reichelt elektronik ein reiner Pure Player, also ein Händler ohne stationäre Geschäfte, ist.

clemens staudinger

Clemens Staudinger machte deutlich welche Hürden und Hindernisse selbst ein etablierter Elektronikriese bei dem Eintritt in einen neuen Markt nehmen musste:

  • Mehr als 70.000 Produkte mit hochdynamischen Preisen und Beständen
  • Herausforderung eines neuen Marktes
  • Hohe Anzahl an Marktbegleitern

Primäre Ziele der SEA Kampagnen waren neben einer generellen Unterstützung des Markeintrittes und dem Bekanntmachen der Brand, eine maximale Präsenz auf der Suchergebnisseite (SERP). Im Idealfall spielen dabei alle Kanäle zusammen: natürlich Text- und Google Shopping Anzeigen, aber auch organische Suchergebnisse.

reichelt

Um die Markenbekanntheit wurden neben Anzeigen auf der Suchergebnisseite auch auf ein Image Video gesetzt. Die Herausforderung hierbei: den sehr deutsch klingenden und im Englischen nur schwer aussprechbaren Namen „reichelt“ bekannt zu machen. Wirklich sehenswert!

Sämtliche weiteren Details wie smec den Internationalisierungsprozess nachhaltig unterstützen konnte, sind in der vollständigen Präsentation zu finden: jetzt runterladen.

 

Teil 2: Ausblick Text Ads 2017

Oliver Greifenstein, der Product Owner unserer AdEngine, übernahm den zweiten Teil und gab einen Ausblick welche Neuerungen uns 2017 erwarten. Unsere AdEngine (ein Tool um hochdynamische Textanzeigen vollautomatisch zu erstellen)  wird dabei natürlich die neuesten Trends berücksichtigen und gleichzeitig neue Maßstäbe im Bereich Automatisierung setzen.

oliver greifenstein

Schon kurz nach der angekündigten Änderung des Textanzeigen-Formates seitens Google, konnte die AdEngine als einer der ersten Tools bereits ohne Probleme mit den Expanded Text Ads umgehen.

Einer der für 2017 wichtigsten Trends im Bereich Textanzeigen sind Ad Customizer. Ad Customizer machen es möglich noch spezifischere und für den Nutzer relevantere Textanzeigen zu erstellen. Die AdEngine wird in Zukunft noch besser mit Ad Customizern umgehen. Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich: In dem unteren Beispiel konnten durch die Ad Customizer die Click-Through-Rate (CTR) um 16% gesteigert werden, während die Kosten-pro-Click (CPC) um satte 41% gesenkt wurden. Die vollautomatisierte Nutzung von Ad Customizern bei der Generierung von Textanzeigen ist damit ein weiterer Meilenstein im Bereich der Marketingautomatisierung.

adcustomizer-beispiel

Zusätzlich können Händler nun auch E-Mail Adressen ihrer Kunden für eine noch gezieltere Schaltung von Anzeigen nutzen. Wenn Nutzer mit einem Google Konto (YouTube, Gmail, Google-Suche) angemeldet sind, werden noch relevantere Anzeigen ausgespielt.

Eine weitere Neuerrung die 2017 Teil der AdEngine sein wird, ist der Ausbau des Keyword Harvesting. Das Keyword Harvesting ist eine Methode hochrelevante neue Keywords zu generieren. smec erweitert nun den bereits hervorragend funktionierenden heuristischen Ansatz um eine quantitative Methode, bei der die Suchbegriffe an Hand von festgelegten Parametern bewertet werden.

Im oben dargestellten Beispiel wird der Suchbegriff „Laufschuhe Nike Männer schwarz kaufen“ deutlich besser bewertet als das einzelne Wort „Laufschuhe“. Warum? Weil die Conversion-Wahrscheinlichkeit bei Suchbegriffen die z.B. eine Marke oder Farbangabe beinhalten signifikant höher ist. Durch den quantitativen Ansatz können in Zukunft noch validere Aussagen getroffen werden und die Relevanz der Keywords deutlich gesteigert werden.

