What is Orbiter?

Inspired by our hometown hero, the forward-thinking astronomer Johannes Kepler, we produced Orbiter PPC Data Visualizations to offer you sweeping yet highly-detailed views of your Google AdWords campaigns. Picturing data is tough. Orbiter enables you to take a global view of your KPIs for Shopping and Text Ads—a better, easier way to understand and improve your campaigns. The results are also highly presentable as live infographics to share your AdWords victories.

  • Quickly identify strategic misfires and areas for improvement
  • Highlight emerging trends and gather actionable insights
  • Understand and describe the relationship between operations and performance
  • Interact with data for immediate feedback and learning

Like a satellite clustered with lenses and instruments, Orbiter will continually add new visualization tools, all for free.

Orbiter PPC Data Visualizations Screen Capture

Don’t miss weak spots in your AdWords performance—see what your data looks like.

Why is Orbiter so important?

Too often there is a wide disconnect between the way information is made available to us and the ability of our brains to process that information. Simply put, humans have not evolved to easily make mental pictures of 1000-row spreadsheets. Orbiter augments your campaign comprehension by bringing buried or complex data to the surface and producing digestible, informative data visualizations.

Information can be dispersed across multiple screens or tables, nested hierarchically, chopped up by time periods, or all of the above. This convoluted reality makes it challenging or even impossible to get a cohesive, unified picture of what the data can tell us. Meanwhile, our brains are powerfully optimized for processing visual input, with incredible pattern detection capabilities and a high sensitivity to changes in color, contrast, size, and shape. Don’t waste that power: Orbiter plays to your human strengths by delivering visually-nourishing overviews of critical KPIs.

How do I get started?

Launching Orbiter is easy. Just visit Orbiter and click the “Step into Orbit” button, and you will be prompted to connect your Google AdWords account. No downloads, no hassle. Once you’ve chosen which data you want to visualize, Orbiter will load and you can then switch between Orbiter’s lenses to examine different dimensions of your AdWords data. Each tool can be calibrated according to your needs, and a built-in walkthrough guides you through all these functions. If you need more help or just want to share feedback, you can reach us with the contact buttons or email us directly at orbiter@smarter-ecommerce.com.

 

Launch Orbiter

Or play with this sandbox data to learn more.

Audience based targeting is becoming one of 2017’s most used PPC buzzwords (seemingly topped only by machine learning). Similiar audiences for search, which has just recently moved out of beta, lets you create lists of users that share similar interests and online search behavior based on your defined remarketing lists (RLSA). It works for both Text Ads and Shopping Ads.

We tested it in the office & industral supplies segment and are ready to share some insights with you.

Similar audiences as an addition to remarketing as we know it

As a sort of addition to classical remarketing as we know it, AdWords now offers the ability to reach new potential customers through “Similar Audiences” for search campaigns. Based on defined remarketing target groups, or RLSA, Google identifies and indicates other similar users as potential customers. Google determines characteristics and attributes that can indicate similar audiences, including shared interests and online search behavior. As Google puts it: „AdWords looks at the search activity in a short time frame around when visitors are added to your remarketing list . . . Based on this information, the system automatically finds new potential customers whose search behavior is similar to that of people in your remarketing list.“ Useful to know: similar audiences can only be created from remarketing lists with at least 1,000 cookies.

Weiterlesen

Ein kürzlich veröffentlichter Artikel über ein Gerichtsurteil betreffend Google AdWords (http://t3n.de/news/google-adwords-urteil-811290/#article) sorgt für Aufregung. Die Inhalte sind jedoch äußerst missverständlich formuliert. Die Werbung auf Namen von Wettbewerbern – also die Nutzung von Markennamen (von Mitbewerbern) als Keyword im AdWords-Account – ist nämlich weiterhin weiterhin nicht verboten. Wir haben den Juristen unseres Vertrauens Dr. Axel Anderl um seine Stellungnahme gebeten:

Neues Urteil des OLG Schleswig-Holstein zu Google AdWords

Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein hatte jüngst in einem Verfahren zweier Mitbewerber die Nutzung von Google AdWords zu beurteilen. Die (noch nicht im Volltext vorliegende) Entscheidung vom 22.3.2017 (Az. 6 U 29/15) beleuchtet weitere Aspekte für die rechtmäßige Ausgestaltung von AdWords-Kampagnen:

