Am 14. März 2017 richtet sich der Blick der gesamten Online-Marketing-Welt auf München: Der deutsche Suchmarketing Preis SEMY wird verliehen. Die besten Marketing-Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum kommen zusammen, um herausragende Leistungen in den Bereichen SEO, SEA und Online Marketing zu ehren. Dabei ist in der hochkarätigen Jury das who-is-who der deutsprachigen Online Marketing Szene vertreten. Von Mario Fischer (Herausgeber Website Boosting) und Martin Röttgerding (Head of SEA bei Bloofusion) bis hin zu Bastian Grimm (President Organic Search bei Peak Ace) oder Christoph Baur (Geschäftsführer Bits & Passion).

semy award 2017

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Viel wurde in den letzten Wochen und Monaten über die Entscheidung von Windows diskutiert, Bing als vordefinierte Suchmaschine in das neue Betriebssystem zu übernehmen. Dieser Schritt führte dazu, dass Bing nun auch für Werbetreibende an Interesse gewinnt, da auch hier ein zahlungskräftiges Klientel nur darauf wartet, abgeholt zu werden.

Bing Ads – dank Windows auf dem Erfolgskurs

Beispiel für eine Suchanfrage auf Bing

Klammert man das reine Suchvolumen und den monatlichen Ad Spend aus der Betrachtung aus, so findet man trotz allem einige Unterschiede zwischen diesen beiden Anbietern. Alles beginnt bereits bei der Zielgruppe: Bing ist bei Windows und somit auch im Internet Explorer als Suchmaschine voreingestellt. Kaum verwunderlich also, dass 87% der Bing-User auch genau diesen Browser verwenden.

Werben auf Bing

Trotz aller Unterschiede zwischen Bing und Google gibt es doch eine Gemeinsamkeit, nämlich dass beide sehr interessante Kanäle für eine ausgewogene Online-Marketing-Strategie sind. Google hat hier selbstverständlich den Vorteil des viel größeren Suchvolumens, jedoch zeichnet sich Bing im Moment noch durch eine viel geringere Anzahl an Konkurrenten und als Folge dessen auch durch niedrigere Klickpreise und höhere Conversionraten aus. So zeigen beispielsweise amerikanische Studien, dass der industrieübergreifende Durchschnitts-CPC bei $1,83 liegt, während man für den gleichen Klick auf Bing nur $1,07 bezahlen muss.

Sollte man sich nun also entscheiden, auf Bing werben zu wollen, so ist nun ein guter Zeitpunkt dafür, da man auf vielen Sektoren noch den First-Mover-Vorteil genießen kann. Es ist anzunehmen, dass sich auch hier die Dichte an Konkurrenten in den nächsten Monaten und Jahren erhöhen wird.

Kampagnenimport möglich

Ein großer Vorteil für Werbende ist, dass bereits bestehende Google-AdWords-Kampagnen relativ problemlos in Bing importiert werden können. So können Targeting-Kriterien, Tagesbudgets und auch Klickpreise einfach übernommen werden. Ein großer Nachteil für alle Mac-User ist aber, dass der Bing-Editor, der das Bearbeiten der Anzeigen im Offline-Zustand ermöglicht, nur für Windows zugänglich ist, somit muss man als MAC-User alles im Interface bearbeiten.

Bing Ads – dank Windows auf dem Erfolgskurs2

Bing Ads Interface – dem Google AdWords Interface nicht unähnlich

Dieses Interface ist jenem von Google AdWords sehr ähnlich und ist daher auch sehr einfach zu erlernen.

Sicherlich eine neue interessante Art des Suchmaschinenmarketings – und ein wenig Konkurrenz wird Google hier sicherlich auch nicht schaden.

Willkommen zu unserer neuen Rubrik des E-Commerce und Online-Marketing round-up. Hier berichten wir regelmäßig über interessante Beiträge aus der Blogosphäre zu den Themen E-Commerce, Onlinemarketing, SEA und SEM.

Auch in den vergangenen Tagen gab es wieder viele interessante Blogposts und Artikel die wir hier kurz und knackig vorstellen wollen.

1. Save the date: Google AdWords Event mit Livestream

Das Google AdWords-Team hat für den 5. Mai 2015 ein Event angekündigt bei dem es um Neuigkeiten im AdWords Bereich gehen soll.
Die Schwerpunkte liegen dabei auf mobiler Nutzererfahrung, cross-device Messungen sowohl on- als auch offline und wie AdWords personalisiert und an eigene Bedürfnisse angepasst werden kann.
Dabei sein kann jeder, hier können sich Interessierte zu einem Livestream anmelden: AdWords Livestream 2015

2. “Content + Commerce”: Contentmarketing im E-Commerce

Storytelling und editorial content treffen auf Online-Shop: getelastic.com zeigt positive und negative Beispiele von Contentmarketing im Onlinehandel.