 

Teil 3: Ausblick und Status-Quo Google Shopping

Den Abschluss des dreiteiligen Vortrages übernahm Marcel Verhofnik, Head of Customer Success & Business Operations, um die neuesten Trends und Entwicklungen bei Shopping Ads zu präsentieren.

Marcel Verhofnik

Google Shopping ist der am schnellsten und stärksten wachsende Werbekanal im Onlinemarketing. Dies hat nicht nur Google schon mehrfach betont, auch zahlreiche Studien  zeigen das enorme Potential von Shopping Ads auf.

Gleichzeitig entwickelt sich Google Shopping zu einem der am besten funktionierenden Formate auf mobilen Geräten. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass Nutzer mehr und mehr mit dem Smartphone nach Produkten suchen.

google shopping mobile

Google reagiert auf diesen Trend und wird Google Shopping 2017 nicht nur in neuen Ländern starten, sondern auch viele zusätzliche Darstellungsformen anbieten. Ein Beispiel dafür sind Showcase Shopping Ads, die vor allem für generische Suchanfragen geeignet sind.

showcase-shopping-ads

Viele weitere neue Formate wie Shopping Ads in der Google Bildersuche oder auf YouTube unterstreichen die Bedeutung. Darüber hinaus weisen Local Inventory Ads großes Potential für Händler mit Offline-Stores auf.

Marcel Verhofnik dazu:

Die Bedeutung von Google Shopping nimmt weiter zu und die doppelte Präsenz durch Shopping Ads und Textanzeigen auf der Suchergebnisseite kann extreme Potentiale freisetzen.

marcel verhofnik 2

Marcel Verhofnik erwähnt des Weiteren, dass aber für eine saubere Aussteuerung von Kampagnen die Qualität der Daten (z.B. der Produktdatenfeed) essentiell ist. Shopping Kampagnen können schnell sehr komplex werden und das Gebotsmanagement kann Marketing Manager ebenso schnell überfordern. smec bietet deshalb mit Whoop! ein spezielles Tool für das Bid Management an.

Alle Inhalte finden sie hier zum Download in einem PDF:

Download

Erfolge gemeinsam feiern

Aber nicht wir wollten an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. Viel wichtiger sind uns unsere Kunden. Deswegen war es nach dem fachlichen Teil Zeit sich in gemütlicher Atmosphäre persönlich auszutauschen. Vor allem sehr beliebt: der hauseigene Wein unseres Online Marketing Managers Martin Kirchknopf. Wer hat schon den Luxus einen eigenen Winzer im Team zu haben?

martin kirchknopf

Online Marketing Manager und Winzer in einer Person: Martin Kirchknopf

Aber nicht nur für Freunde des guten Weins wurde gesorgt. Bekocht wurden unsere Gäste von Österreichs erstem skandinavisch-asiatischen Restaurant.

smec essen

 

Was sagen unsere Kunden?

Besonders hat uns gefreut das unsere Gäste diesen schönen Jahresausklang genauso genossen haben wie wir. Hier einige Stimmen:

Es waren wirklich sehr interessante und spannende Vorträge.

Alexander Stöger & Hans Peter Hasewend- WIFI Oberösterreich/Wien

wifi wien

 

Das war wirklich ein tolles Event. Nächstes Jahr bestimmt wieder!

Markus Österreicher – WEIN & CO

 

Der Vortrag war sehr spannend. Die Kombination von geballtem Fachwissen und einem freundschaftlichen Austausch passt einfach. Genau dafür steht für mich die smec!

Dominik Robotka – PBS Holding AG

logo-pbs-holding-ag.companybig

 

Ein Highlight 2017: Umzug in die Tabakfabrik Linz

Nach einem überaus erfolgreichen Jahr und einem personellen Wachstum von über 150% freuen wir uns alle auf das kommende Jahr. Besonderes Highlight wird der Umzug in die Tabakfabrik Linz – das neue Zentrum der Kreativwirtschaft im Herzen von Linz. Einen kleinen Ausblick wie es dort aussehen wird, gibt es in unten stehendem Video.