In der Rechtsprechung ist die Zulässigkeit der Nutzung fremder Marken als AdWords nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und einem auf und ab der Judikatur mittlerweile grundsätzlich anerkannt. Dies solange dabei beim Publikum keine Verwechslungsgefahr entsteht und – bei bekannten Marken – keine Verwässerung oder Verunglimpfung herbeigeführt wird oder die Funktionen der benutzten Marke beeinträchtigt werden. Auch bei bekannten Marken liegt ein Eingriff durch AdWords daher nur ausnahmsweise vor: Werden nämlich bloß Alternativen (und keine Nachahmungen) zu den Waren oder Dienstleistungen des Markeninhabers angeboten, fällt dies nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung bloß unter einen gesunden und lauteren Wettbewerb (EuGH C-323/09).

Die Krux: automatische Ergänzung durch Keyword-Platzhalter

Für das vorliegende Urteil hatte das OLG Schleswig-Holstein nun folgenden Sachverhalt zu beurteilen: Bei Eingabe der Marke des Klägers („W… C… T…“) erschien bei Google eine Anzeige des Beklagten. Diese war mit den Worten „Anzeigen zu W… C… T…“ überschrieben. Dadurch bestand nach Ansicht des OLG Schleswig-Holstein beim angesprochenen Publikum eine Verwechslungsgefahr. Die Krux an der Sache: Die Überschrift war jedoch nicht vom Beklagten veranlasst, sondern wurde von der Suchmaschine automatisch ergänzt. Das Gericht hatte nun zu beurteilen, ob der Markeninhaber deswegen (dennoch) einen Unterlassungsanspruch gegen den Beklagten hat.

Das OLG Schleswig-Holstein bejahte diesen Anspruch des Klägers und argumentiert, dass der Beklagte die Marke des Klägers in dem Moment kennzeichenmäßig genutzt habe, als er trotz der Kenntnis der inkriminierten Überschrift nicht eingeschritten ist.

Die Ausgestaltung der Anzeige ist entscheidend

Die Entscheidung unterstreicht die ständige Rechtsprechung, dass bei der Beurteilung von AdWords-Anzeigen insbesondere die Ausgestaltung der Anzeige und weniger das Keyword selbst ausschlaggebend ist. Der Werbende muss sich – bei Kenntnis der Umstände – aber nicht nur den eigenen Text, sondern auch etwaige automatisch generierte Überschriften sowie automatische Nutzungen fremder Kennzeichen (catch all Funktionen als Verstoß gegen § 1 UWG – OGH 4 Ob 131/05a) zurechnen lassen. Dies ist auch deshalb relevant, als die Haftung von Suchmaschinenbetreibern für AdWords-Kampagnen in der Google-France-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ausgehöhlt wurde (EuGH C-236/08 bis C-238/08). Nach dieser Entscheidung benutzt die Suchmaschine die Keywörter – anders als der Werbende – nicht markenmäßig. Zudem komme eine Haftung nach der E-Commerce-Richtlinie nur in Frage, wenn die Suchmaschine selbst eine aktive Rolle eingenommen oder die rechtswidrigen Inhalte nach Kenntnis der Rechtswidrigkeit nicht unverzüglich gesperrt hat. Nach der Entscheidung des OLG Schleswig-Holstein steht dem Markeninhaber aber unter gewissen Umständen ein alternativer Anspruch gegen den Schalter der Anzeige zu.

Allerdings scheint die vorliegende Entscheidung im Widerspruch mit einer früheren Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 23.4.2013 (Az. 20 U 159/12) zu stehen. Dort hatte das Gericht noch entschieden, dass die Überschrift „Anzeigen zu …“ nur das widergibt, was tatsächlich passiert, nämlich dass Werbungen zum Suchbegriff dargestellt werden. Es bestehe daher keine Verwechslungsgefahr. Endgültige Klärung kann daher nur eine Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs oder des EuGH bringen.

Im Ergebnis ist weiterhin die konkrete Ausgestaltung der Werbung und nicht bloß der Umstand der Werbung mit einer fremden Marke entscheidungswesentlich.

Werbende sollten bei Kenntnis der Verwechslungsgefahr ihrer eigenen Werbung aber auch dann aktiv einschreiten, wenn der Umstand der Verwechslungsgefahr nicht selbst hervorgerufen wurde, sondern Dritte – insbesondere der Suchmaschinenbetreiber – dafür verantwortlich sind.

