Der Einfluss von Ladezeiten auf die Conversion-Rate

Wie vielen bereits bekannt ist, sind hohe Seitenladezeiten einer der wesentlichsten “Conversion-Killer”. Nachfolgende Fakten wurden in exemplarischen Studien erhoben und  sollen die konkreten Auswirkungen auf die Konversionsraten veranschaulichen. Einige Daten wurden von OnlineGraduatePrograms.com in einer anschaulichen Infographic zusammengefasst.

  • Eine interne Studie von Google zeigte auf, dass eine 100 bis 400 Millisekunden längere Ladezeit der SERP zwischen 0,2% und 0,6% weniger Suchanfragen mit sich bringen würde. Bei über 3 Milliarden Suchen pro Tag wäre das immerhin ein Rückgang im einstelligen Millionenbereich bei nicht einmal einer halben Sekunde Verzögerung.
  • 1 von 4 Personen verlässt eine Website wenn sie länger als 4 Sekunden zum Laden benötigt.
  • 40% aller Mobile-User verlassen einen Webshop wenn die Ladezeit über 3 Sekunden beträgt.
  • Eine der ersten Studien zum Zusammenhang von Ladezeiten und Umsatz stammt von Amazon. Der Ecommerce-Gigant erforschte bereits im Jahr 2006, dass er pro 100 Millisekunden längerer Ladezeit etwa 1% des Umsatzes einbüßt.

Site Speed Optimierung

Zur Analyse der eigenen Ladezeiten verfügen die meisten Web Analytics Tools über detaillierte Auswertungen. In Google Analytics kann beispielsweise in den “Standardberichten” und “Content” / “Website-Geschwindigkeit” eingesehen werden, wie hoch die Ladezeiten im Allgemeinen, für einzelne Seiten oder unterschiedliche Browser sind.

Darüber hinaus können verschiedene Tools, die auch direkt im Browser installiert werden können (wie beispielsweise Google PageSpeed) verwendet werden um den “Site-Speed” zu testen und hilfreiche Tipps zur Optimierung zu gewinnen.

In oben genanntem Beispiel liefert Google dann beispielsweise eine detaillierten Report mit empfohlenen Maßnahmen welche (hoch, mittel oder gering) priorisiert sind. Die einzelnen Vorschläge (und deren potentielle Auswirkung auf die Ladezeiten) werden konkret beschrieben und können dadurch einfach umgesetzt werden.

Zusätzlich bietet Google PageSpeed die Möglichkeit einer Analyse der Websitegeschwindigkeit auf mobilen Endgeräten. Dies kann Sinn machen weil für Smartphones und Tablets teilweise andere technische Gegebenheiten zu berücksichtigen sind als für Desktop-PCs.