“Content + Commerce” is a hot trend, as more online retailers are creating editorial content, instructive and story-telling video, merchandised photographs that show products in context, and “lo-fi” content crafted specifically for social networks.

Link: http://www.getelastic.com/closing-the-gaps-in-the-content-commerce-trend/

3. Fakten über den SHEcommerce

65% aller Kunden die regelmäßig Online-Einläufe tätigen sind Frauen. Carpathia hat einen kurzen Beitrag mit dem Thema SHEcommerce veröffentlicht. Sehr interessante Fakten, wobei der Vergleich bzw. Unterschiede mit männlichen Kunden auch interssant wäre um eine ganzheitliche Strategie abbilden zu können.

Link: http://blog.carpathia.ch/2015/04/07/shecommerce-female-commerce-gendermarketing-und-e-commerce/

4. Mehr Konversionen durch Personalisierung

75 % der Verbraucher mögen es, wenn sie personalisierte Nachrichten und Angebote erhalten. Netzaktiv.de hat sich mit der Personalisierung in Online-Shops beschäftigt und kommt zu dem Ergebnis, dass eine ausführliche Personalisierung mit der richtigen Strategie ein wahrer Konversionsbooster sein kann.

Link: http://www.netzaktiv.de/personalisierung-im-online-shop-top-oder-flop/

5. Bid Management Tool Whoop! jetzt auch in Englisch

Zum Schluss ein kurzer Hinweis: Das Bid Management Tool Whoop! für automatisiertes Bid Management spricht auf seiner Website jetzt auch Englisch.

Link: http://shopping-ads.com/en/

Auch smec war auf der SMX 2015 in München und hat sich über aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich Suchmaschinenmarketing schlau gemacht. Ein Trend wurde besonders deutlich: Google Shopping und die damit verbundenen Shopping Ads ein mittlerweile unverzichtbares Werkzeug für jeden Onlinehändler ist.

Laut einer aktuellen Statista Studie, bei der nach der Sichtbarkeit von Google Shopping Anzeigen gefragt wurde, sind 69% aller Befragten Google Shopping Anzeigen schon einmal aufgefallen. Die Klicks auf PLAs im vierten Quartal 2014 im US-Retail Business sind sogar im Vergleich zum Vorjahr um 51% gewachsen. Und dies bei sinkendem CPC.

Oliver Zenglein hat in seinem Vortrag auf der SMX eine Checkliste für den optimalen Umgang mit Google Shopping erstellt, hier kurz und bündig 4 wichtige Punkte:

  1. Hochwertigen Feed erstellen
  2. Kampagnen richtig strukturieren
  3. Aktionsplanung integrieren
  4. Gebote setzen und optimieren
Google Shopping Checkliste

Google Shopping Checkliste von Oliver Zenglein (Quelle: SMX 2015 / Oliver Zenglein)

Sowohl der Produktfeed als auch eine gute Kampagnenstruktur sind essentielle Bausteine für eine erfolgreiche Kampagnenplanung.

Oliver Zenglein führt einen weiteren interessanten Punkt an: Anzeigen, in denen ein Markenname enthalten ist, werden öfter ausgeliefert. Dies ist besonders in Bezug auf den immer größer werdenden Longtail relevant.

Saisonalität bei Shopping Kampagnen

Jeder Onlinehändler und Marketing Manager weiß um die Wichtigkeit von saisonalen Ereignissen und Anlässen. Um diese Saisonalität auch in Google Shopping umzusetzen, kann man mittels Custom Labels Produkte einer Kampagne nach eigenen Kategorien unterteilen. Dies vereinfacht den Umgang bei saisonalen und zeitlich begrenzten Aktionen. Da diese oftmals sogar nur auf wenige Tage begrenzt sind (z.B. Mutter- oder Vatertagsaktionen), würde eine komplett eigene Kampagnenstruktur weder zeitlich noch ressourcentechnisch Sinn ergeben.

Google Shopping custom labels screenshot

Custom Labels sehen unspektakulär aus sind aber ein praktisches Mittel für befristete Aktionen

Insgesamt können fünf Labels vergeben werden, denen bestimmte Werte zugeordnet werden können. Diese Werte werden dann bei Geboten und Shopping-Kampagnen verwendet.