Eine österreichische Entscheidung zu einem vergleichbaren Sachverhalt existiert – soweit ersichtlich – bislang nicht. Damit bleibt bloß die Möglichkeit der Orientierung an den deutschen, zum konkreten Thema aber widersprüchlichen, Leitentscheidungen. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte daher die konkreten mit Suchworten ausgelösten Anzeigen von Zeit zu Zeit prüfen und gegebenenfalls mögliche kritische Themen proaktiv aus der Welt schaffen.

Axel Anderl/Bernhard Heinzl

Dr. Axel Anderl, LL.M. (IT-Law) ist Partner bei DORDA Rechtsanwälte und Leiter des IP/IT-Desks; Mag. Bernhard Heinzl LL.M. (Cambridge) ist Associate in seinem Team.

tl;dr

  • Dynamic Search Ads (DSA) werden durch den Abgleich von Ihren bei Google indizierten Shop-Seiten erstellt. Die Seite des Werbenden wird dabei nach passenden Inhalten durchsucht, die mit der gestellten Suchanfrage verbunden werden können.
  • Sie sollen primär jene Suchanfragen bedienen, die mit Keywords aus „klassischen“ Search Campaigns nicht abgedeckt werden.
  • Google hat Updates im Rahmen von DSA vorgestellt – u.a. wird das Expanded Format, das für Textanzeigen bereits Anwendung findet, auch für DSA ausgerollt.
  • Neben der Vorteile weisen Dynamic Search Ads  Restriktionen auf, die man als Werbender beachten sollte – speziell als inventargetriebener Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen (zB Online-Shops, Reiseanbieter o.ä.)

Dynamic Search Ads generieren Anzeigen auf Basis von Website-Inhalten

Dynamic Search Ads arbeiten anders als herkömmliche Text Ads nicht mit Keywords, sondern matchen gestellte Suchanfragen mit Inhalten von Websites. Durch den Abgleich von Suchanfrage und indizierten Websites von Werbenden, werden die Headline, Landing Page und Display URL dynamisch generiert.

Warum Dynamic Search Ads?

  • DSAs sind simpel aufzusetzen, es müssen keine Keywords hinterlegt werden
  • Search Queries, die möglicherweise nicht von bereits in Text Ad Campaigns vorhandenen Keywords abgedeckt werden, können durch DSAs abgedeckt werden.
  • Sie eignen sich demnach auch als potentielle Keyword-Ressource für Search Campaigns.

Neuerungen: Expanded Format und Page Feeds

Google hat vor einigen Tagen  Neuerungen für DSAs vorgestellt. Unter anderem wird das bereits von Text und Display Ads bekannte Expanded Format nun auch für DSAs ausgerollt.

Expanded Format for DSAs. Quelle: https://adwords.googleblog.com/2017/03/dynamic-search-ads-are-now-more.html

 

Page Feeds
Page feeds give you additional control over your DSA campaigns to ensure only relevant products and services are shown to your customers.“ Über Page Feeds lässt sich steuern, welche Landing Pages für eine DSA Kampagne herangezogen werden sollen. Über die Steuerungsoptionen kann man z.B. angeben, nur URLs aus dem Page Feed für die Kampagnen zu nutzen oder zusätzlich auf Googles Websiteindex zuzugreifen. Außerdem lassen sich Custom Labels definieren, um etwa bestimmte Kategorien strukturell zu bündeln.

Von Google zur Verfügung gestelltes Page Feed Template. Quelle: Google

Restriktionen

  • Der Einsatz von Page Feeds erhöht die Kontrolle nur eindimensional. Aus dem so Matching über Web Crawling ergibt sich nach wie vor auch eine wesentliche Restriktion: ein evtl. entstehender Mismatch zwischen Search Query und Landing Page oder auch gänzlich unpassende Anzeigen.
  • Trotz Page-Feed-Nutzung ergeben sich wesentliche Time Lags im Update von Produkten. So ist es möglich, dass nicht mehr verfügbare Produkte noch beworben werden und neue Produkte bis zu 48h nicht aufscheinen. Aus diesem Grund empfiehlt Google den Einsatz von Dynamic Search Ads auch nicht für Unternehmen, bei welchen eine hohe Dynamic hinsichtlich Preis- und Lagerstand besteht (Link).
  • Die Differenzierung auf der Suchergebnisseite, zB über Preis- oder Verfügbarkeit ist aufgrund fehlender Inventarinformationen nicht möglich:

Fazit

Durch die Übernahme des erweiterten Anzeigenformats kann abhängig von Branche sowie Wettbewerbersituation, mit einer Steigerung der Klickraten gerechnet werden. Page Feeds erhöhen die Kontrolle initial – helfen aber nicht bei der Beseitigung des diskutierten „Time Lag“-Problems.