 

Wir sagen Danke und freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2017!

 

frohe weihnachten

 

 

Übrigens: die gesamte Bilderstrecke zu unserer Feier finden sie auf unsere Facebook Seite.

 

Am gestrigen Google Performance Summit wurden einige Neuerungen für AdWords- und Analytics-Kunden vorgestellt, z.B. ein neues Textanzeigenformat mit längeren Überschriften und Beschreibungen, Anzeigen in Google Maps, Responsive Display Ads und Updates für das neue Interface von Google AdWords. Die wichtigsten Updates haben wir hier für unsere Leser zusammengefasst:

Weiterlesen

Google löst seit Neuestem ein Problem, welches schon seit Beginn des Conversion-Trackings existiert. Bei Google AdWords wird eine Conversion (z.B. Verkauf, Lead, Newsletter-Anmeldung) immer der letzten gemessenen Klick-Interaktion zugewiesen. Das bedeutet, dass egal wie viele Keywords oder Kampagnen während der „Customer Journey“ beteiligt waren, der Wert einer verursachten Conversion immer der letzten Interaktion zugewiesen wird. Bald wird es möglich sein, verschiedene Attributionsmodelle auf gemessene Conversions anzuwenden und darauf aufbauend die Gebotssteuerung zu optimieren.

Weiterlesen

Willkommen zu unserer neuen Rubrik des E-Commerce und Online-Marketing round-up. Hier berichten wir regelmäßig über interessante Beiträge aus der Blogosphäre zu den Themen E-Commerce, Onlinemarketing, SEA und SEM.

Auch in den vergangenen Tagen gab es wieder viele interessante Blogposts und Artikel die wir hier kurz und knackig vorstellen wollen.

1. Save the date: Google AdWords Event mit Livestream

Das Google AdWords-Team hat für den 5. Mai 2015 ein Event angekündigt bei dem es um Neuigkeiten im AdWords Bereich gehen soll.
Die Schwerpunkte liegen dabei auf mobiler Nutzererfahrung, cross-device Messungen sowohl on- als auch offline und wie AdWords personalisiert und an eigene Bedürfnisse angepasst werden kann.
Dabei sein kann jeder, hier können sich Interessierte zu einem Livestream anmelden: AdWords Livestream 2015

2. “Content + Commerce”: Contentmarketing im E-Commerce

Storytelling und editorial content treffen auf Online-Shop: getelastic.com zeigt positive und negative Beispiele von Contentmarketing im Onlinehandel.

“Content + Commerce” is a hot trend, as more online retailers are creating editorial content, instructive and story-telling video, merchandised photographs that show products in context, and “lo-fi” content crafted specifically for social networks.

Link: http://www.getelastic.com/closing-the-gaps-in-the-content-commerce-trend/

3. Fakten über den SHEcommerce

65% aller Kunden die regelmäßig Online-Einläufe tätigen sind Frauen. Carpathia hat einen kurzen Beitrag mit dem Thema SHEcommerce veröffentlicht. Sehr interessante Fakten, wobei der Vergleich bzw. Unterschiede mit männlichen Kunden auch interssant wäre um eine ganzheitliche Strategie abbilden zu können.

Link: http://blog.carpathia.ch/2015/04/07/shecommerce-female-commerce-gendermarketing-und-e-commerce/

4. Mehr Konversionen durch Personalisierung

75 % der Verbraucher mögen es, wenn sie personalisierte Nachrichten und Angebote erhalten. Netzaktiv.de hat sich mit der Personalisierung in Online-Shops beschäftigt und kommt zu dem Ergebnis, dass eine ausführliche Personalisierung mit der richtigen Strategie ein wahrer Konversionsbooster sein kann.