Google Shopping führt Bewertungen auch in Europa ein

Auch Bewertungsmetriken werden bei Google Shopping immer relevanter. 50% aller Nutzer sehen Bewertungen als wichtig bei ihrer Kaufentscheidung an. Bewertungen bei Google Shopping waren bis vor kurzem nur in den USA verfügbar. Wenige Tage nach der SMX 2015 hat Google allerdings bekannt gegeben diese nun auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien einzuführen. Um Bewertungen automatisiert und effizient mit dem Google Shopping Konto zu verbinden ist es zur Zeit empfehlenswert, Bewertungs-Aggregatoren von Drittanbietern zu nutzen.

Google bietet Bewertungen nun auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien an

Google bietet Bewertungen nun auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien an

Gebote richtig setzen und optimieren

Der letzte Punkt von Oliver Zengleins Checkliste befasst sich mit Gebotsoptimierungen bzw. Gebotsanpassungen. Dabei wird wieder einmal deutlich, wie wichtig regelmäßige Anpassungen sind. Neben zahlreichen Tipps und Tricks zur Gebotsoptimierung stellt Oliver Zenglein in seinem Vortrag auch fest, wie wichtig unterstützende Werkzeuge bei der Gebotsanpassung sind. Auch hier gilt wieder: Je größer das Sortiment, desto schwieriger ist es, manuell Gebote anzupassen. 

Ist der CPC doch Rocket-Science?

smecie Christian Scharmüller beschrieb in seinem Vortrag „Next Level Longtail Optimierung – Bid Management für Shopping Ads“ mittels einer Analogie, welche Faktoren in die Setzung des optimalen CPC einfließen können: Bei einer Immobilie ist der Mietpreis u.a. davon abhängig, in welchem Stockwerk sich die Wohnung befindet, ob ein Parkplatz vorhanden ist, etc.

CPC Analogie

Analogie Mietpreis

Übertragen auf Produkte eines Online-Shops haben Produktfeatures wie Marke, Farbe oder auch die Größe einen Einfluss auf die Produktleistung, die wiederum zur Optimierung der CPCs herangezogen werden können.

Eine kurze Zusammenfassung des spannenden Talks von Christian gibt es auch als Video.

Weitere Infos zum Thema Bid Management Tools, CPC und KUR finden Interessierte auch unter www.shopping-ads.com oder hier im Blog.

Viele weitere Impressionen von der diesjährigen SMX sind auch auf Twitter und Facebook zu finden.

Auch Amazon ist mittlerweile auf den PPC-Zug aufgesprungen: Product Ads machen es Retailern möglich, qualitativ hochwertigen Traffic von Amazon in den eigenen Webshop zu leiten. Product Ads scheinen neben Produktdetailseiten auch in den Suchergebnissen und sogar im Einkaufswagenfeld auf.

Besonders wertvoll ist dieser Service für Verkäufer, die bereits über einen eigenen Webshop verfügen und somit nicht unbedingt auf die Verkaufsabwicklung über Amazon angewiesen sind. Amazon bietet hier die Möglichkeit, jene User anzusprechen, die für den Einkauf im Internet fast ausschließlich Amazon verwenden.

Amazon Product Ads

Beispiel für eine Produktanzeige auf Amazon

Amazon Product Ads sind immer mit dem Zusatz „Erhältlich auf externer Webseite“ versehen, was auch schon den größten Unterschied zwischen Product Ads und herkömmlichen Produktlistungen auf Amazon ausmacht. Der User verlässt beim Klick auf eine solche Anzeige die Site von Amazon und wird in den Webshop des Anbieters weitergeleitet. Für diesen Service verlangt Amazon eine Cost-per-Click-Gebühr, hier gibt es anders als bei Google aber einen Mindestbetrag. Dieser richtet sich nach Produktart und –preis. Für die Kategorie Spielzeug beispielsweise gibt es eine Staffelung: Produkte, die zwischen 1 Cent und 15 Euro kosten verlangen einen Mindestklickpreis von 19 Cent, zwischen 15,01 und 30 Euro sind es 27 Cent, bei teureren Produkten wird ein Mindestklickpreis von 41 Cent verrechnet. Trotzdem pendelt sich der durchschnittliche Cost-per-Click in etwa auf dem Niveau von Google Shopping Ads ein.