Summa summarum ergeben sich dadurch geringfügige Verbesserungen für dieses Format. Für inventar- sowie stark effizienzgetriebene Plattformen sind Dynamic Search Ads eine solide Ergänzung zu einem hochstrukturierten wie vollumfänglichen Kampagnensetup.

Oftmals werden viele Events leichtfertig als “Pflichtevent” oder “einzigartig” gebrandmarkt. Aber: es gibt nicht viele Veranstaltungen, die diesen Superlativen gerecht werden. Aber wenn es ein Event im Bereich Suchmaschinemarketing gibt, das diese Vorschusslorbeeren verdient hat, dann ist es das SEAcamp in Jena. Kaum ein anderes Format schafft es, so viele PPC-Enthusiasten zusammenzubringen und ein durchwegs hohes Talk-Niveau zu halten.

Wie schon in der Vergangenheit wollten wir uns das SEACamp auch dieses Jahr nicht entgehen lassen. Denn am 27.04.2017 war Jena das Zentrum aller PPC-Experten im deutschsprachigen Raum. Weiterlesen

tl;dr
Google ist dabei, Close Variants des Keyword Match Type „Exact Match“ nochmals zu erweitern. 

  • Google erweitert Exact Match nochmals um „Function Words“ (Präpositionen, Konjunktionen, Artikel). Außerdem spielt die Wortstellung keine Rolle mehr
  • Momentan in der Launchphase, Google verspricht 3% mehr Traffic
  • Ansatz/Handlungsempfehlung für Werbetreibende: Analyse von Search Query Reports, Arbeiten mit Negative Keywords bzw. Automatisierung dieses Prozesses.

Exact Match: Bisher

Bisher legte der Match Type „Exact Match“ eine exakte Übereinstimmung von Suchanfragen und Keywords fest. Close Variants erlaubten auch minimale Abweichungen vom Keyword wie etwa Mehrzahl oder kleine Schreibfehler, um Anzeigen zu triggern Weiterlesen

Wir freuen uns sehr, dass smec den Deutschen Suchmarketing Preis SEMY in der Kategorie „Bestes SEA Spezialtool“ gewonnen hat! Rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum und nunmehr fast 100 Mitarbeitern aus 16 Ländern stellt dies eine besondere Ehre für uns dar.

Der deutsche Suchmarketing Preis SEMY, abgehalten in Kooperation mit der SMX München, kürt jährlich die innovativsten, effektivsten und kreativsten Kampagnen und Agenturen im Online Marketing Sektor. Die hochkarätige Jury ehrt außergewöhnliche Erfolge in den Kategorien SEO, SEA und Online Marketing Persönlichkeit.

Nominiert in den Kategorien “Bestes SEA Spezialtool” und “Beste SEA Kampagne” startete smec ins Rennen um die begehrten Trophäen und stellte sich der internationalen Konkurrenz. Mit Erfolg – smec setzte sich gegenüber hochklassigen Bewerbern durch und kann für Whoop! Bid Management für Google Shopping Ads den Preis für “Bestes SEA Spezialtool” mit nach Hause nehmen.

„Bestes SEA Spezialtool“

Die Kategorie „Bestes SEA Spezialtool“ fokussiert sich auf spezialisierte Software, deren Funktionen den größten Nutzen für den User bereitstellt. Vor allem dieser Sieg freut uns besonders! Whoop! ist die logische Konsequenz unserer jahrelangen intensiven Zusammenarbeit mit internationalen Onlinehändlern und heute eine der erfolgreichsten SaaS-Lösungen im gesamten PPC-Bereich. Das Google Shopping Bid Management Tool ist die weltweit erste funktionierende Software Lösung für Google Shopping Ads und überzeugt nicht nur die Jury, sondern auch Kunden wie reichelt elektronik, adidas und baby-walz.