Link: http://www.netzaktiv.de/personalisierung-im-online-shop-top-oder-flop/

5. Bid Management Tool Whoop! jetzt auch in Englisch

Zum Schluss ein kurzer Hinweis: Das Bid Management Tool Whoop! für automatisiertes Bid Management spricht auf seiner Website jetzt auch Englisch.

Link: http://shopping-ads.com/en/

whoop_webinarWhoop! Die Bid Management Innovation für Google Shopping Ads ist da! Whoop! bringt:

  • Kosteneinsparung – niedrigere CPCs
    Effizienz durch produktgenaue Aussteuerung
  • Zeit- und Ressourceneinsparungen
    Automatisierte Anzeigenerstellung und -optimierung
  • Predictive Bidding
    Tägliche Anpassung der CPCs auf Basis produktgenauer Umsatzprognosen
  • Optimierung im Longtail
    Frühzeitige Identifikation der Kostentreiber und Umsatzbringer im Produktsortiment

Am 19.2. stellen wir Ihnen in einem kostenlosen 15-Minuten-Talk Features, Funktionsweise und Anwendungsbeispiele vor. Zur Anmeldung geht’s hier!

Weitere Infos & Anmeldung zum 30-tägigen Free Trial auf shopping-ads.com!

Welche der sieben Punkte sind bereits in Ihrem AdWords-Account umgesetzt sind und wo können Sie noch Verbesserungspotential erkennen? In diesem Artikel gehen wir auf die unserer Meinung nach wichtigsten Punkte kurz ein und wollen einen Überblick bieten, welche Hebel Sie am besten in Ihren AdWords-Kampagnen nutzen können. In einer im neuen Jahr startenden Serie werden wir auf jeden Punkt detailliert eingehen.

1) Granularität

Granularität im AdWords-Account bedeutet, für jede relevante Suchanfrage eine passende Anzeige anzulegen, um für die Suchenden – also Ihre potentiellen Kunden – möglichst relevante Anzeigen schalten zu können. Screen Shot 2014-12-17 at 2.35.12 PMScreen Shot 2014-12-17 at 2.35.22 PM

 

 

 

 

 

 

Im linken Screenshot sehen Sie, dass die Suchanfrage „schwarze lederschuhe kaufen“ in keiner der erscheinenden Anzeigen 100% abgebildet ist – im rechten Screenshot sehen Sie zusätzlich eine beispielhafte Anzeige, die genau auf die getätigte Suchanfrage eingeht.  Der Suchende fühlt sich besser „abgeholt“ und wird mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf Ihre Anzeige klicken. Konkret umgesetzt lautet unsere Empfehlung: legen Sie einzelne Anzeigengruppen für jede Kategorie, jede Subkategorie, jedes Produkt und jede Suchfacette an.

2) Kampagnenstruktur

Die Kampagnenstruktur Ihres AdWords-Accounts sollte idealerweise die Struktur und den Aufbau Ihres Webshops nachbilden, zB geordnet nach Marken, Produktkategorien, Marke + Kategorie, Marke + Attribute, etc. Hier sehen Sie Auszüge aus einer beispielhaften Struktur für einen Elektronikhändler:

Screen Shot 2014-12-22 at 11.24.00 AM

Screen Shot 2014-12-22 at 1.52.18 PM

3) Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor  fungiert bei der Ermittlung des Anzeigenranges (Ad Rank) als Multiplikator auf das vom Werbenden abgegebene CPC-Gebot. Qualitativ hochwertige Anzeigen können also zu besseren Anzeigenpositionen und niedrigeren Klickpreisen führen. In die Berechnung des Qualitätsfaktors fließen RelevanzLandingpage und Klickrate (CTR) ein. Durch möglichst gute Qualitätsfaktoren kann man sich also in der schlussendlichen Anzeigenpositionierung auch vor Konkurrenten positionieren, auch wenn diese möglicherweise höhere Gebote abgegeben haben.