Amazon Product Ads auch bei kleineren Budgets empfehlenswert

Bedingt durch Amazons Popularität ist es bereits bei kleineren Sortimenten von etwa 500 Produkten möglich, bis zu 650.000 Impressionen pro Woche zu erzeugen – besonders interessant auch aus dem Blickwinkel der Markenstärkung. Bezahlt wird jedoch nur bei einem Klick auf eine solche Anzeige. Im Vergleich zu den Klickraten sind die Conversion Rates mit etwa 2% als sehr gut einzuschätzen und auf Grund relativ niedriger Klickpreise auch durchaus rentabel – man kann also auch mit einem kleineren Budget bereits einen guten Return on Investment erwirtschaften!

Die zu bewerbenden Kategorien sind vielfältig, von Beautyartikeln über Computer & Zubehör bis hin zu Lebensmitteln. Amazon bietet diesen Service bisher in den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland an.

Wie kann ich Amazon Product Ads nutzen?

Nach dem Erstellen eines Verkäuferkontos gibt es für den Werbenden die Möglichkeit, seinen Produktkatalog mittels FTP oder manuell hochzuladen. Anhand der übermittelten Daten erstellt Amazon die Anzeigen, im Anschluss muss man nur noch ein Tagesbudget festlegen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Amazon Ads empfehlen sich vor allem als Ergänzung zu Google Shopping Ads, da diese beiden Plattformen gerade für Produktrecherche am häufigsten genutzt werden und man so seinen potenziellen Kundenstamm vergrößern kann. Außerdem eignet sich der zur Erstellung von Shopping Ads benötigte Datenfeed auch zur Erstellung von Amazon Product Ads.

Für nähere Informationen zu dieser spannenden Neuerung bei Amazon empfehlen wir die entsprechende Service-Seite: (http://services.amazon.de/programme/produktanzeigen/wie-es-funktioniert.html) oder auch die direkte Kontaktaufnahme mit Smarter Ecommerce.

Am 9. und 10. April geht es in Deutschland wieder zur Sache – die SMX München, die deutsche Version der international etablierten Konferenzreihe Search Marketing Expo findet zum mittlerweile fünften Mal statt.

Worum geht’s?

Die zweitägige SMX richtet sich — wie der Name bereits vermuten lässt — primär an Experten und Manager aus dem Bereich Such- und Online-Marketing, bietet aber auch mit einigen Einsteigervorträgen Anfängern die Möglichkeit, etwas SEA- und SEO-Luft zu schnuppern. Die Riege der Vortragenden kann auch heuer wieder mit international bekannten SEM-Experten aufwarten. Besondere Vorfreude herrscht in unseren Reihen auf den Keynote-Speaker und „search engine guru“ Danny Sullivan, der die Konferenz mit Antworten auf die Frage „What’s new in search?“ einleiten wird. Und auf Brad Geddes, Autor des Buches Advanced Google AdWords. Und, und, und…

Hear smec speak!

Auch unser Geschäftsführer Jan Radanitsch wird dieses Mal als Referent mit dabei sein und gemeinsam mit Wien Ticket Geschäftsführer Matthäus Zelenka im Rahmen eines Panels zum Thema SEA/AdWords-Automatisierung Einblicke in die Erfolgsgeschichte von Wien Ticket geben.

Als kleine Einstimmung ein TEDx Talk vom diesjährigen SMX-Keynote-Speaker Danny Sullivan. Wer sich einen grauen und eindeutig zu kalten Aprilnachmittag etwas versüßen will, ist hier sicherlich gut aufgehoben. Enjoy!

Nun jährt sich die SEOkomm bereits zum dritten Mal und auch heuer tragen wieder unzählige Experten aus den Bereichen Webmarketing, Suchmaschinen-Optimierung und Suchmaschinen-Advertising zu einem sensationellen Wissens-Event bei.
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AdWords LogoMittlerweile nutzen weltweit mehr als 2 Milliarden Menschen das Internet (Quelle: Internetworldstats.com, Dezember 2011) die ca. 1.4 Millionen Suchanfragen pro Minute durchführen. Ungefähr 80 Prozent der Desktop Internet User und sogar 90 Prozent der Mobile / Tablet Internet User verwenden dafür Google (Quelle: netmarketshare.com, März 2012). Insgesamt ergibt dies ca. 1.7 Milliarden Suchanfragen die pro Tag in Google eingetippt werden. Da hinter jeder Suchanfrage ein Bedürfnis steht, ist es für Unternehmen umso wichtiger, bei für sie relevanten Suchbegriffen unter den Top-Suchergebnissen zu stehen.  Das ist der Punkt an dem Google AdWords ansetzt.

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