Die stolzen Gewinner Jan Radanitsch, Chris Scharmüller und Oliver Greifenstein mit Jurymitglied Martin Röttgerding und SMX-Veteran Marcus Tandler 
©Rising Media/Kurt Krieger/Hubert Bösl

smec CEO Jan Radanitsch nahm beim exklusiven Gala-Event in München den Preis entgegen:

“…Ich freue mich sehr über den SEMY Award. Er spiegelt unseren internationalen Markterfolg mit dem weltweit ersten funktionierenden Bid Management für Google Shopping Ads: Whoop! und die stetig steigende Nachfrage nach unserem ersten Produkt: AdEngine. Unsere Gründungsidee von 2007 – produktgenaue Werbeanzeigen (Long-Tail) für Online-Händler durch intelligente Software – ist aktueller denn je und bringt uns rasantes Wachstum. Ich bedanke mich bei 100 smecies für Ihren großartigen Einsatz!“, so CEO Jan Radanitsch.

Nachdem die Werbemöglichkeiten immer vielfältiger werden und die „klassische“ Customer Journey in den meisten Fällen mehrere Ausgangspunkte, Banner, Text-Anzeigen usw. beinhaltet, ist es nach wie vor unerlässlich, diese korrekt und Plattform-übergreifend zu messen. Neben unzähligen Tracking Tools und Tracking-Möglichkeiten, ist das Messen mit sogenannten UTM Parametern wohl die beste und effektivste Möglichkeit.

Wir wollen in diesem Artikel die Möglichkeit zeigen, diese UTM Parameter schnell und effektiv auszuwerten.

Bei einem UTM Tracking werden an die jeweilige (Ziel) URL des Werbemediums spezielle Parameter angehängt, mit welchen Google Analytics dann die dementsprechenden Domain-Zugriffe und Kampagnen-Clicks erkennt. Klickt also ein User auf eine Anzeige, welche einen UTM Link hinterlegt hat, wird diese Interaktion in GA erfasst. Dadurch ist kampagnenspezifisches Tracking möglich und man kann so die Effektivität einer Werbekampagne sehr genau analysieren, vor allem wenn z.B. Banner auf facebook, Instagram und im Google Display Netzwerk geschalte werden.

In Analytics werden diese Kennzahlen dann unter dem Punkt Akquisition –> Kampagnen angezeigt.

Diese Vorgehensweise gibt es auch für andere Web-Tracking Plattformen wie Webtrekk. Hier ist der Aufbau bzw. die Vorgehensweise ähnlich, es werden allerdings die Parameter anders benannt wie z.B. WT.mc_t=newsletter. Ein gesamter Track-Link für Webtrekk inkl. Google UTM-Parameter würde beispielsweise so aussehen:

http://www.moebel.at/badezimmer/moebel/B3- 73234.html?wt_mc=at_moebel.e-mail_intern.badezimmeraktio _kw30.e-mail.editoral_text..&utm_source=e- mail&utm_medium=e-mail_intern&utm_campaign=moebelaktion_kw30&utm_content=editoral_text

Ein Fragezeichen „?“ signalisiert, dass die eigentliche URL endet und der Tracking Code beginnt. Die einzelnen Parameter werden mit einem „&“ getrennt, wobei hier z.B. auch ein Semikolon „;“ eine Trennung bedeuten würde.
Wie man die einzelnen Parameter nennt, ist jedem selbst überlassen, sie sollten nur eindeutige und wieder erkennbare Bezeichnungen haben.

Anbei ein Beispiel, wie man Links aus NL benennen bzw. aufteilen könnte:

Website-URL: Ziel URL auf die man den Besucher schicken möchte.

  • Website-URL: Ziel URL, auf welche man den Besucher schicken möchte.
  • Kampagnen-Quelle: Woher kommt der Traffic? Hier kann man zum Beispiel Quellen wie Newsletter+Monat, Facebook oder Blog-Artikel hinterlegen.
  • Kampagnen-Medium: Über welches Medium kommen die Besucher? Das könnten zum Beispiel ein Banner, Empfehlungs-Link oder Blogartikel sein.
  • Kampagnen-Name: Welchen Namen gibt man der Kampagne?

Eine Möglichkeit auf Source-Ebene (utm_source), wären z.B. Newsletter-Arten global voneinander zu unterscheiden (z.B. Möbel-Newsletter, , Schnäppchen-Newsletter, Stammkunden-Newsletter etc.).
Als Medium (utm_medium) kann dann das Medium, also z.B. „E-Mail“ definiert werden. Utm_campaign stellt dann die einzelne Kampagne dar (z.B. „kw14_badezimmer_zubehör“). Für die einzelnen Banner kann dann Content-Inhalt (utm_content) definiert werden. Hierbei sollte jeder Banner bzw. jeder Link aus einem Blog heraus einzeln getaggt werden.