Screen Shot 2014-12-22 at 11.48.27 AM

Positiver Einfluss auf den Qualitätsfaktor: auf die Suchanfrage abgestimmte Anzeige + Landingpage

4) Anzeigenerweiterungen

Anzeigenerweiterungen (zB Callout-Extensions oder Enhanced Sitelinks) sind eine gute Möglichkeit, Text Ads mit weiteren Infos und Links „aufzupeppen“. Google bietet hier mittlerweile einige unterschiedliche Arten an, wie Sie dem nächsten Bild entnehmen können:

Screen Shot 2014-12-18 at 9.42.20 AM

Beispiele für unterschiedliche Anzeigenerweiterungen

Warum Anzeigenerweiterungen aber tatsächlich so wesentlich sind: sie spielen mittlerweile neben dem Qualitätsfaktor und dem CPC-Gebot auch eine RolleScreen Shot 2014-12-17 at 5.07.30 PM in der Berechnung der Anzeigenposition. Sind zwei Anzeigen vom Gebot und Qualitätsfaktor gleich, entscheidet Google mittels der Anzeigenerweiterungen, welche Anzeige schlussendlich höher gereiht wird.

5) Bidmanagement

Beim Bidmanagement geht es um die Anpassung von CPC-Geboten nach bestimmten Kriterien. Im AdWords-Account selbst gibt es die Möglichkeit, über „automatisierte Regeln“ auch die maximalen CPC-Gebote ändern zu lassen, wenn bestimmte Kriterien eintreten, zB die Senkung von Geboten wenn der Ziel-CPA überschritten wird. Zusätzlich zur rein manuellen Variante und der von Google angebotenen Regelerstellung gibt es diverse Drittanbieter, die eigene Bidmanagement Tools zur Verfügung stellen. Automatisiertes Bidmanagement macht vor allem bei großen Accounts Sinn, weil die manuelle Arbeit sonst überhand nehmen würde, ist aber teilweise v.a. bei Longtail-Keywords mit Vorsicht zu genießen, wenn zu wenige Performancedaten vorhanden sind, um aussagekräftige Gebote automatisiert zu erstellen.

Screen Shot 2014-12-22 at 1.09.12 PM

Bidmanagement im Google AdWords Account

6) Zeitliche Aussteuerung

Zeitliche Aussteuerung macht vor allem dann Sinn, wenn Sie feststellen, dass zB bestimmte Wochentage oder bestimmte Uhrzeiten signifikant bessere bzw. schlechtere Conversion Rates aufweisen. Wann kaufen potentielle Kunden wirklich und wann informieren sie sich nur? Für viele Retailer ist zB der Sonntag historisch ein conversionstarker Tag. Für conversionschwache Tage oder Uhrzeiten kann man als Konsequenz die CPC-Gebote senken bzw. vice versa zu conversionstarken Zeiten die CPC-Gebote erhöhen.

7) Geografische Aussteuerung

Selbiges gilt für die geografische Aussteuerung Ihrer AdWords-Kampagnen. Hier kann man bewusst entscheiden, in welchen Regionen es sich auszahlt, mit AdWords aktiv zu sein. Beispiel: Sie haben in gewissen Bundesländern einen doppelt so hohen CPA wie in anderen. Eine Entscheidung kann hier sein, das Budget auf rentablere Bundesländer zu fokussieren und Gebote in gewissen Regionen zu senken.

Screen Shot 2014-12-22 at 1.27.43 PM

Geografische Aussteuerung

Ein lateinisches Sprichwort lautet „Hic Rhodos hic salta“. Im übertragenen Sinne bedeutet es: „Zeige hier was du wirklich kannst“. Dieses Zitat hat auch in der heutigen E-Commerce Welt noch seine Gültigkeit, denn mit den neuen Interaktionsanzeigen von Google kann man durch Imagevideos, Produktvideos und interaktive Katalogformate seiner Zielgruppe genau zeigen, was man „kann“.

Was sind Interaktionsanzeigen?