Beispiel generierter Link:

„utm_source=moebel_newsletter&utm_medium=EMail&utm_campaign=kw14_badezimmer_zubehör &utm_content=header_grafik“

Kampagnenquelle, Kampagnenmedium und Kampagnenname müssen stets angegeben werden. Wenn diese erforderlichen Informationen im Tool hinterlegt sind und man auf den Button „URL erstellen“ klickt, erhält man im Anschluss die fertige URL für die Kampagne. Diese wird anschließend in den NL eingefügt, einer Agentur übergeben, in facebook ergänzt etc. Wenn man diese URL aufruft, dann werden alle verwendeten Parameter sichtbar, das heißt die Namen dafür sollten sorgsam gewählt werden.

Aktueller Link zur UTM Erstellung:
https://ga-dev-tools.appspot.com/campaign-url-builder/
Hier werden die einzelnen Punkte auch nochmal genau erklärt.

Allgemein gibt es zu dem Thema UTM schon relativ viele gute Blog-Artikel, deswegen wollen wir hier nicht viel mehr in die Tiefe gehen.
Was jedoch eine schnelle und regelmäßige Auswertung der UTMs vereinfachen kann, ist das Erstellen eines personalisierten Berichtes in Google Analytics.
Dies klingt komplizierter als es eigentlich ist, nach 2 -3 Schritten ist man hier am Ziel.

In Google Analytics finden sie die benutzerdefinierten Berichte unter dem Punkt „ANPASSUNG“:

UTM Parameter erstellen

Hier klicken Sie auf „+Neuer benutzerdefinierter Bericht“. Anschließend können Sie einen Bericht erstellen.

UTM 2

Welche Messwert-Kennzahlen ausgewählt werden, ist frei wählbar. Die Dimensions-Aufschlüsselung nach Medium, Quelle etc. ebenso (medium, source etc.).

Wichtig ist in jedem Fall der Filter. Hier wählt man den jeweiligen UTM Parameter aus und filtert auf dessen Benennung. Hier ist es dann – wie oben schon erwähnt – sehr wichtig, klare und strukturierte Benennungen zu vergeben, um die Kampagnen so jederzeit wieder identifizieren zu können.

Wenn Sie also z.B. den Medium Parameter „newsletter_23_12_2016“ benannt haben, wird hier der Filter mit „newsletter_23_12_2016“ gesetzt.

Anschließend auf „speichern“ drücken und voilá, der Bericht ist erstellt.

Beispiel Auswertung

Beispiel UTM Berichts-Auswertung

Diese Benutzerdefinierten Berichte kann man sich anschließend auch per Mail, pdf Download etc. zuschicken.

Diese Benutzerdefinierten Berichte kann man sich anschließend auch per Mail, pdf Download etc. zuschicken.

Kleine Info am Rande: Es kann bis zu 24 Stunden dauern bis der Traffic aus UTM Links in Google Analytics angezeigt wird.

Außerdem sollten die Datenschutzrichtlinien von Google beachtet werden:
„Google Analytics-Nutzer dürfen keine personenbezogenen Informationen als Parameter für das Kampagnen-Tracking verwenden. Als personenbezogene Informationen gelten alle Daten, die von Google dazu verwendet werden können, eine Person zu identifizieren. Dazu gehören unter anderem Namen, E-Mail-Adressen und Zahlungsinformationen.“

Weiters ist zu beachten, dass in manchen Fällen kein UTM Parameter angehängt werden sollte. In einem AdWords Account wird z.B. automatisch eine ID an das jeweilige Werbemittel bzw. an die Anzeigen angehängt (gclid). Wenn hier zusätzlich noch ein UTM Parameter angehängt wird, kann dies zu Problemen führen, vor allem in Google Analytics. Für Webtrekk und anderen Web-Analyse Tools gibt es hier auch eigene spezielle Lösungen, wie man seinen AdWords Account mit dem jeweiligen Tool verbinden kann ohne dabei UTM Parameter zu verwenden.

Allgemein kann man sagen, dass UTM Parameter in jedem Fall für Auswertungen aller Art extrem wichtig sind. Solange es keine eigenen speziellen Lösungen gibt wie z.B. bei AdWords die automatisch angehängte click-id, sollte jedes Werbemittel, egal ob Banner, Verlinkungen im Text oder sonstige Werbemaßnahmen, mit einer Tracking URL verlinkt sein, um Kampagnen genau messen zu können.

Nicht nur Amerikaner, sondern die ganze Welt war vom Wahlausgang der 2016er presidential elections der United States überrascht. Leider kursierten immer wieder Gerüchte über Bots, welche im Zuge des doch sehr „schmutzigen“ Wahlkampfes Social Media Kanäle, Zeitungen usw. mit falschen Meldungen überfluteten.

Wir wollen an dieser Stelle keine Verschwörungstheorien aufkommen lassen – Fakt ist jedoch, dass sich diverse Probleme in vielen Google Analytics Konten ergeben haben. Es ist zwar nichts gröberes, aber einige Kunden haben bzw. hatten in diversen Auswertungen wie „Sprache“ oder „Referrer“ die Quelle „Secret.ɢoogle.com You are invited! Enter only with this ticket URL. Copy it. Vote for Trump!“.

Screenshot

Screenshot einer der „Vote Trump“ Spam URL in Google Analyitcs.

Hier ist es einigen Spammern gelungen, die URL ɢoogle.com zu registrieren. Es wird versucht, Besucher auf Spam-Seiten zu locken. Diese beinhalten u.a. folgende Adressen:

money.get.away.get.a.good.job.with.more.pay.and.you.are.okay. money.it.is.a.gas.grab.that.cash.with.both.hands.and.make.a.stash. new.car.caviar.four.star.daydream.think. i.ll.buy.me.a.football.team.money. get.back.i.am.alright.jack.ilovevitaly.com

Bitte die URLs auf keinen Fall besuchen. Es sollte zwar nichts passieren, aber dennoch ist es besser das Problem zu umgehen und hier Filter einzustellen, damit diese Spam-Link-Adressen nicht mehr auftauchen.

Ähnliches passierte auch mit dem Verweis-Spam „Vitaly rules google ☆*:。゜゚・*ヽ(^ᴗ^)ノ*・゜゚。:“ usw. Hier wurde über die Domain blackhatworld.com Spam in Analytics verteilt. Das sind auch keine wirklichen Besuche, sondern nur ein Anpingen der Analytics Property. Was heißt das? Um die Erreichbarkeit und den Weg zwischen verschiedenen Rechnern zu testen, gibt es das sogenannte „pingen“. Einem Rechner kann ein „ping“ geschickt werden, um zu testen, ob das Netzwerkgerät oder der Rechner läuft und erreichbar ist. Es dürften hier auch noch weitere Spam-Verweise im Umlauf sein, teilweise mit russischen Adressen, die Thematik ist aber meistens die selbe.

All dies ist aber kein Grund zur Panik: Unter anderem hat Anubhav Tiwari von Niswey eine sehr gute Anleitung geschrieben, wie man dieses Problem in den Griff bekommen kann:

Neuen Filter erstellen in GA

„Vitaly rules…“ – Eine weitere „Problem URL“ in der „Sprache“ Übersicht in Google Analyitcs.

Verweise ausschließen (je nach Spam Referrer)

Unter dem Punkt „Verwaltung“ im Bereich Datenansicht einen neuen Filter erstellen.

Verweise ausschließen (je nach Spam Referrer)

Im Filter Bereich dann einfach die Verweise ausschließen (je nach Spam Referrer)

Damit ist die erste Gefahr gebannt, es kann natürlich passieren, dass hier weitere Spam-Seiten erkannt werden. Um dies zu verhindern sollte man seine Analytics Konten regelmäßig durchsehen und sofort reagieren.

Am 14. März 2017 richtet sich der Blick der gesamten Online-Marketing-Welt auf München: Der deutsche Suchmarketing Preis SEMY wird verliehen. Die besten Marketing-Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum kommen zusammen, um herausragende Leistungen in den Bereichen SEO, SEA und Online Marketing zu ehren. Dabei ist in der hochkarätigen Jury das who-is-who der deutsprachigen Online Marketing Szene vertreten. Von Mario Fischer (Herausgeber Website Boosting) und Martin Röttgerding (Head of SEA bei Bloofusion) bis hin zu Bastian Grimm (President Organic Search bei Peak Ace) oder Christoph Baur (Geschäftsführer Bits & Passion).

semy award 2017

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