  • Interaktionsanzeigen werden in Form von Videos oder Produktkatalogen im Google Display Netzwerk ausgespielt
  • Man kann die Ausspielung mit Hilfe von Placements, Themen und Retargeting steuern
  • Sie bezahlen per Engagement (CPE). Erst wenn der Kunde mit der Anzeige interagiert, wird der CPE abgerechnet

Was bringen mir die Interaktionsanzeigen?

  • Die Markenbotschaft kann einfach ins gesamte Google Display Netzwerk getragen werden
  • Dadurch, dass der potentielle Kunde mit der Anzeige interagiert, wird diese noch attraktiver
  • Die Zielgruppenansprache kann durch die Interaktionsanzeigen beispielsweise von Youtube auf das Google Disyplay Netzwerk ausgeweitet werden

Welche Möglichkeiten habe ich als Werbender mit einem Google Adwords Account?

Hover-to-play

Hover-to-Play-Anzeigen werden auch „Anzeigen mit Mouseover-Wiedergabe“ bezeichnet. Nach einer mindestens zwei Sekunden andauernden Interaktion des potentiellen Kunden mit der Anzeige (Mouseover) startet ein Countdown. Erst wenn dieser abgelaufen ist und das Video startet, zahlt der Werbende für die Interaktion.

 

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=132)

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=132)

 

 

 

 

 

 

 

o   Standbild am Ende und am Anfang der Vorführung

o   Aufmerksamkeit durch bewegte Bilder

o   Zwei Sekunden bis zur Interaktion

Video in a Lightbox

Die Lightbox-Anzeigen starten als In-Page-Anzeige, die nach einem Mouseover von zwei Sekunden vergrößert wird.

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=93)

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=93)

o   Automatische Vergrößerung

o   Auswahl an verschiedenen Videos auf der Seite

o   Einfaches Stoppen des Videos

Catalog in a Lightbox 

Auch der Katalog beginnt als In-Page-Anzeige und wird nach zwei Sekunden auf Lightbox Format mit Katalogfunktion maximiert.

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=130)

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=130)

o   Vorteile eines Offlinemediums online nutzen

o   Direkte Verlinkung zur Produktseite

o   Katalogseiten-Tracking

 

Mein Tipp:

o   Lightbox oder Hover-to-play Videos sollten keine längere Videospielzeit als 30 Sekunden haben

o   Am Ende des Videos stellt ein Call To Action Button eine direkte Verbindung zum Shop dar, diese Chance sollte genutzt werden

 

newsletter-txtadvsPLA_blogProduct Listing Ads haben herkömmliche Textanzeigen an Profitabilität mittlerweile überholt. Besonders für Retailer stellen sich folgende Fragen: „Muss man seine AdWords-Strategie ändern? Wie sinnvoll ist es, Produkte noch über Text Ads zu bewerben, wenn PLAs doch eigentlich günstiger und oft umsatzstärker sind? Gibt es Synergieeffekte, die sich aus der Anwendung ergeben können?“

In unserem kostenlosen Experten-Webinar am 8.5. 2014 erfahren Sie,

  • wie sich die Performance von Text Ads im Vergleich zu Product Listing Ads entwickelt hat
  • welche Synergien sich aus der Nutzung von Google AdWords Text Ads & PLAs ergeben
  • wie aus PLA Suchanfrageberichten hochrentable Keywords extrahiert werden
  • wie die so gewonnenen Keywords und Insights für Textanzeigen massiven Mehrwert generieren
  • welche Änderungen die für August angekündigte Umstellung auf Shopping Campaigns mit sich bringt

Im Anschluss an das Webinar beantworten unsere E-Commerce-Experten gerne alle auftauchenden Fragen.

Zur Anmeldung geht’s hier.

Details auf einen Blick:
Datum | 08. 05. 2014 um 14 Uhr
Dauer | ca. 30 Minuten, im Anschluss Q&A
Ort | Das Webinar findet online statt.
Speaker | Hüseyin Gürbey